19.06.2011

18.05.2011 Good Morning Freetown / Sierra Leone

Pünktlich nach dem Frühstück erreichten wir die Bucht von Sierra Leone. Von weitem aus betrachtet, erscheint es nett auf Hügeln gelegen. Durch Fernglas genauer betrachtet, erkannten wir, dass es sich hier um eine sehr arme Region handelt. Leider wird das auch bestätigt.
http://de.wikipedia.org/wiki/Sierra_Leone


Das von Bord gehen war leider nicht so einfach, bzw. gefährlich. Daher beschlossen wir auf dem Schiff zu bleiben und die Gegend mit Fernglas und Fotoapparat zu erkunden.

Am 19. Mai legten wir um 11:00 früh ab...eigtl. sollte die Abfahrt bereits um 4:00 morgens sein. Die örtlichen Lotsen waren aber im Streik. Dank Italienischer Überredungskunst Captains Guiseppes sowie etlichen Stangen Zigaretten und Paletten Pepsi und Fanta hatten wir aber dann doch unseren Lotsen. Unsere Crew war völlig fertig mit den Nerven, die ganze Nacht hatten sie durchgearbeitet. In den afrikanischen Häfen kamen keine externen Arbeiter an Bord. Somit hatten die Jungs bei Hitze und gewaltiger Luftfeuchtigkeit ordentlich zu tun. Neben dem Be- und Entladen wurden noch Sicherheitsposten positioniert, da es vorkam, das Einheimische versuchten auf das Schiff zu kommen...wohl auch über die Wasserseite seien schon welche auf das Schif gekrabbelt...wie das gehen soll, ist uns allerdings unklar. Dennoch fühlten wir uns etwas beruhigt, da die Offiziere und Co. extra Schichten fuhren und das Schiff bewachten.

Nachdem das Schiff aus dem Hafen war, verfielen sie erst mal in einen Tiefschlaf und wir sahen die meisten erst am Abend wieder. Später erfuhren wir, dass sich doch eine Person aufs Schiff hat mogeln können...aber der blinde Passagier wurde vor Abfahrt noch gefunden.

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