...Erst in Nachhinein erfuhren wir, dass die Strecke und Umgebung der Lagune vor einigen Jahren ein beliebtes Ziel der Guerilla war…die Straßen waren damals im extrem schlechten Zustand, Abschnitte der Strecke sind bis heute verlassen, schwer zu befahren und vor allem Aufgrund der Höhe extrem nebelig.
Heute ist ein Grossteil der Stecke asphaltiert oder wird gerade bearbeitet. Daher alles „tranquillo.“
Schon bald erreichten wir die Panamericana und hofften auf einen flotten Highway…doch weder flott noch Highway waren zu finden. Teilweise 1 spurig schlängelten wir und durch die kolumbianischen Anden, immer wieder mit der Vorsicht, da extrem rasende LKW´s, Busse und Geländewagen mit Leuten im Gepäck, auch noch diese Strecke nutzen. Heisst, es sind viele Wahnsinnige unterwegs und man muss ziemlich aufpassen und oft in die Eisen gehen, da einem die gewagtesten Überholmanöver entgegen kommen.
Eigentlich ist es daher eine furchtbare Strecke, wäre sie nicht zum Grossteil asphaltiert, auch mal mehrspurig und das alles in einer atemberaubenden Bergwelt, die uns zu einem Teil an Peru, später aufgrund der Steppe an den Norden Argentiniens erinnerte.
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| Bienvenido! |
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| Flower Power |
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| An-Hänger |
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| Glückliches Paar |
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| alte und neue PanAm |
Entlang der Strecke war immer wieder Militär und Polizei anzutreffen, aber bis auf einmal winkte man uns durch und nickte uns nett zu, dicken Daumen gab es auch. Das andere Mal hielt man uns an und wollte man wissen, ob es uns gut geht. Hach, sind die auch nett hier.
In einer etwas abgelegenen Region, die auch tatsächlich ungemütlich zu fahren war, sahen wir einen älteren Mann auf der Strasse, mit einer Spitzhacke Strassenunebenheiten "ausbesserte"…er blockierte die Strasse regelrecht und wir sahen, dass das vor uns fahrende kolumbianische Grossraumtaxi anhielt und ihm quasi sofort etwas aus dem Fenster reichte,quasi Obulus für die Verbesserungsarbeiten. Als wir dann vor dem Männlein standen, war uns auch klar, was er wollte…und reichten ihm ein paar Münzen, sodass er sein sau grimmiges Gesicht und seine Hacke aus unserem Blickfeld räumte…
Wäre das andere Fahrzeug nicht vor uns gewesen, hätte es sein können, dass wir seinen „Wunsch“ doch hätten hinterfragen wollen…man wird ja wohl noch fragen dürfen. Inzwischen haben wir einen Klingelbeutel neben dem Armaturenbrett. Was solls.
Die Fahrt war extrem anstrengend und heiss, waren wir an der Lagune in der Kälte gestartet, floss uns nun der Schweiss…Nach 6 Stunden Fahrt sehnten wir uns nach der Stadt hatten keinen Bock mehr.
Die Stadt die wir ansteuerten sollte besonders schön sein, neben Cartagena im Norden DIE Kolonialstadt Kolumbiens.
Auch genannt die WEISSE Stadt. Wir erreichten sie um 15:00, fanden aber keine Camping-oder Hotel Übernachtungspunkte im GPS und gingen auf die Suche nach einer Bleibe für uns und Löördie.
Es dauerte etwas, aber wir wurden fündig und konnten uns später selber von der schönen Stadt überzeugen.
Popayán ist die Hauptstadt des kolumbianischen Departamento de Cauca. Die Stadt hat 219.532 Einwohner (2005) und befindet sich im Pubenza-Tal das im Südwesten Kolumbiens zwischen der westlichen und der Zentralkordillere liegt. Aufgrund ihrer Lage in 1.738 m Höhe in der Nähe des Äquators ist das Klima das Jahr über stabil bei Tagesdurchschnittstemperaturen um 19 °C. Da viele öffentliche und private Bauten traditionell weiß angestrichen sind, wird Popayán auch die weiße Stadt genannt. Sie ist Universitätsstadt, Sitz der Universidad del Cauca.
Eine der Hauptsehenswürdigkeiten Popayáns ist seine koloniale Architektur. Insbesondere die Altstadt mit ihren weißen Kolonialbauten und Straßenlaternen haben einen besonderen Reiz.
Die Stadt ist toll und wirklich schön und vor allem schön weiß. Alles ist weiß!
Es wirkt so unwirklich, so aufgeräumt und sauber. Zudem ist es friedlich, alle sind sehr freundlich und zuvorkommend zu uns. Per Handschlag werden wir in die Museen geleitet, man freut sich über Touristen.
Allerdings herrscht hier dennoch eine gewaltige Militär und Polizeipräsenz, doch lieber so als…
Die Polizei die auf den Strassen steht und den Verkehr regelt ist unser Freund und Helfer, als wir gefühlte hundert Mal um den Block fahren und einen bewachten 24 Std. Parkplatz suchen…
Sind wir denn wirklich in Kolumbien? Sollte es hier nicht böse, brutal und unfreundlich zugehen?
Die Stadt bietet alles, neben einer Vielzahl von schönen, aber wenig prunkvollen Kirchen gibt es viele Museen, von denen wir ebenfalls einen Teil besuchten.
Strassenverkäufer und Strassengeschäfte finden sich in den Gassen abseits der wunderbaren und eleganten Plaza. Geschäftsleute, junge Studenten, teils elegante, teils stylische Leute, prägen das Stadtbild. Im Vergleich zu Peru und Bolivien erkennt man hier die jungen Menschen, die auch wirklich jung sind und auch so aussehen.
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| Uhrturm und Kathedrale auf der Plaza |
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Schöne katholische Kathedrale, aber wenig Prunk,
eher schlicht evangelisch |
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Landy-Nachbau NISSAN.
Von diesen "Überlandtaxis" fahren viele die PanAm |
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| Uni Innenhof |
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| Iglesia Santo Domingo und Uni-Eingang (rechts) |
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Alta, aus Palta wird nun Advocate...SEHR köstlich und
gross wie ein zwei Fäuste |
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Feuerlöscher sind in gelber Senf farbigen
Signalfarbne gekennzeichnet |
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| Bananenchips und buntes Popcorn |
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| Im Land des guten Cafés |
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| süsses Gebäck |
Ja, ich muss zugeben, auch die Damenwelt sieht oft extrem hübsch aus. Nicht alle – aber viele sind von Grund auf hübsch…grrr ;)) Kleiner Witz, sei Euch gegönnt, Hombres!
Leute in Tracht sieht man selten. Nur ein paar wenige Indianer aus der 60 km entfernten Stadt Sylvia sind hier zu sehen.
Es gibt viele Restaurants und Bars, ein grosses Shoppingzentrum und generell Klamottenläden ohne Ende…und mit allem was das Herz begehrt. Restaurants für jeden Geschmack ebenfalls. Kostenmässig ist der Diesel mit 1 € / l teurer als in Ecuador, doch auf der ersten Blick sind Restaurant-und Hotelbesuche etwas günstiger. Mal sehen, ob das so bleibt…
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Overlander aus Mexico mit einem GMC.
Sehr cooles Teil, sehr geräumig, leider für unsere
Fahrten zu wenig Bodenfreiheit ;) |
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| besorgter Greis (rechts) |
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Es darf weiter geschlemmt werden.
Schlichte, aber sehr gute und gut besuchte Parillada "La Viña" |
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POKER vs Club Colombia
Alles Banane? Schmeckt nicht so schlimm
zum Steak wie es aussieht. |
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| Unser Hostal Los Balcones |
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| wer tanzt hier in frechen Farben aus der Reihe? |
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| Clemens und
Señor Popayán |
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| Colonial Museum "Mosquera" |
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Die gesamte Tierwelt findet sich hier!
Super und irre gemacht!
"Museo de Historia Natural" Kondor (oben) |
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| Natürliche Drogen in der Drogerie |
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mein erstes und zweites ;)
kolumbianisches Feuerwasser - Aguardiente |
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| Hüftgold... |
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| ...findet sich überall |
Es lohnt sich also wirklich nach Popayán zukommen, wir haben es hier sehr genossen…und ich, die im Vergleich zu Clemens noch nie in Kolumbien war, bin besonders positiv überrascht und erfreut.
Ob das auch so bleibt?
Nun will ich aber wissen, wie es weitergeht.
Also, Abfahrt.
Next Stop: Cali
…mit 2 Mio. die drittgrößte Stadt des Landes und die Heimat des Salsas. Olé!
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Von der Lagune nach Popayán
280 km und 6 Stunden später... |