Die Zeit rast…und somit rasten wir auf die Grenze „Rumichara“ zu.
Es ist die einzige Grenze zwischen Ecuador und Kolumbien, die man als Normalsterblicher nehmen sollte…die anderen sind eher für die grossen, bösen Jungs gedacht.
Und siehe da, es stimmt. Völlig problemlos ohne jegliche Lord-Kontrolle, haben wir die leider gut besuchte und überfüllte Grenze und Zollstation zwischen den beiden Ländern gemeistert.
Siehste, hat ja gar nicht weg getan, hat nur ein bisschen gedauert und etwas nervig war es, sich durch 12 Dutzend Geldwechsler aka "cambio, cambio" zu wuseln, dabei Handtasche, Pässe, Autopapiere und Schlüssel sowie den Mann zu umklammern. Soll ja nichts verloren gehen.
Nun sind wir da, in dem Land, vor dem man überall Respekt hat, da es ja auch zugegebener Maßen nicht den Besten Ruf hat. Aber wohl erfolgreich an einem besseren Ruf arbeitet, so sagten uns bis dato alle, die wir trafen und die aus dem Land mit dem Auto, Rad, Moped oder Rucksack etc. kamen.
Aufgrund der noch immer im Land agierenden GUERILLAS / FARC, ist das Gesamtfeeling schon eher „komisch“…wenn man weiss, dass es in dem Land, in dem man sich befindet noch Mord und Totschlag gibt und gerade Touristen in lustigen Autos auch ein beliebtes Ziel sind.
Schon an der Grenze trafen wir auf viele Militär-und Polizeiposten, auch in der ersten Stadt IPIALES, wo wir unsere ersten kolumbianischen PESOS zogen und eine Auto Versicherung SOAT im Supermarkt kauften, fühlten wir uns zwar beobachtet, aber sicher.
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| Ipilaes |
http://de.wikipedia.org/wiki/Kolumbien
Wir steuerten direkt eine besonders hübsche Attraktion an:
Die Wallfahrtskirche von LAS LAJAS ist neben dem Montserrat (Bogotá) der bekannteste Wallfahrtsort Kolumbiens. Die beeindruckende und bezaubernde Kirche ist in einen Canyon gebaut. Ebenfalls der Altar. Wir parkten unser Auto und stiegen zur Kirche hinab. Man fühlt sich hier irgendwie wie in einer Fabelwelt mit Elfen und Feen. Genauso zauberhaft ist es hier auch und nett war man ebenfalls zu uns und rief uns „Bienvenido en Colombia“ hinterher!
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| ja, er ist mit dem Radl da... |
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| ehemalige Eingangstür |
| in der Region isst man noch CUY...oder ist es für die Ecuadorianer? |
Gegen Nachmittag erreichten wir die „Laguna de la Cocha“, sie besteht aus einem großen Reservoir aus natürlichen Gletscher, befindet auf 2.800m Höhe und liegt 20 km ausserhalb des Dorfes PASTO. Die Lagune hat eine Fläche von über 40 km ² und eine Länge von 25 km. Die maximale Tiefe beträgt von 75 m. Sie ist das zweitgrößte natürliche Gewässer Kolumbiens, nach dem Totasee . Hier fanden sich schöne Bleiben und Unterkünfte.
Die Schönsten gehören, klar: SCHWEIZERN, die sich auch hier schon niedergelassen.
Somit verbrachten wir den Abend mit Blick auf den See vor dem Kamin, bei leckerem Fondue im „Chalet Suizo“. Übernachten durften wir hier Dank unserem Verzehr dann im angrenzenden Garten umsonst.
Der heutige Tag war also ein guter, sicherer und schöner Start in Kolumbien.
Wir sind gespannt auf die kommenden Wochen!
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| 125 km in 3,5 Stunden |














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