Nach der Region „Pazifik“ peilten wir die nächste Etappe an, denn über die Karibikküste wollten wir nach Costa Rica einreisen…doch zuvor planten wir einen kurzen Aufenthalt im panamesischen Landesinnern, der Kaffeeregion.
Das kleine Städtchen BOQUETE hat ca.14.500 Einwohner und ist ca. 40 km von der Provinzhauptstadt David entfernt.
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| 4,5 stunden für 274 Km Santa Catalina bis Boquete |
Auch hier hatten wir schon geflittert…allerdings bei Dauerregen.
Nun hofften wir auf Sonnenschein. Den gab es auch, zumindest war es in Santa Catalina bei Abfahrt extrem heiss und die Luft stand. Luft stand – Schweiss lief. Das sonst recht flache Land wurde nach und nach hügeliger und nach der Provinzhauptstadt DAVID, die ebenfalls seit zwei Jahren gewachsen ist und alle gängigen Fast-Food Ketten sowie Shoppingcentren vorzuweisen hat, stieg das Gefälle und die Temperaturen nahmen ab.
Das erkannten wir an unseren neu erworbenen Thermometer.
(Gruss somit an Friso: wir haben nun eines!)
Soll heissen: die luftigen 34°C verwandelten sich ZZ (ziemlich zügig) in 25 °C.
Hinzu kam eine leicht-luftige Brise inmitten einer satt-grünen Bergwelt. Mein Clemens war im Paradies.
Unterschlupf fanden wir bei Axel in der Pension TOPAS, bzw. Villa Dornrösschen und lernten dort direkt die zwei Weltreisenden Heike und Karl aus Kölle kennen (und lieben) und hatten auf Anhieb einen bunten Abend. Trotz Regenguss. Prost. Leider mussten die beiden am Tag darauf weiter…denn bald ruft Südamerika…
Es gibt viele Gründe dafür, dass Boquete (auf 1.200 m) so beliebt unter Touristen, Auswanderern und Pensionisten aus aller Welt, ist, die hier ihren Alterswohnsitz gewählt haben: Einer der Hauptfaktoren ist das Klima. Bei einer Jahresdurchschnittstemperatur von ca. 20°C und fast täglichem, abendlichem Nieselregeln, lässt es sich gut aushalten. Abgesehen vom Klima ist Boquete bekannt für seinen erstklassigen Kaffee, Blumen - darunter Rosen, Orchideen und Chrysanthemen sowie Erdbeeren.
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| Dornröschen, bist du es? |
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| Schaukelzebra |
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| Gullischutz aus (teuren) Sandblechen |
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| wir kauften sinnvoll ein |
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| oder etwa nicht? |
Der Volcán Barú (3475 m) liegt ebenso in der Region sowie der Nationalpark Parque Internacional La Amistad. Den Besuch beider Attraktionen verlegten wir aufgrund des Wetters und unserer Bremsen auf „das nächste Mal“…die Bremsen sind leider momentan gar nicht Löördie-Like, bzw. not very britisch... Etwas spät machten wir uns am 11.7. auf um endlich mal wieder Karibik-Luft zu schnuppern. Der Weg dahin war spektakulär…von ganz flach stiegen wir gaaaaaaanz hoch auf und kurvten auf asphaltierten Strassen durch die grüne Bergwelt und erreichten schon bald 1.200 m Höhe. Berge und Höhe sind seit Kolumbien eher selten gesehen, wir freuten uns aber dennoch über den Ausblick und auch über den Stausee FORTUNA und rollten dann so langsam wieder aus…mit Weitblick auf die Karibik.
Danach folgen „Kaugummistrassen“…sie zieeeeeeeeeeeehen sich und zieeeeeeeeeeeehen sich…zumal wir zu spät dran waren….die geplante Grenze hatte „Sperrstunde“…und zwar um 18:00 Den beliebten Ort BOCAS DEL TORO liessen wir diesmal leider aus und behielten ihn in sehr guter Erinnerung vom „Luna de Miel“ (Honeymoon).
Für unsere neu-Leser ein paar Eindrücke (aus dem Jahre 2010)
| Meine Investition damals...läuft! |
| Tom Selleck Gedächtnis-Wochen |
Die Städte vor der Grenzstadt RÍO SIXAOLA sind alle furchtbar.
Nein, ich korrigiere: Sehr furchtbar.
Bananenplantagen, Wellblech-Ortschaften, Dreck, Lautstärke und alles das, was man nicht braucht um freiwillig eine Nacht dort verbringen zu müssen.
Die Region hat Christoph Kolumbus schon 1502 erkundet und ist auch nicht geblieben…mussten wir also auch nicht.
Also, Schubrakete auf die Grenze zu.
So eine Minigrenze haben wir bis dato noch nicht gesehen. 1 Brücke, 2 Barracken. Ankunft 17:25.
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| Grenze |
Nun hatten wir für die Seite gegenüber noch exakt 35 Minuten. Schwupp waren wir schon über die Brücke, dann hiess es „bienvenidos a Costa Rica!“
...hier erlebten wir unsere schnellste und freundlichste Einreise: 40 Min. inkl. aller Papiere, Kopien, Auto Versicherung sowie einem Handschlag, trotz Feierabend.
WOW. Warum nicht immer so? So macht Reisen Spaß!
Im Sonnenuntergang pesten wir durch die Bananenplantagen und steuerten das 30 km entferne Städtchen PUERTO VIEJO an ...und dabei waren wir erneut eine Stunde jünger geworden.
Yeah, it´s Reggae time!
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| 273 km / 4 Stunden |
Oh wie schön war Panama!
Ja auch diesmal hat es uns hier sehr gut gefallen und wir würden immer wieder kommen.
Leider wird das Land von den meisten Autoreisenden nur durchfahren, kaum jemand schaut rechts und links, da sich alles um die Verschiffung nach Kolumbien dreht.
Dabei gibt es hier viel zu sehen...auch wir müssen nochmal wieder kommen um wirklich alles anzuschauen! (Alle guten Dinge sind ja aber 3.)
Die Menschen hier sind nett, aber oft zurückhaltend...gerade in den ländlichen Regionen waren wir doch etwas speziell....aber als sich die Augen daran gewöhnt hatten, winkte man uns und pfiff uns hinterher.
Panama ist nicht gerade günstig, europäische Preise sind durchaus üblich. Hoffentlich bleibt das so.
Denn dann kommen wir gerne wieder und hoffen, dass es immer noch so gut nach Bananen riecht ;)






































































