Heute lag eine Etappe von über 600 km vor uns…das ist in diesem Land aber ganz gut zu schaffen, denn meist führen in diesem Land immer zwei Wege wohin, denn es gibt die Straßen LIBRE, über Stock, Stein und Topes und durch jede Stadt und es gibt die CUOTA, für die man bezahlen muss, aber meist Highway-artige Strassen hat. WOW, das war ein Gefühl, endlich pesen ohne Verluste, auf fast nichts achten zu müssen und durch die bergige Landschaft bei 28,5 Grad zu gleiten. Kostet dafür aber auch. Für ca. 600 km 28,00€.
Das tolle (bis jetzt) ist, dass die meisten echt gut Auto fahren können, selbst LKW´s auf einer 1 spurigen Fahrbahn gen Leitblanke fahren, damit man vorbeikommt. Ab und zu überholt man auch in 3er Reihen.
Hier fährt man übrigens wieder in einem AUTO…Coche und Carro ist out. Ausserdem ist man hier jedermanns Amigo oder Amiga.
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| Unser neuer Mitfahrer |
Die Fahrt war angenehm und wir genossen die die bunte Bergwelt auf durchweg guten Strassen. Durch einen kleinen Umweg kamen wir nur einmal in eine Militärkontrolle, aber hier war man eher fasziniert von uns und Löördie und durchsuchte das Auto „nur oberflächlich“. War den Burschen bei inzwischen 36 Grad wohl auch ein bisschen zu heiss, in ihrer Montur und Springerstiefeln.
Pünktlich zum „Feierabend“ erreichten wir die Stadt OAXACA (sprich Oh-Hacka).
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| ein Z für die Zottis zur Begrüssung |
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| 616 km / 8 Stunden San Cristóbal bis Oaxaca |
Oaxaca de Juárez ist die Hauptstadt des mexikanischen Bundesstaates Oaxaca und liegt in einem Tal der Sierra Madre del Sur, rund 1.550 Meter über dem Meeresspiegel.
Das historische Zentrum der Stadt gehört seit 1987 zum UNESCO Weltkulturerbe. Im Jahre 2005 zählte die Stadt 265.006 Einwohner.
Die Fläche der Stadt hat einen Anteil von 0,01 Prozent an der Gesamtfläche des Bundesstaates.
Oaxaca de Juárez liegt südlich des nördlichen Wendekreises und gehört klimatisch zu den Tropen. Aufgrund seiner Topografie weist der Bundesstaat Oaxaca allerdings große klimatische Unterschiede auf. An der Pazifikküste beträgt die mittlere Jahrestemperatur 27 Grad Celsius.
Mit 1.550 m ü. NN liegt Oaxaca de Juárez in einer klimatisch gemäßigten Zone, mit einer mittleren Jahrestemperatur von 22 Grad Celsius. Die Regenzeit dauert von Mai bis Oktober.
In der Nähe der Stadt wurden zapotekische Siedlungen entdeckt, die mit den Ausgrabungen von Monte Albán und Mitla korrespondieren.
http://de.wikipedia.org/wiki/Oaxaca_de_Ju%C3%A1rez
Man merkte, dass man nun in einer richtigen Stadt war. Zwar auch Kolonialstadt, aber hier war es nicht mehr so Puppenstubenmässig wie in San Cristóbal. Etwas ausserhalb der Stadt gibt es einen Campingplatz, wir entschieden dennoch aber ein Hotel zu suchen um näher dran zu sein. Zudem hatte es geregnet und der Platz sollte werden über eine vernünftige "Drainage" und Warmwasser verfügen.
Mit unserem Reiseführer von 2006, den wir für ne Handvoll Pesos in San San Cristóbal bzgl. der Sehenswürdigkeiten gekauft hatten sind wir nicht mehr ganz so up-to date, aber das machte nichts.
Wo wir einen Parkplatz sahen, hielten wir an und hatten Glück. Ein schönes, kleines schnuffeliges Stadthotelchen namens MAELA, mit unbeschränkter Einfahrtshöhe für unseren Löördie. Weil man uns nett fand und wir und gleich zwei Nächte einbuchten, gab es noch einen flotten Rabat oben drauf. Jawohl.
Hier gefiel es uns jetzt schon.
Auch diese Stadt besticht durch ihren kolonialen Charme, die Strassen sind sauber und aufgeräumt, auch viel breiter als in San Cristobál.
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| Sirup auf Crashed Ice ist der Renner |
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| Senior |
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| Junior |
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| Kathedrale |
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| hier werden die Strassen noch von Hand gesäubert |
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| der Historische Tourisbus |
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| Snack |
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| Strassenumzug... |
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| wobei natürlich auch getrunken wird... |
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| ..auch wird wurden bedacht. Mezcal, DAS Feuerwasser |
Es gibt viele Grünflächen und hohe Bäume, wo man bei den 30 Grad tagsüber mal verschnaufen kann. Auch sind überall Strassencafés zu finden sowie eine fantastische Auswahl an Cafés, Restaurants, Bars, Handwerksstände und Märkte mit bunten Webwaren und kleinen bunten Holzpüppchen. Auffallend sind die vielen, teils modernen Galerien. Und die sind so gut….wir sind nur froh, keinen Anhänger dabei zu haben, sonst hätten wir zugeschlagen und würden nun Gemälde und Exponate transportieren.
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| gut sortierte Bar |
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| Türklopfer mit Fingerring |
Die Stadt ist sehr toll. Viele Fussgängerzonen machen das „Flanieren und Bummeln“ einfach angenehm.
Hier werden Männer sogar zum Shoppingspezialisten. Man kann gar nicht ohne. Es gibt so viel zu sehen. Die Häuser sind bunt und schön, die Schaufenster ebenfalls. Die Menschen sind nett und weniger aufdringlich. Weniger Bettler und Strassenverkäufer, oder ggf. genauso viele wie in San Cristóbal aber sie fallen hier nicht so auf…Blumenkinder gibt es hier keine.
Auch hier gibt es wenig Polizei, dennoch fühlt man sich sicher.
Es gab und gibt viel zu besichtigen, Highlights für uns war die Iglesia SANTO DOMINGO, die vor Gold blinkte und blitzte und sie war nach langer Zeit eine Kirche, die mit den fantastischen Kirchen aus Quito mithalten konnte.
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| Kloster Santo Domingo |
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| es geht aber natürluch etwas schlichter :) |
Das Museum der Kulturen bietet nicht nur eine grandiose und vielseitige Ausstellung, sondern auch das Gebäude ist architektonisch einfach umwerfend. Sicherlich kann man fast einen ganzen Tag hier verbringen.
Schön ist, dass man in Kirchen und Klöstern keinen Eintritt bezahlt und fotografieren darf.
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| Eingang zum Museum |
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| Fundstück aus Monte Albán |
Hätten wir nicht etwas „Zeitdruck“ würden wir wahrscheinlich immer noch hier sein, so gut hat es uns gefallen. Hoffentlich kommen wir eines Tages wieder.
Hier gefiel es uns auf Anhieb, man kann sich einfach treiben lassen, hat immer was zu sehen, das Klima ist angenehm, da es abends schön abkühlte.
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| endlich ein Sombreromann! |
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| Biertrinken ist hier genauso gemütlich wie in Argentinen. Hier mit warmen Nüsschen |
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| Landestypische Küche. Spezialität aus Oaxaca: CHAPULINES |
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| Chapulines sind geröstete Heuschrecken. Nachdem die Chapulines gekocht und an der Sonne getrocknet wurden, werden sie mit Knoblauch, Chili Zitronensaft frittiert. |
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| I did it. @Papa: 5 Mark wg. "Probiermaschine" |
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| Die Damen verkaufen von früh bis spät. Da wird ein Nickerchen ja wohl drin sind. |
Eine wirklich schöne Stadt.
Auch in der umliegenden Region gibt es einiges zu sehen, eine Sehenswürdigkeit davon peilten wir am nächsten Morgen an: „Monte Albán“, die ehemalige Hauptstadt der Zapoteken.