Nach den kleinen Anlaufschwierigkeiten waren wir froh hier zu sein und genossen die Fahrt durch die Gemeinde.
Wir stoppten in der Stadt EMILIANO ZAPATA und besuchten unseren ersten mexikanischen Supermarkt…so viel sei gesagt: Die kommenden Wochen werden wir weder verhungern, noch verdursten. Hier wird so Einiges aufgefahren, was mit Sicherheit auch für die US Touris gedacht ist.
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| futtern am Wegesrand |
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| bessere Straßen für besseres Leben |
Der bislang grösste Nervkram an Mexiko bis jetzt sind die TOPES. In Guatemala waren sie im Norden schon öfter aufgetaucht, ansonsten waren sie seit Peru fast so gut wie verschwunden. Hier finden sie sich teilweise alle Hundert Meter. Topes sind übrigens Bodenschwellen, auch bekannt als schlafende Hunde oder pennende Polizisten oder, oder, oder…auf jeden Fall sind sie hier so ausgeprägt, dass wenn man sie übersieht, das Auto einen gewaltigen Satz macht und Besteckkasten und Schränke neu einsortiert werden können. Na das wird ein Spaß.
Wir erreichten, nach weiteren 3-5 Militärkontrollen, am Nachmittag bei Regenguss das Örtchen Palenque, wo sich weitere Maya Ruinen befinden, die wir uns natürlich auch noch ansehen wollten. Der Regen nahm kein Ende. Es regnete so stark, dass auch heute gewisse Tropfen den Weg in das Auto fanden. Soll heissen: Ein Landy ist nie dicht. Daher gibt die ein oder andere Stelle, wo je nach Standlage auch gern mal hineinregnet. Mal mehr und mal weniger, mal gar nicht.
Der angepeilte und nette Campingplatz MAYA BELL, nur 2 km von den Ruinen entfernt, fiel buchstäblich ins Wasser. Hier gibt es leider keinen Unterstand, was sonst ggf. noch machbar gewesen wäre…demnach blieben wir dennoch dort, nahmen aber eine schnuckelige Schilfbedachte Hütte und verlegten unser angedachtes BBQ auf die Miniveranda.

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| Langsam! Kinder in Freiheit ;) |
Am Morgen nach dem Regen ging es zum Eingang der Ruinen. Erschrocken waren wir darüber, was hier los war…schon fünf Leute fingen uns am Auto ab, Guides, Kinder mit Schmuck, Muttchen mit Obst, Parkplatzwächter etc.
Der Eintritt ist mit 4,50 € eigentlich ein Witz, dafür wird man sein Geld über einen Guide los. Generell ist man hier der Ansicht, dass wir – die Touristen – und vor allem im eigenen Auto angereist, extrem viel Geld haben und daher ihnen davon was abgeben könnten.
Das wir dafür gearbeitet und gespart haben sowie all unser Hab und Gut verkauft haben, ahnen sie nicht und versehen sie nicht.
In Südamerika hat man uns das nie so direkt ins Gesicht gesagt.
Dennoch fanden wir mit unserem erneut sehr gut englischsprechendem Guide Ernesto einen gesunden Mittelweg und somit führte man uns um, in, an und auf die Ruinen.
Palenque war eine bedeutende Stadt der Maya. Sie liegt im heutigen mexikanischen Bundesstaat Chiapas und gehört seit 1987 zum UNESCO-Weltkulturerbe. .
Die Stadt liegt auf einer Terrasse an den Hügeln des weiter im Süden gelegenen Hochlands von Chiapas und erstreckt sich rund zwei Kilometer in Ost-West-Richtung. Zahlreiche kleine Bäche fließen durch die archäologische Zone von Palenque.
Die Ruinen, für die oft künstliche Terrassierungen angelegt wurden, schmiegen sich an die grünen Hügel des Hochlands an, die in die Architektur der Stadt integriert wurden. Bisher wurden erst circa 5 Prozent der Bauten freigelegt. Der Rest ist noch vom Dschungel überwachsen.
Das Zentrum der Stadt bilden der Tempel der Inschriften, der vermutlich das bekannteste Gebäude Palenques ist, und der ihm gegenüberliegende Palast. Neben dem Gebäudekomplex der benachbart liegenden sogenannten Kreuzgruppe gruppieren sich um das Zentrum noch viele weitere alleinstehende Bauten, die auf Sockelplattformen errichtet wurden. Nahezu alle Gebäude wurden mit feinen und detailreichen Stuckreliefs verziert, sowohl im Inneren als auch aus den Außenwänden. Ebenso typisch für Palenque ist das häufige Auftreten von Nischen sowie die Dachkämme vieler Bauten. Unter anderem deshalb gilt die Architektur der Ruinen von Palenque oft als besonders elegant und anmutig.
http://de.wikipedia.org/wiki/Palenque
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| Ruine, noch nicht "geborgen" bzw. freigelegt | |
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| überall auf dem Gelände finden sich klene Verkaufstände.Wir finden, dass es ablenkt... |
Die Anlage ist wirklich sehr beeindruckend und extrem gut für Touristen „vorbereitet“. Man kann kaum einen Schritt vor den anderen machen, ohne nicht ein neues Fotomotiv vor Augen zu haben. Wir hatten Glück und das Wetter blieb trocken, dennoch war es unerträglich heiss.
Nach knapp 2 Stunden Führung bestiegen wir einige Pyramiden selber und marschierten über das Gelände, welches ebenfalls im Dschungel liegt. Das erst circa 5 Prozent der Bauten freigelegt worden ist und der Rest noch vom Dschungel überwachsen ist, ist kaum vorstellbar.
Zwar ist es hier weit aus touristischer als bei Tikal und Copán, aber das stellen wir hinten an, denn die Arbeit, die hier geleistet wurde, versetzt einen ins Staunen.




Einfach nur WOW, die Detailarbeit, wie Stuck, Fresken und Co.
Absolutes Highlight! Doppeldaumen hoch.
Uns haben alle genannten drei Maya Ruinen gefallen, denn alle sind einzigartig und bestechen durch ihre Merkmale, Besonderheiten sowie Vor und Nachteile. Alle drei sind absolut empfehlenswert und ein Besuch lohnt sich!
Weiter ging es für uns gen Süden, die Berge hinauf in wohl eine der schönsten Städte Mexicos, genannt San Cristobal.
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| Grenze via Tenosique nach Palengue (196 km) in 4,5 Stunden |
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