20.07.2012

16.07.2012 San José / Costa Rica

…dieses Kapitel halten wir kurz.
Und etwas aggressiv.

Hässlich, laut und dreckig.
Das sind drei Attribute welche die Hauptstadt dieses sonst so schönen Landes beschreiben.

Nun fragt sich der schlaue Leser, was wir dann hier wollten.
 Berechtigte Frage.
WIR wollten hier gar nichts. Unser Löördie wollte hier in eine Landrover-Fach-Werkstätte, in welcher Freunde mit ihrem Landy bereits gute Erfahrungen gemacht hatten.

Für diese Adresse hatten wir uns seit Ecuador extra ein paar kleine Reparaturen aufgehoben.
Dinge wie defekte Bremsen sowie Handbremse, kaputte Radaufhängung etc.
Also nichts Beunruhigendes. ;)


San José ist die Hauptstadt von Costa Rica und hat rund 350.000 Einwohner und die größte Stadt des Landes. San José liegt im Zentrum von Costa Rica in der Hochebene Valle Central 1.170 Meter über dem Meeresspiegel. Nachdem sie noch 1950 nur 86.900 Einwohner zählte, ist die Stadt in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts sehr schnell gewachsen. Bis 1824 war San José ein unbedeutendes kleines Dorf. In jenem Jahr entschied Costa Ricas erstes gewähltes Staatsoberhaupt, Juan Mora Fernández, den Regierungssitz aus der alten spanischen Hauptstadt Cartago zu verlegen und in einer neuen Stadt einen Neuanfang zu versuchen. Aufgrund ihrer Gründungszeit im 18. Jahrhundert hat San José wenig mit der Kolonialarchitektur der meisten anderen lateinamerikanischen Hauptstädte gemeinsam. 

Vor Großstädten machen wir nie halt  und es gab noch keine, die wir nicht bezwungen hatten...
Also waren wir auch hier guter Dinge, obwohl alle vorab Befragten diese Stadt verfluchten.

Somit dauerte es nicht lange und wir taten es auch.
Es war heiss, das Strassennetz war wirr, die Strassen schlecht und dreckig…und wir suchten ein Hostal mit passendem Parkplatz, denn es war Wochenende und die bewachten 24h Parkplätze hatten geschlossen. Ein Trailerpark zum campen lag 12 km ausserhalb.

Nach mehreren Anläufen fand sich dann eine nette Bleibe, ohne begrenzte Einfahrtshöhe, allerdings auch ohne Vakanz. Somit ging die Suche nach nur einer Nacht weiter.

Inzwischen wohnen wir in Bleibe Nummer 3 und die Lage ist nicht besser. Nachdem wir den Lord in der bis dato grössten und modernsten Werkstatt abgegeben hatten, versuchten wir ein paar schöne Ecken in dieser Stadt zu finden.
Irgendwie hat die Stadt hat „kein Gesicht“…ab und zu treffen wir ein schönes Haus, doch das steht dann in einer schmuddeligen Gegend oder ist umgeben von komischen Menschen oder extrem viel Dreck liegt vor der Tür, die Strassen sind offen, der Gulli läuft über... Irgendwas ist immer.
Löördie beim Vorsprechen bei Motores Britanicos
Wilde Maus fahren bei Landrover
Taxis in Costa Rica  sind  rot, wenn sie nicht orange sind. ;)
ehemaliges Kino sinnvoll genutzt
Plaza
älter vs neuer
das ist doch mal schmuck
Das gleiche gilt für die kleinen grünen Oasen / Parks in der Stadt. 
Auch das uns gross angekündigte JADE-Museum haben wir besucht und waren völlig enttäuscht und stinksauer, dass man Ausländern 9 $ dafür abknöpft. Die nächsten „Steine“ gibt es für uns daher erst wieder in Mexico.
Hilfe? ..
www.z-hannover.de
Müslischale
Die Stadt gilt als besonders gefährlich, was die Sache nicht besser macht. Somit wurde mir schon zu Beginn unsere Aufenthaltes der eh schon begrenzte Schmuck „Ehering“ und „Ohrring“ von Clemens abgenommen und wir betreten die Strassen fast nackig. Bilder werden in Grosstädten sowieso nur noch mit der „kleinen“ Kamera gemacht und flott aus der Hüfte geschossen.
alte Hecke!
irgendwo im Inneren war ein Restaurant.
Das war gut.
Gut griechisch!
Schulbus vor Schule.
Keine Umwege.
Man fühlt sich hier wie im Gefängnis, denn alle Häuser befinden sich hinter Gitterzäunen. Entweder haben alle Muffe oder die Stadt ist tatsächlich gefährlich.
Keine Ahnung. Abends fährt man am besten Taxi, wo man aber auch aufpassen sollte, da es dort auch viele verrückte Fahrer gibt…die mit den „bösen“ unter einer Decke stecken.

Die Zottis bleiben hier also lieber „zu Hause“ und genossen den Abend in zu engen, zu lauten und neonbeleuchteten Hotelzimmern und picknicken mit Baguette, Käse und Wein im Bett.
EINE Sache ist hier wirklich super: EINE Supermarktkette namens AM – Auto Mercado.
Hier gibt es alles was das Herz begehrt, bzw. viele Herzen begehren. Denn hier beglückt man alle Touristen und Einwanderer in dem man die Heimatprodukte, zu europäischen Preisen, in die Regale stellt. Hinzu kommen noch vernünftige Weine zu vernünftigen Preise sowie frische Baguettes, die wir sonst SO nur in Frankreich oder am Ende der Welt (Ushuaia, Argentinien) in einer französischen Bäckerei gefunden haben. Ebenfalls gibt es die Abteilung „Import-Käse“ in der wir uns inzwischen auch gut auskennen, nachdem wir erst in Panama wieder Käse trafen, der nach Käse roch und nach Käse schmeckte. Ja, es sind die kleinen Dinge die uns inzwischen – oder zzT. beim Warten in dieser „Drecksstadt“ glücklich machen. So freuen wir uns über heimatliche Bahlsen Kekse und Kühne „Pepinillos“ alias Cornichons. (Gürkchen gibt es sonst auch, aber Kühne hat halt die leckersten.) Vereinzeln finden sich nette Ecken, diese Ecken haben dann aber mit Essen und Trinken zu tun. Zwei grössere Shoppingcentren haben uns nicht aus den Socken gehauen, dafür waren wir zu begeistert von den Malls in Panama. Hier konzentrieren sich die Malls primär auf das Fastfoodessen. So gibt es einen gewaltigen „Food-Court“…der keine (Fastfood)-Wünsche offen lässt.
Und weil die Leute hier eh noch nicht „formvollendet“ genug sind, wurde die Fressmeile verdoppelt, ist nun zweistöckig und weist über 50 Fressbutzen auf. Wir irrten eine Stunde durch das Gewühl und waren überfordert und genervt, da wir nur vom Gucken schon nach elektrischer „Frittierfetterhitze“ rochen und von einer Fettschicht überzogen waren.
wir gingen fremd: CARL JR...(-)
erst gingen wie shoppen und dann "naschen" bei Olympus ;)
(Clemens ehemaliger Arbeitgeber)
Meine Heimat imRegal
http://www.youtube.com/watch?v=Ge1xwySeA0w
Special für Su :)
Picknick 
was trink man hier?
....das auch auch......(ca. 1,00 €/Dose)
Mr. Fried und Mr. Chicken
auch hier grillt man gerne Fleisch

Selbst die Kirchen in dieser Stadt sind eher trist und dazu so un-katholisch schlicht.

Eine gemütliche, interessante Stadtteilkultur? Mangelware!
Schöne Märkte oder Geschäfte? NEIN!
Fussgängerzone? Langweilig!

Und es wäre ja nicht so, als hätten wir ihr keine Chance gegeben. In jeder Stadt in der bis jetzt waren, und es waren viele, gab es zumindest irgendwas.
Elektrolicht gegen Geld
Landy vor Penthouse
...Spoiler...

Kommen wir zum Wetter:
Auch das ist ätzend.
Nichts Halbes – und schon gar nicht Ganzes.
Irre warm (26 Grad), meist schwül und es geht ein extrem nerviger Wind.
Ach ja, abgerundet wird das ganze erkältungsfreundliche Wetter durch Regen.
Man zieht sich also die ganze Zeit aus oder wieder an oder auch um.

Nun harren wir der Dinge…haben uns Unterkunftstechnisch nicht gerade verbessert und warten auf den Tag, wo dass das Auto endlich aus der Werkstatt kommt und man uns miteilt:
"Fehler gefunden und behoben."

Nach langer Zeit ist das eine Werkstatt, die den „Fehlern“ auf den Grund geht.
Naja, oder es zumindest versucht. Das dauert unverhältnismäßig lang und auf die Rechnung sind wir auch gespannt....

Zudem gibt es pünktlich Feierabend und auch Wochenende, das sind die Nachteile einer sehr großen und modernden Werkstatt, in einem Land, wo "Millionen" Landrover aller Art rumfahren.

Das ist in kleinen Landyschrauber-Muckelbutzen in Südamerika etwas flexibler gestaltet.

Ehrlicherweise ist zu sagen, dass wir bis jetzt (toitoitoi) nie wirkliche Probleme mit dem Auto hatten und nirgendwo auf Ersatzteile etc. warten mussten.
Aber: 5 Tage warten reichen uns jetzt, zumal wir  diese Woche  in einer anderen Gegend einsparen müssen um "in unserem Zeitplan" zu bleiben...den wir neuerdings haben. Noch nicht fix, aber im Kopf.

Unser Fazit für diese Stadt:
Es gibt hier nix zu sehen – bitte fahren Sie weiter!  

...auch sie hat hier nichts zu lachen...

16.07.2012

13.07.2011 Volcan Irazú / Costa Rica

Via „Limon“ und „Moin“ erreichten wir die „32“ und bogen bei Siquirres ab gen Westen.
Die Hauptstrassen sind bis jetzt„ok“, aber nicht traumhaft. Im Vergleich zu Panama eher löchrig und wackelig. Weiter ging es bis in die Kleinstadt Turrialba wo wir erstmalig einen großen Supermarkt sowie eine Tankstelle in diesem Land besuchten.
einer von uns
Völlig erstaunt stellten wir fest, dass es Preismässig NICHT über Panama liegt. Soll heissen, der Diesel liegt ebenfalls bei ca. 1,00 €/ l und die Lebensmittel sind auch noch im Rahmen. Seitdem wir Ecuador verlassen haben, mussten wir uns an erhöhte Obst und Gemüsepreise gewöhnen...dafür auch an schlechtere Ware.

Seit Panama gibt es aber wieder Argentinische und Chilenische Weine zu einen anständigen Kurs und nicht so exorbitant teuer wie in Kolumbien. Hurra, das ist mal ein Wort! Das Leben ist wieder schön ;). Die letzte Stunde ging querfeldein. Strassen konnte man das kaum nennen, Feldwege und Schlaglochstrassen brachten uns zum Eingang zum Nationalpark des Vulkans IRAZÚ. Die Luft wurde dünner, die Temperatur ebenfalls. Die Zottis in ihren Karibik-verwöhnten FlipFlopfüsslein und leichtem Hemdchen fingen an zu frieren. Aber richtig. Leider war die wirklich dicke Kleidung und die Daunen-Schlafsäcke auf dem Dach verzurrt, denn bis zur USA wollen wir mit denen nichts zu tun haben…
Also improvisierten wir und das hiess: ZWIEBELN VOM FEINSTEN. Der Park hat lediglich von 8:00-15:30 geöffnet. Ungünstig für die, die gegen 17:00 kommen. Also für uns. Viel ist in der Gegend nämlich nicht zu holen.
schon schattig
von der Karibikküste in die Bergwelt aus 3.200 m
255 km ca. 3,10 stunden

Somit machten wir es uns gemütlich. Auf 3.150 m und bei schattigen 12 Grad.
Die Höhe machte uns komischer Weise überhaupt nichts aus. Unsere Körper scheinen nun endgültig immun gegen diese Höhenunterschiede zu sein. Der Temperaturunterschied von 24 Grad machte uns auch nicht wirklich was aus, denn den überbrückten wir mit frisch gekochtem Chill con Carne und ner Tasse Rotwein.
Bis es dunkel und vor allem extrem nebelig wurde genossen wir die Ruhe, die klare Luft und den wunderschönen Sternenhimmel…Romantik ist Nichts dagegen.
Unser NEST für die Nacht
Die Romantik hörte allerdings auch auf, nämlich dann als wir durch lautes Stimmen-Wirr-Warr hochschreckten und nicht wussten, ob es wie eine Stunde zuvor nur neugierige Tiere, oder doch eine Meute hungriger „Eingeborener“ waren die sich uns „vorknöpfen wollten…

Ich war prompt auf 180 und umklammerte meine Mega Mag-Lite sowie meinen aus Holz geklöppelten Baseballschläger mit Namen PEACE-Maker. Clemens wurde auch etwas unruhig und nahm seine „handliche Reise AXT Axel“ zur Hand und wir hielten beide die Luft an.
Wir übersetzen das sehr laute Stimmendurcheinander und wir identifizierten es vorerst als eine Büßer-Prozession…diese fand um 4:30 statt. Hallo???
...das Monotone Stimmen-Gewusel liess uns wieder kurz einschlafen, wurde dann aber wieder unterbrochen…und zwar durch genau DAS HIER, LAUTSTARK.
Ton an: http://www.youtube.com/watch?v=Bomv-6CJSfM

…fanden wir eigentlich extrem cool und rockten im Halbdunkel im löördischen Dachzelt mit…

Das Stimmengewusel ging aber weiter und wurde lauter. Die Musik zog gleich. Also alle „Mann“ LAUTER. Offensichtlich war hier eine „Gegenparty“ im Gange. Und wir mittendrin. Hallo? McFly jemand zu Hause?
...die Nacht war für uns vorbei. Dann folgte NOSSA. 
Die Party stellte sich als Mondschein-Vulkan-Blick Party-mit-Musik-und-Gefummel heraus. Hätten wir das vorher gewusst, hätten wir noch glatt mitgefeiert…;)

Die "Büßer- Prozession" blieb hartnäckig….Bullige Männer in normaler Kleidung standen nun im Kreis um 2 Männer mit weissen Masken und schreiten inzwischen hemmungslos. Leider unverständlich.
...was das wohl war?

...sowas muss einem auch erst mal auf knapp 3.200 m am AdW passieren…
Diese Geschichte kann vermutlich nicht jeder erzählen. Die Zottis nun schon.
Nest am Morgen
...müde
Wo wir sind ist vorne!
Punkt 8:00 öffneten sich die Tore und wir wurden hinauf gelassen. Problemlos schob sich Löördie trotz leichter „Unterkühlung“ hoch auf 3.400 m. Dort gibt es ein kleines Besucherzentrum mit einem Café und einem echt nettem Souvenirshop. Ab da führt ein ca. 1 km langer Weg über die Kraterlandschaft zum Hauptaussichtspunkt. Der Gipfel des Vulkans besteht aus 4 Kratern, von welchen der größte einen Durchmesser von ca. 1 km hat. Auf seinem Grund in 300 m Tiefe glänzt ein giftgrüner Schwefelsee. Wirklich seeeeeeeehr hübsch anzusehen. Man sollte sich bereits in den frühen Morgenstunden auf die Reise machen, denn selbst bei allerschönstem Wetter beginnt sich der Himmel schon gegen 10 Uhr morgens mit Wolken zu verdichten. Wir hatten Glück.

Der Irazú, in der Indianersprache Iaratzu („grollender Berg“), ist mit 3.432 m der höchste Vulkan Costa Ricas. Der Schichtvulkan (Stratovulkan) zählt zu den gefährlichsten und unberechenbarsten Vulkanen des Landes. Er brach im Jahre 1994 das letzte Mal aus mit der Stärke 2 auf dem Vulkanexplosivitätsindex (VEI). Einen Ausbruch der Stärke 3 gab es 1963. Während dieser Ausbruchsphase, die bis 1965 dauerte, schossen immer wieder mit Lavastaub und Steinen beladene Dampfwolken bis zu 500 Meter hoch in den Himmel. Bei einem weiteren Ausbruch könnten seine Aschewolken die dicht bevölkerte Hauptstadt San José dieses zentralamerikanischen Landes erreichen. Der Vulkan gehört zu denjenigen, die in ihrem Kratersee einen Säuresee beherbergen. Er ist hier von giftgrüner Farbe. Die Gefahren, die von diesem Vulkan ausgehen, betreffen vor allem einen Bergsturz der dünnen Kraterwand. Dann würden mehrere Millionen Tonnen Gestein abrutschen und der Säuresee ausfließen. Eine Besonderheit dieses Vulkans ist, dass man von seiner Spitze aus an klaren Tagen zwei Ozeane, den Atlantik und den Pazifik, sehen kann.
Am höchsten Punkt angekommen


Blick auf einen Krater

es war eiskalt und es zog wie Hechtsuppe
Den Vulkan war wirklich schick…und wir hatten ihn fast für uns alleine. Schnell waren die frostigen 4 Grad der letzten Nacht vergessen. Aber über die beiden „Sonderveranstaltungen“ lachen wir immer noch.
endlich wieder grosse Blätter
Ein wahrer Kerl...
trägt Bart.
Schnurrbart
Wir fuhren ein Stück abwärts und genossen bei strahlendem Sonnenwetter den Ausblick auf den ebenfalls aktiven Vulkan TURRIALBA der gemütlich vor sich hinpüselte...
http://de.wikipedia.org/wiki/Turrialba_(Vulkan)
Es ging weiter bergab und wir besuchten die Stadt Cartago, welche diverse Male durch Eruptionen und Erdbeben des Irazú zerstört wurde.
Die Stadt wurde neu aufgebaut und ist daher sehr modern und ansehnlich. Erneut ein knuffiges Städtchen mit wichtiger Kirche. Jährlich am 2. August strömen hunderttausende Pilger zur wichtigsten Kirche des Landes, der Basílica de Nuestra Señora de Los Ángeles.
In der Kirche wird eine Statue der Schwarzen Madonna (La Negrita) aufbewahrt, der Heilkräfte zugesprochen werden. Ebenfalls fanden sich hier die Las Ruinas de la Parroquia de Santiago Apóstol. Völlig übermüdet, aber glücklich machten wir einen Abstecher in das Valle de OROSI, genossen dort Picknick mit Ausblick, dann ging es weiter gen Hauptstadt San José…welche NICHT zu den Highlights des Landes zählt…
Strasse
Basilica
kein Prunk mehr wie in Südamerika. Schlichtheit überwiegt
Ruinas
Schweinchen zum Verkauf
Picknick mit Blick über das Valle Orosi
...wer braucht denn noch Chucks?
Winke Winke!