Und etwas aggressiv.
Hässlich, laut und dreckig.
Das sind drei Attribute welche die Hauptstadt dieses sonst so schönen Landes beschreiben.
Nun fragt sich der schlaue Leser, was wir dann hier wollten.
Berechtigte Frage.
WIR wollten hier gar nichts. Unser Löördie wollte hier in eine Landrover-Fach-Werkstätte, in welcher Freunde mit ihrem Landy bereits gute Erfahrungen gemacht hatten.
Für diese Adresse hatten wir uns seit Ecuador extra ein paar kleine Reparaturen aufgehoben.
Dinge wie defekte Bremsen sowie Handbremse, kaputte Radaufhängung etc.
Also nichts Beunruhigendes. ;)
San José ist die Hauptstadt von Costa Rica und hat rund 350.000 Einwohner und die größte Stadt des Landes. San José liegt im Zentrum von Costa Rica in der Hochebene Valle Central 1.170 Meter über dem Meeresspiegel. Nachdem sie noch 1950 nur 86.900 Einwohner zählte, ist die Stadt in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts sehr schnell gewachsen. Bis 1824 war San José ein unbedeutendes kleines Dorf. In jenem Jahr entschied Costa Ricas erstes gewähltes Staatsoberhaupt, Juan Mora Fernández, den Regierungssitz aus der alten spanischen Hauptstadt Cartago zu verlegen und in einer neuen Stadt einen Neuanfang zu versuchen. Aufgrund ihrer Gründungszeit im 18. Jahrhundert hat San José wenig mit der Kolonialarchitektur der meisten anderen lateinamerikanischen Hauptstädte gemeinsam.
Vor Großstädten machen wir nie halt und es gab noch keine, die wir nicht bezwungen hatten...
Also waren wir auch hier guter Dinge, obwohl alle vorab Befragten diese Stadt verfluchten.
Somit dauerte es nicht lange und wir taten es auch.
Es war heiss, das Strassennetz war wirr, die Strassen schlecht und dreckig…und wir suchten ein Hostal mit passendem Parkplatz, denn es war Wochenende und die bewachten 24h Parkplätze hatten geschlossen. Ein Trailerpark zum campen lag 12 km ausserhalb.
Nach mehreren Anläufen fand sich dann eine nette Bleibe, ohne begrenzte Einfahrtshöhe, allerdings auch ohne Vakanz. Somit ging die Suche nach nur einer Nacht weiter.
Inzwischen wohnen wir in Bleibe Nummer 3 und die Lage ist nicht besser. Nachdem wir den Lord in der bis dato grössten und modernsten Werkstatt abgegeben hatten, versuchten wir ein paar schöne Ecken in dieser Stadt zu finden.
Irgendwie hat die Stadt hat „kein Gesicht“…ab und zu treffen wir ein schönes Haus, doch das steht dann in einer schmuddeligen Gegend oder ist umgeben von komischen Menschen oder extrem viel Dreck liegt vor der Tür, die Strassen sind offen, der Gulli läuft über... Irgendwas ist immer.
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| Löördie beim Vorsprechen bei Motores Britanicos |
| Wilde Maus fahren bei Landrover |
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| Taxis in Costa Rica sind rot, wenn sie nicht orange sind. ;) |
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| ehemaliges Kino sinnvoll genutzt |
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| Plaza |
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| älter vs neuer |
| das ist doch mal schmuck |
Das gleiche gilt für die kleinen grünen Oasen / Parks in der Stadt.
Auch das uns gross angekündigte JADE-Museum haben wir besucht und waren völlig enttäuscht und stinksauer, dass man Ausländern 9 $ dafür abknöpft. Die nächsten „Steine“ gibt es für uns daher erst wieder in Mexico.
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| Hilfe? .. www.z-hannover.de |
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| Müslischale |
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| alte Hecke! |
| irgendwo im Inneren war ein Restaurant. Das war gut. Gut griechisch! |
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| Schulbus vor Schule. Keine Umwege. |
Keine Ahnung. Abends fährt man am besten Taxi, wo man aber auch aufpassen sollte, da es dort auch viele verrückte Fahrer gibt…die mit den „bösen“ unter einer Decke stecken.
Die Zottis bleiben hier also lieber „zu Hause“ und genossen den Abend in zu engen, zu lauten und neonbeleuchteten Hotelzimmern und picknicken mit Baguette, Käse und Wein im Bett.
EINE Sache ist hier wirklich super: EINE Supermarktkette namens AM – Auto Mercado.
Hier gibt es alles was das Herz begehrt, bzw. viele Herzen begehren. Denn hier beglückt man alle Touristen und Einwanderer in dem man die Heimatprodukte, zu europäischen Preisen, in die Regale stellt. Hinzu kommen noch vernünftige Weine zu vernünftigen Preise sowie frische Baguettes, die wir sonst SO nur in Frankreich oder am Ende der Welt (Ushuaia, Argentinien) in einer französischen Bäckerei gefunden haben. Ebenfalls gibt es die Abteilung „Import-Käse“ in der wir uns inzwischen auch gut auskennen, nachdem wir erst in Panama wieder Käse trafen, der nach Käse roch und nach Käse schmeckte. Ja, es sind die kleinen Dinge die uns inzwischen – oder zzT. beim Warten in dieser „Drecksstadt“ glücklich machen. So freuen wir uns über heimatliche Bahlsen Kekse und Kühne „Pepinillos“ alias Cornichons. (Gürkchen gibt es sonst auch, aber Kühne hat halt die leckersten.) Vereinzeln finden sich nette Ecken, diese Ecken haben dann aber mit Essen und Trinken zu tun. Zwei grössere Shoppingcentren haben uns nicht aus den Socken gehauen, dafür waren wir zu begeistert von den Malls in Panama. Hier konzentrieren sich die Malls primär auf das Fastfoodessen. So gibt es einen gewaltigen „Food-Court“…der keine (Fastfood)-Wünsche offen lässt.
Und weil die Leute hier eh noch nicht „formvollendet“ genug sind, wurde die Fressmeile verdoppelt, ist nun zweistöckig und weist über 50 Fressbutzen auf. Wir irrten eine Stunde durch das Gewühl und waren überfordert und genervt, da wir nur vom Gucken schon nach elektrischer „Frittierfetterhitze“ rochen und von einer Fettschicht überzogen waren.
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| wir gingen fremd: CARL JR...(-) |
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| erst gingen wie shoppen und dann "naschen" bei Olympus ;) (Clemens ehemaliger Arbeitgeber) |
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| Meine Heimat imRegal http://www.youtube.com/watch?v=Ge1xwySeA0w |
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| Special für Su :) |
| Picknick |
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| was trink man hier? |
| ....das auch auch......(ca. 1,00 €/Dose) |
| Mr. Fried und Mr. Chicken |
| auch hier grillt man gerne Fleisch |
Selbst die Kirchen in dieser Stadt sind eher trist und dazu so un-katholisch schlicht.
Eine gemütliche, interessante Stadtteilkultur? Mangelware!
Schöne Märkte oder Geschäfte? NEIN!
Fussgängerzone? Langweilig!
Und es wäre ja nicht so, als hätten wir ihr keine Chance gegeben. In jeder Stadt in der bis jetzt waren, und es waren viele, gab es zumindest irgendwas.
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| Elektrolicht gegen Geld |
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| Landy vor Penthouse |
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| ...Spoiler... |
Kommen wir zum Wetter:
Auch das ist ätzend.
Nichts Halbes – und schon gar nicht Ganzes.
Irre warm (26 Grad), meist schwül und es geht ein extrem nerviger Wind.
Ach ja, abgerundet wird das ganze erkältungsfreundliche Wetter durch Regen.
Man zieht sich also die ganze Zeit aus oder wieder an oder auch um.
Nun harren wir der Dinge…haben uns Unterkunftstechnisch nicht gerade verbessert und warten auf den Tag, wo dass das Auto endlich aus der Werkstatt kommt und man uns miteilt:
"Fehler gefunden und behoben."
Nach langer Zeit ist das eine Werkstatt, die den „Fehlern“ auf den Grund geht.
Naja, oder es zumindest versucht. Das dauert unverhältnismäßig lang und auf die Rechnung sind wir auch gespannt....
Zudem gibt es pünktlich Feierabend und auch Wochenende, das sind die Nachteile einer sehr großen und modernden Werkstatt, in einem Land, wo "Millionen" Landrover aller Art rumfahren.
Das ist in kleinen Landyschrauber-Muckelbutzen in Südamerika etwas flexibler gestaltet.
Ehrlicherweise ist zu sagen, dass wir bis jetzt (toitoitoi) nie wirkliche Probleme mit dem Auto hatten und nirgendwo auf Ersatzteile etc. warten mussten.
Aber: 5 Tage warten reichen uns jetzt, zumal wir diese Woche in einer anderen Gegend einsparen müssen um "in unserem Zeitplan" zu bleiben...den wir neuerdings haben. Noch nicht fix, aber im Kopf.
Unser Fazit für diese Stadt:
Es gibt hier nix zu sehen – bitte fahren Sie weiter!
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| ...auch sie hat hier nichts zu lachen... |



























2 Kommentare:
Zeitplan? interessant ... Es bleibt spannend! Viel Glück Ihr Beiden. Gruß aus HH
ach ihr beiden!! Ich drück Euch!! Ich hoffe diese excelente Supermarktkette konnte Euch nicht nur mit wunderbarem Ö -ttinger versorgen, sonders vielleicht auch mit einem kleinen Rebenschoppen!?!?
Liebste Grüsse
denk an Euch!!
Claretti
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