…unser Schiff legte erst um 5:00 morgens ab und mache sich auf den Weg nach Zarate in Argentinien. Die Fahrt sollte eigtl. 3 - 4 Tage dauern. Der VORLETZTE Hafen!
Am 02. Juni wunderten wir uns, dass keiner der Crew bei Mittagessen war. Es stellte sich heraus, dass wir die Maschinen stoppten und ankern mussten. Bis zum 05. Juni! (Gedanklich waren wir da schon in Buenos Aires!)
Wir waren gerade an Uruguay, Punta del Este vorbei und kurz vor Montevideo.
Bei dem Satz „vier Tage ankern“, stellten sich bei uns die Nackenhaare auf. Das bedeutete, dass wir Clemens Geburtstag auf dem Schiff und nicht gemütlich wie gedacht in Buenos Aires feiern müssten. Zwar wären wir ggf. zu dem Zeitpunkt in Zarate, denn dort sollte es wenigsten eine Hafenpinte und 2-3 Kioske geben, die etwas Abwechslung boten, aber die ursprüngliche Planung war eine Andere.
Der Erste Ankunftstermin für Buenos Aires war 03. Juni. Der wurde aber schon in Brasilien auf den 05. Juni vertagt. Am 03. Juni sagte man uns, dass wir ggf. bis zum 07.Juni den Weg in Etappen nach Zarate antreten würden und ggf. dann Pfingsten in Buenos Aires eintreffen würden.
Da Zarate nur ca. 100 km von Buenos Aires entfernt lag, kam uns die Idee, dass wir dort bereits aussteigen könnten, denn in Zarate sollen wir mit Sicherheit ein paar Tage im Hafen sein. Dort gab es unendlich viele Autos zu Be-und Entladen. Die Crew graulte sich jetzt schon vor dem Hafen!
Aufgrund der aber bereits vor Beginn der Reise fertiggestellten Ladelisten, worin stand, dass Familie Zotlöterer mit ihrem Auto in Buenos Aires das Schiff verlassen würde, konnten wir nicht einfach mal so in runter, Ordnung muss sein.
Wir uns und entschieden, dann einfach die letzten Tage zu genießen und nochmal richtig zu „entspannen“.
War allerdings nicht so einfach. Wir wollten nicht mehr. Ehrlich. Über 15 Bücher waren gelesen, Filme/Serien geguckt, Routen erstellt, ausgeschlafen waren wir auch und wir kannten alle Gesichter und Geschichten unserer „Insassen“. Wir wollten zurück in das normale Leben.
Als der Koch nachfragte, ob wir lieber Bier statt Wein wollten, wurde klar, dass die Vorräte knapp wurden. Seit Tagen hatte es keine Orangen, Kiwis, Salat, einen Apfel oder irgendwas Frisches gegeben. Wir erfuhren, dass wir in Santos hätten Nachschub bekommen sollten…da aber der Koch in der Hafenkneipe versackte, verpasste er den Lieferanten…(erfuhren wir später)
Wir beschlossen, uns auf das Schlimmste einzustellen. Umso schöner, wenn es dann doch nicht sooo schlimm werden würde. Somit genossen wir eine steife Brise bei meist schönem Sonnenschein und dem Blick auf Montevideo...(Nein, es gab KEIN Taxiboot dort hin!)
Der Hintergrund der Verzögerung war, dass noch zwei Schiffe im Hafen von Zarate lagen und sowohl unseren Stellplatz, als auch Stellplätze für die PKW´s versperrten. Hiess, alle Fahrzeuge die wir ausladen mussten, hatten dort noch keinen Platz…
Am 02. Juni wunderten wir uns, dass keiner der Crew bei Mittagessen war. Es stellte sich heraus, dass wir die Maschinen stoppten und ankern mussten. Bis zum 05. Juni! (Gedanklich waren wir da schon in Buenos Aires!)
Wir waren gerade an Uruguay, Punta del Este vorbei und kurz vor Montevideo.
| Punta del Este, Uruguay |
Der Erste Ankunftstermin für Buenos Aires war 03. Juni. Der wurde aber schon in Brasilien auf den 05. Juni vertagt. Am 03. Juni sagte man uns, dass wir ggf. bis zum 07.Juni den Weg in Etappen nach Zarate antreten würden und ggf. dann Pfingsten in Buenos Aires eintreffen würden.
Da Zarate nur ca. 100 km von Buenos Aires entfernt lag, kam uns die Idee, dass wir dort bereits aussteigen könnten, denn in Zarate sollen wir mit Sicherheit ein paar Tage im Hafen sein. Dort gab es unendlich viele Autos zu Be-und Entladen. Die Crew graulte sich jetzt schon vor dem Hafen!
Aufgrund der aber bereits vor Beginn der Reise fertiggestellten Ladelisten, worin stand, dass Familie Zotlöterer mit ihrem Auto in Buenos Aires das Schiff verlassen würde, konnten wir nicht einfach mal so in runter, Ordnung muss sein.
Wir uns und entschieden, dann einfach die letzten Tage zu genießen und nochmal richtig zu „entspannen“.
| Einfach mal entspannen... |
| ...chillen konnten wir ja zu Hause! |
War allerdings nicht so einfach. Wir wollten nicht mehr. Ehrlich. Über 15 Bücher waren gelesen, Filme/Serien geguckt, Routen erstellt, ausgeschlafen waren wir auch und wir kannten alle Gesichter und Geschichten unserer „Insassen“. Wir wollten zurück in das normale Leben.
Als der Koch nachfragte, ob wir lieber Bier statt Wein wollten, wurde klar, dass die Vorräte knapp wurden. Seit Tagen hatte es keine Orangen, Kiwis, Salat, einen Apfel oder irgendwas Frisches gegeben. Wir erfuhren, dass wir in Santos hätten Nachschub bekommen sollten…da aber der Koch in der Hafenkneipe versackte, verpasste er den Lieferanten…(erfuhren wir später)
Wir beschlossen, uns auf das Schlimmste einzustellen. Umso schöner, wenn es dann doch nicht sooo schlimm werden würde. Somit genossen wir eine steife Brise bei meist schönem Sonnenschein und dem Blick auf Montevideo...(Nein, es gab KEIN Taxiboot dort hin!)
Der Hintergrund der Verzögerung war, dass noch zwei Schiffe im Hafen von Zarate lagen und sowohl unseren Stellplatz, als auch Stellplätze für die PKW´s versperrten. Hiess, alle Fahrzeuge die wir ausladen mussten, hatten dort noch keinen Platz…
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