Wieder war eine Nacht "tonight the clock will be set one hour back" zu Ende gegangen. Seit der Abfahrt in Hamburg waren wir schon 5 Stunden jünger geworden. Schön. So einfach geht das.
Die Grande San Paolo bewegte sich merklich langsamer vorwärts und das Aufgehen der Sonne konnte man auch am geschlossenen Vorhang bereits erkennen. Die Ankunft im Hafen von Suape / Recife in Brasilien war für 5:00 angekündigt. Keiner glaubte wirklich, dass wir um diese Zeit anlegten, schließlich war es ja more or less at 5 o'clock. Als wir nach dem Frühstück noch immer lustig Runden vor dem Hafen drehten, verschoben wir unseren Landgang samt Badeaktion bereits geistig auf den Nachmittag. Die Strände an der Küste sahen toll aus und wären wirklich eine Abwechslung gewesen...und die erste Caipi schien zum greifen nah...
Gegen 10:30 doch noch Hektik auf, der Lotse war mit 5 Stunden Verspätung an Bord gekommen und wir konnten zur Mittagszeit anlegen. Leider waren dort weder Stadt noch Strand zu sehen. Nun also die Frage wo, wer, wohin, wann können wir, können wir überhaupt? Recife war rund 40 km oder 1,5 Stunden mit dem Auto entfernt. Nach Süden wurde uns dagegen ein Strand versprochen, der angeblich Schönste Brasiliens...
http://de.wikipedia.org/wiki/Porto_de_Suape
Nun war noch die Frage, wie man in diesem Hafengelände (und außer dem Hafengelände gab es weit und breit nichts nur noch ein paar Fabriken) ein Taxi bekommt.
Der örtliche Agent konnte uns weiterhelfen. „Alles kein Problem, kostet 120 USD für eine Stunde zum Strand.“ … Nachdem unsere Mitstreiter sich bereits gegen einen Landgang entschieden hatten, blieben die 120 USD an zwei Personen hängen. Das schien für eine Stunde Strand doch recht üppig. Nachverhandeln brachte dann ein weiteres Angebot, 200 USD für 5 Stunden...
Schlussendlich beschlossen wir auf eigene Faust das Glück zu finden sowie ein Taxi mit realistischeren Preisen. Nach 20 Minuten Fußmarsch durch den Hafen und der Erkenntnis, dass hier nichts außer Hafen und Hafenarbeitern gab, zog auch noch ein richtig schönes dickes schwarzes Gewitter auf, das die Hoffnung auf Abwechslung endgültig hinwegspülte.
Mit der Hoffnung in Vitoria und Rio wird alles besser begaben wir uns in unsere Kajüte und hofften, die nächsten Tage würden rasch vorüber gehen…am 26.Mai sollten wir gegen 7:00 in Vitoria landen und der Hafen sollte sich in der Stadt befinden. Also Abwechslung schien für uns in Sicht zu sein.
Die Grande San Paolo bewegte sich merklich langsamer vorwärts und das Aufgehen der Sonne konnte man auch am geschlossenen Vorhang bereits erkennen. Die Ankunft im Hafen von Suape / Recife in Brasilien war für 5:00 angekündigt. Keiner glaubte wirklich, dass wir um diese Zeit anlegten, schließlich war es ja more or less at 5 o'clock. Als wir nach dem Frühstück noch immer lustig Runden vor dem Hafen drehten, verschoben wir unseren Landgang samt Badeaktion bereits geistig auf den Nachmittag. Die Strände an der Küste sahen toll aus und wären wirklich eine Abwechslung gewesen...und die erste Caipi schien zum greifen nah...
Gegen 10:30 doch noch Hektik auf, der Lotse war mit 5 Stunden Verspätung an Bord gekommen und wir konnten zur Mittagszeit anlegen. Leider waren dort weder Stadt noch Strand zu sehen. Nun also die Frage wo, wer, wohin, wann können wir, können wir überhaupt? Recife war rund 40 km oder 1,5 Stunden mit dem Auto entfernt. Nach Süden wurde uns dagegen ein Strand versprochen, der angeblich Schönste Brasiliens...
http://de.wikipedia.org/wiki/Porto_de_Suape
Nun war noch die Frage, wie man in diesem Hafengelände (und außer dem Hafengelände gab es weit und breit nichts nur noch ein paar Fabriken) ein Taxi bekommt.
Der örtliche Agent konnte uns weiterhelfen. „Alles kein Problem, kostet 120 USD für eine Stunde zum Strand.“ … Nachdem unsere Mitstreiter sich bereits gegen einen Landgang entschieden hatten, blieben die 120 USD an zwei Personen hängen. Das schien für eine Stunde Strand doch recht üppig. Nachverhandeln brachte dann ein weiteres Angebot, 200 USD für 5 Stunden...
Schlussendlich beschlossen wir auf eigene Faust das Glück zu finden sowie ein Taxi mit realistischeren Preisen. Nach 20 Minuten Fußmarsch durch den Hafen und der Erkenntnis, dass hier nichts außer Hafen und Hafenarbeitern gab, zog auch noch ein richtig schönes dickes schwarzes Gewitter auf, das die Hoffnung auf Abwechslung endgültig hinwegspülte.
Mit der Hoffnung in Vitoria und Rio wird alles besser begaben wir uns in unsere Kajüte und hofften, die nächsten Tage würden rasch vorüber gehen…am 26.Mai sollten wir gegen 7:00 in Vitoria landen und der Hafen sollte sich in der Stadt befinden. Also Abwechslung schien für uns in Sicht zu sein.
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