Natürlich warteten wir auch diese Nacht auf den Lotsen.
Im nächsten Leben werde ich auch Lotse/Pilot auf Frachtschiffen, da hat man wirklich die Macht und staubt auf jedem Schiff Geschenke ab...
Was in den Häfen an die wichtigen Leute verteilt wird...tststs.... In Müllsäcken tragen sie ihre Geschenke raus. In manchen Länder mehr, in anderen weniger…dann trifft man sich nach dem Anlegen zu ein nettes Stelldichein beim Master und macht die Formalitäten, wie Zoll, etc. und nimmt Gastgeschenke entgegen.
Der Pilot verlässt nach dem Anlegen wieder über die Strickleiter das Schiff und hüpft mit seinem Müllbeutel in sein Bötchen und rauscht ab.
So, aber nun zur Abfahrt aus Rio.
Sie verzögerte sich auf die Vormittag. Weshalb genau wissen wir nicht. Der 1. Offizier sagte uns am Vortag, dass wir pünktlich (in der Nacht) aus Rio losmüssten, da wir sonst im Hafen von Santos Probleme bekämen und vor dem Hafen 2 Tage ankern müssten. Hurra, das wäre ja eine Gaudi!
Santos ist der größte Hafen Südamerikas, wo wir natürlich nicht fehlen durften und die Stellplätze rar sind. Lotsen bestimmt auch.
Wir sollten lediglich 8 - 10 Stunden nach Santos fahren, in die alte Kaffee-Hafenstadt. Sie liegt 70 km südöstlich von São Paulo und hat 500.000 Einwohner.
Als wir am Zuckerhut vorbei waren, änderte sich das Wetter und somit auch der Seegang. Es schaukelte. Und es sollte sich weitere zwei Tage einschaukeln. In der Kabine flogen die Sachen aus den Regalen, im Kühlschrank die Getränke. Das erste Mal wurden die Tische im Speiseraum mit Plastikbechern eingedeckt. Wein und Wasser mussten wir festhalten oder austrinken…
Nachdem wir bei dem Wellengang die Küste hoch und runter fuhren, bekamen wir irgendwann das Zeichen, dass wir Richtung Hafen kommen sollen…naja, 8 Stunden fühlen sich anders an.
Wir sind etliche Stunden Santos Küste hoch und runter gefahren, da wir bei dem Wellengang nicht ankern konnten…so viel zum Thema „Schaukeln“. Seekrank wurde zum Glück von uns beiden keiner...
Im nächsten Leben werde ich auch Lotse/Pilot auf Frachtschiffen, da hat man wirklich die Macht und staubt auf jedem Schiff Geschenke ab...
Was in den Häfen an die wichtigen Leute verteilt wird...tststs.... In Müllsäcken tragen sie ihre Geschenke raus. In manchen Länder mehr, in anderen weniger…dann trifft man sich nach dem Anlegen zu ein nettes Stelldichein beim Master und macht die Formalitäten, wie Zoll, etc. und nimmt Gastgeschenke entgegen.
Der Pilot verlässt nach dem Anlegen wieder über die Strickleiter das Schiff und hüpft mit seinem Müllbeutel in sein Bötchen und rauscht ab.
So, aber nun zur Abfahrt aus Rio.
Sie verzögerte sich auf die Vormittag. Weshalb genau wissen wir nicht. Der 1. Offizier sagte uns am Vortag, dass wir pünktlich (in der Nacht) aus Rio losmüssten, da wir sonst im Hafen von Santos Probleme bekämen und vor dem Hafen 2 Tage ankern müssten. Hurra, das wäre ja eine Gaudi!
Santos ist der größte Hafen Südamerikas, wo wir natürlich nicht fehlen durften und die Stellplätze rar sind. Lotsen bestimmt auch.
Wir sollten lediglich 8 - 10 Stunden nach Santos fahren, in die alte Kaffee-Hafenstadt. Sie liegt 70 km südöstlich von São Paulo und hat 500.000 Einwohner.
Als wir am Zuckerhut vorbei waren, änderte sich das Wetter und somit auch der Seegang. Es schaukelte. Und es sollte sich weitere zwei Tage einschaukeln. In der Kabine flogen die Sachen aus den Regalen, im Kühlschrank die Getränke. Das erste Mal wurden die Tische im Speiseraum mit Plastikbechern eingedeckt. Wein und Wasser mussten wir festhalten oder austrinken…
| langsam wird es ungemütlich! |
Wir sind etliche Stunden Santos Küste hoch und runter gefahren, da wir bei dem Wellengang nicht ankern konnten…so viel zum Thema „Schaukeln“. Seekrank wurde zum Glück von uns beiden keiner...
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