Nach 41 Tagen sollte es dann aber wirklich soweit sein. Schon die Flussfahrt liess im Hintergrund die Stadt aufblitzen. Bald hätten wir es geschafft. Obwohl, lieber abwarten. Die Hoffnung stirbt zuletzt…und wer weiss, evtl. müssten wir dann doch nochmal „fix“ ankern…
Gegen Mittag fuhren wir an Buenos Aires VORBEI…Super Gefühl!
Wir mussten nun erst mal wenden und das war bei dem Verkehr und in der SPUR dort nicht so einfach. Wir bekamen schon Panik, da wir die Stadt schon wieder aus den Augen verloren.
Ein letztes Mal zum Mittagessen und eine ordentliche Portion Pasta, dann Fisch, dann Fleisch…puh. Bald war es geschafft.
Die ersten Taschen ins Auto verladen und dann ging die Einfahrt auch schon los.
Die Stadt näherte sich uns und wir bekamen eine Gänsehaut.
Michele und Kurti wurden sentimental, da dieses schöne Ereignis zu Ende war, Klaus machte 3 Kreuze und Volker saß gedanklich schon im Wagen und fuhr vom Schiff…Bei uns war es eine Mischung von Allem.
Da war SIE nun, auf die wir 41 Tage warten mussten. Die Stadt präsentierte sich bei knapp 20 Grad, blauem Himmel und Sonnenschein. Schöner hätte es nicht sein können.
Ein letztes Mal beobachteten wir das Prozedere beim Anlegen des Schiffes auf der Brücke. Auch der Master war happy, endlich angekommen zu sein…denn die Tortur, die wir durchgemacht haben, sei wohl nicht üblich. (Gibt es da eine Entschädigung?) Allerdings wurde, so Volkers Berechnung, die Reise mit jedem Tag, den wir länger auf dem Dampfer waren, billiger…wir hatten nun 1 Woche geschenkt bekommen…
Das Schiff legte an und wir beobachteten die NEUEN die erwartungsvoll mit Ihren Autos am Kai warteten. Es waren vier Personen. Zwei in unserem Alter, zwei in Klaus und Volkers Alter…
Unser Auto war beladen und wir warteten in unserer Kabine auf das GO vom Offizier Angelo.
Unsere schon Deutschland abgeschlossene KFZ Versicherung sollte der örtliche Agent mitbringen, Pässe mussten eingesammelt werden, durch den Zoll sollten wir auch noch.
Inzwischen war es 16:45. Dann ging alles ganz fix. „Vorsprechen“ bei den wichtigen Personen, Unterschriften, Korrekturen auf und von Papieren, einen Stapel gestempelter Sachen unter den Arm und los ging es. In 5 Min. sollten wir unten bei den Autos sein.
Wir wussten, dass die eine von unseren zwei Autobatterien leer war….(Weshalb spielt ja keine Rolle... ) Hatten wir immer noch eine volle.
Theoretisch…doch als Clemens das Auto und die zweite Batterie startete, tat sich nichts.
Doch, die Alarmanlage, lautstark.
Sehr laut.
Und immer wieder.
Auch nach 10 weiteren Versuchen.
Volker, den wir in HH eingeparkt hatten, verbreitete Panik und Hektik. Schrie Kurt an, er möge doch endlich losfahren. Der hatte allerdings von seiner „Finca" noch nicht alle Spanngute gelöst…und wurde nun auch hektisch.
Als er losfuhr und Agent, Volker und Klaus von außen und Michele im Auto gleichzeitig auf ihn einredeten, gab es einen Knall.
Der wiederum übertönte unsere Alarmanlage wenigstens für einige Sekunden.
Wir standen bei unserem Auto und sahen somit nicht, was geschehen war…vermuteten aber, dass er in die frisch geladenen VW Amaroks gebrettert sei, die neben uns festgezurrt waren.
So schlimm war es dann aber zum Glück nicht, eine Säule war eine Spur schmaler und die Markise von den Schweizern war nicht mehr am Auto…hingt noch an der Säule und schepperte dann zu Boden.
Die Stimmung war bombig…
Clemens saß im Auto und lass nochmal die Gebrauchsanleitung. Hatte er doch alles so gemacht, wie „geplant“…Kristinas Stimmung lief auf Hochtouren. Irgendwas zwischen lachen und heulen, toben und wieder nach oben gehen und die Sachen auspacken…
Damit Volker nicht vor Aufregung umkommt und die Gewissheit hatte, dass er noch durch den Zoll kommt, schoben wir alle unseren Lord Höördie zur Seite, damit er Platz hatte um heraus zu fahren...und wir unsere Ruhe. Das war die Verabschiedung von uns Sechsen nach sechs Wochen Fahrt.
Es tat sich allerdings die nächsten 15 Min. auch nix. Im Geiste riefen wir schon bei Kristina Eltern an, mit der der Frage nach den Sicherheitscodes, die in Unterlagen in Hannover lagen.
Aber dann kam er, der Mann der Stunde: THE DRIVER, alias Vincenzo. Der Mann der Autos.
Er erklärte uns, dass es schon JEDES Auto anbekommen hat…Erst waren wir beim Ausdruck KURZSCHLIESEN etwas skeptisch…allerdings lagen unsere Nerven blank und wir mussten ihm vertrauen…alternativ auf dem Schiff bleiben, bzw. das Auto in den Hafen rollen und auf den Notdienst warten…und wie der in Argentinien am Pfingstsamstag arbeitete, war uns schleierhaft.
Vincenzo wurde aber Mann des Tages, bzw. der Woche, ja überhaupt Mann des Monats...und so kam es, dass in Italienisch-Österreichischer Zusammenarbeit das Auto ansprang!
Einige Umarmungen und Küsse bei laufendem Motor später, rollten wir dann vom Schiff. Anhalten ging nicht. Auch nicht im Zoll, nirgends. Wir rollten um kurz nach 18:00 durch das Terminal und waren endlich angekommen!
Nun ging unsere Reise auf dem Landweg weiter!
Wir hatten die Anreise überstanden und wir waren nur 41 Tage älter!
Gegen Mittag fuhren wir an Buenos Aires VORBEI…Super Gefühl!
Wir mussten nun erst mal wenden und das war bei dem Verkehr und in der SPUR dort nicht so einfach. Wir bekamen schon Panik, da wir die Stadt schon wieder aus den Augen verloren.
Ein letztes Mal zum Mittagessen und eine ordentliche Portion Pasta, dann Fisch, dann Fleisch…puh. Bald war es geschafft.
Die ersten Taschen ins Auto verladen und dann ging die Einfahrt auch schon los.
Die Stadt näherte sich uns und wir bekamen eine Gänsehaut.
Michele und Kurti wurden sentimental, da dieses schöne Ereignis zu Ende war, Klaus machte 3 Kreuze und Volker saß gedanklich schon im Wagen und fuhr vom Schiff…Bei uns war es eine Mischung von Allem.
Da war SIE nun, auf die wir 41 Tage warten mussten. Die Stadt präsentierte sich bei knapp 20 Grad, blauem Himmel und Sonnenschein. Schöner hätte es nicht sein können.
Ein letztes Mal beobachteten wir das Prozedere beim Anlegen des Schiffes auf der Brücke. Auch der Master war happy, endlich angekommen zu sein…denn die Tortur, die wir durchgemacht haben, sei wohl nicht üblich. (Gibt es da eine Entschädigung?) Allerdings wurde, so Volkers Berechnung, die Reise mit jedem Tag, den wir länger auf dem Dampfer waren, billiger…wir hatten nun 1 Woche geschenkt bekommen…
| Giuseppe gibt nochmal ALLES |
| Die Erleichterung ins Gesicht geschrieben! |
Das Schiff legte an und wir beobachteten die NEUEN die erwartungsvoll mit Ihren Autos am Kai warteten. Es waren vier Personen. Zwei in unserem Alter, zwei in Klaus und Volkers Alter…
Unser Auto war beladen und wir warteten in unserer Kabine auf das GO vom Offizier Angelo.
Unsere schon Deutschland abgeschlossene KFZ Versicherung sollte der örtliche Agent mitbringen, Pässe mussten eingesammelt werden, durch den Zoll sollten wir auch noch.
Inzwischen war es 16:45. Dann ging alles ganz fix. „Vorsprechen“ bei den wichtigen Personen, Unterschriften, Korrekturen auf und von Papieren, einen Stapel gestempelter Sachen unter den Arm und los ging es. In 5 Min. sollten wir unten bei den Autos sein.
Wir wussten, dass die eine von unseren zwei Autobatterien leer war….(Weshalb spielt ja keine Rolle... ) Hatten wir immer noch eine volle.
Theoretisch…doch als Clemens das Auto und die zweite Batterie startete, tat sich nichts.
Doch, die Alarmanlage, lautstark.
Sehr laut.
Und immer wieder.
Auch nach 10 weiteren Versuchen.
Volker, den wir in HH eingeparkt hatten, verbreitete Panik und Hektik. Schrie Kurt an, er möge doch endlich losfahren. Der hatte allerdings von seiner „Finca" noch nicht alle Spanngute gelöst…und wurde nun auch hektisch.
Als er losfuhr und Agent, Volker und Klaus von außen und Michele im Auto gleichzeitig auf ihn einredeten, gab es einen Knall.
Der wiederum übertönte unsere Alarmanlage wenigstens für einige Sekunden.
Wir standen bei unserem Auto und sahen somit nicht, was geschehen war…vermuteten aber, dass er in die frisch geladenen VW Amaroks gebrettert sei, die neben uns festgezurrt waren.
So schlimm war es dann aber zum Glück nicht, eine Säule war eine Spur schmaler und die Markise von den Schweizern war nicht mehr am Auto…hingt noch an der Säule und schepperte dann zu Boden.
Die Stimmung war bombig…
Clemens saß im Auto und lass nochmal die Gebrauchsanleitung. Hatte er doch alles so gemacht, wie „geplant“…Kristinas Stimmung lief auf Hochtouren. Irgendwas zwischen lachen und heulen, toben und wieder nach oben gehen und die Sachen auspacken…
Damit Volker nicht vor Aufregung umkommt und die Gewissheit hatte, dass er noch durch den Zoll kommt, schoben wir alle unseren Lord Höördie zur Seite, damit er Platz hatte um heraus zu fahren...und wir unsere Ruhe. Das war die Verabschiedung von uns Sechsen nach sechs Wochen Fahrt.
Es tat sich allerdings die nächsten 15 Min. auch nix. Im Geiste riefen wir schon bei Kristina Eltern an, mit der der Frage nach den Sicherheitscodes, die in Unterlagen in Hannover lagen.
Aber dann kam er, der Mann der Stunde: THE DRIVER, alias Vincenzo. Der Mann der Autos.
Er erklärte uns, dass es schon JEDES Auto anbekommen hat…Erst waren wir beim Ausdruck KURZSCHLIESEN etwas skeptisch…allerdings lagen unsere Nerven blank und wir mussten ihm vertrauen…alternativ auf dem Schiff bleiben, bzw. das Auto in den Hafen rollen und auf den Notdienst warten…und wie der in Argentinien am Pfingstsamstag arbeitete, war uns schleierhaft.
Vincenzo wurde aber Mann des Tages, bzw. der Woche, ja überhaupt Mann des Monats...und so kam es, dass in Italienisch-Österreichischer Zusammenarbeit das Auto ansprang!
| Unser Held VINCENZO! |
| the driver / trattorista (Staplerfahrer) |
Nun ging unsere Reise auf dem Landweg weiter!
Wir hatten die Anreise überstanden und wir waren nur 41 Tage älter!
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