LA SERENA ist die zweitälteste Stadt Chiles und hat ca. 200.000 Einwohner. Viele schöne Gebäude und eine lange Küste zum Baden locken viele Gäste an. Einige Gebäude stammen aus der Kolonialzeit, andere wurden ab 1940 zur Erhaltung des einheitlichen Stadtbilds auf Wunsch von des hier geborenen Präsidenten Gabriel Videla, nachgebaut.
http://de.wikipedia.org/wiki/La_Serena_(Chile)
Es ist „tranquillo“ hier. Ruhig und angenehm. Wir befanden uns nun in der Hauptsaison, aber die Stadt war nicht überlaufen.
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| Einkauspassage "el Caracol" (Schnecke) |
Kein Wunder, die Menschen waren auch woanders, nämlich am Strand. LA SERENA und die Stadt COQUIMBO verbindet ein recht schöner, ca. 11km langer Sandstrand, mit tosenden Wellen. Die Av. Del Mar ist voller Bettenburgen, Residenzen, lauten Bars und Restaurants. Bisschen Ballermannfeeling kam schon auf.
Jeden Abend staute es sich auf der Strasse. Glücklicherweise fanden wir nach einem erneuten langen und interessanten Tag ein Hotel für uns vier. Es lag schon geografisch in COQUIMBO und war überwältigend. Im 10 Stock hatten wir den perfekten Blick auf das Geschehen und den blitzeblauen und tosenden Pazifik. Es war mal ganz anders – aber richtig schön. Hier blieben wir 3 Nächte und erkundeten tagsüber die Gegend. Abends u.A. ein sehr gutes (Argentinisches) Grillrestaurant.
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| Wir hatten Durst und einen schönen Abend... ;) |
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| ein ausgeschiedener Moppet-Dakar Teilnehmer |
Ein Highlight war die zweistündige Fahrt in das ca. 125 km entfernte RESERVA NACIONAL PINGÜINO DE HUMBOLDT. Nach ca. 80 km ging es weiter auf Schotterpiste durch Dünen, Wüste uns Olivenbäumen bis man plötzlich in einem Bilderbuch landet. Nach der Fahrt durch den Miniaturort LOS CHOROS, landeten wir am Dock „PUNTA DE CHOROS“, zwischen 2 Dutzend bunten Nussschalenbooten, bunten Holzhäusern mit Essen uns Bootstourenverkauf, Fischern, Arbeitern, Kindern und Strassenhunden. Vor uns lag das türkisblaue Meer. Zum 860 Hektar Naturschutzgebiet gehören auch diverse Inseln. Unter anderem die ISLA DE DAMAS (sieht aus wie eine liegende Dame), der ISLA DE CHOROS und ISLA CHAŇARAL. Neben weissen Stränden, wunderschönen Felsformationen und türkisfarbenen Wasser, sind natürlich die Tiere das Highlight. Fischotter, Humboldpinguine, Komorane und viele weitere Vogelarten. Der Wahnsinn war allerdings die riesengruppe von Tümmlern, Eltern mit ihren Kindern. Wir konnten gar nicht schnell genug gucken, so eifrig schwammen und sprangen die ca. 12 Tiere um unser Boot. Wirklich beeindruckend. Leider sind Delphine zu schnell um ein perfektes Bild - vor allem aus einem wackeligen Boot - zu machen. Als wir mit dem Boot abdrehten, sahen wir, dass einer über einem Meter aus dem Wasser sprang und sich mit einem Salto verabschiedete…spätestens jetzt war meine (sonst schwer seekranke!) Mutter froh, dass sie die zweistündige Nussschalentour auf sich genommen hatte.


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| tummelnde Tümmler |
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| Kormorane |
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| Kormoran |
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| Humboldtis |
In den selbsternannten Restaurants welche zentriert am Strand stehen und meist nicht mehr als 2x2m Küche vorweisen, aßen wir bei Janet gut und günstig.
Leider mussten wir uns in LA SERENA von meinen Eltern verabschieden. Sie hatten noch weitere „Programmpunkte“ auf diesem Kontinent auf der Uhr, bevor es wieder in die Heimat ging...
Schön war es! Kommt bald wieder!
1 Kommentar:
Das mit den Bettenburgen machen die ja leider überall. Selbst das höchst schicke Punta del Este ist zugeklotzt davon (habt Ihr ja gesehen), hässlich... kein Vergleich mit Kampen ;). Der Strand ist aber ganz schön leer. Und La Serena sieht ja hübsch aus :)/JK
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