Feuerland (spanisch Tierra del Fuego, ins Deutsche übersetzt „Land des Feuers“) ist eine Inselgruppe an der Südspitze Südamerikas. Vom Festland ist Feuerland durch die Magellan-strasse getrennt. Die Inselgruppe hat eine Landfläche von 73.746 km², davon die Hauptinsel Isla Grande de Tierra del Fuego 47.000 km² und rund 251.000 Einwohner (Stand: 2006). Im östlichen, argentinischen Teil leben etwa 130.000 Menschen, im westlichen, chilenischen Teil etwa 7.000 Menschen. Feuerland wurde 1881 durch den Meridian 68° 36′ westlicher Länge in einen östlichen Teil für Argentinien (heute die Provinz Tierra del Fuego) und einen westlichen Teil für Chile (heute die Magallanes) aufgeteilt.
http://de.wikipedia.org/wiki/Feuerland
Um nach Ushuaia zu kommen, mussten wir also heute aus Argentinien raus, in Chile ein und dann wieder in Argentinien einreisen. Eine „Toleranzzone“ wie zwischen Paraguay und Brasilien gibt es bei den beiden befeindeten Ländern nicht. Die Chilenen mögen angeblich sowieso keinen ihrer Nachbarn. Bolivien nicht, weil sie ihnen den Zugang zu Meer weggenommen haben, Argentinien nicht, da sie im Falklandkrieg den Engändern geholfen haben, Peru auch nicht. Irgendwas ist halt immer.
An der Grenzstation bekamen wir einen „Laufzettel“. 6 Stationen mussten wir abgrasen…Argentinische Migration, argentinischer Zoll…dann auf zum chilenischen Migrationsschalter und weiter zum Zoll. So, das hätten wir. Nun kam nur noch die Lebensmittelkontrolle. Frische Nahrungsmittel durften auch hier nicht eingeführt werden. Glücklicherweise haben wir davon gewusst und waren davor nicht einkaufen…
Mit Hund durchsuchte man unser Auto…unseren Köder „angebrochene Butter und Käse“ übersah man grosszügig, suchte aber weiter. 1 Stunde zerpflückte ein junger Mann unser Auto, liess uns sogar die PVC Säcke vom Dach hieven und sie durch so einen Durchleuchtungsapparat schieben…Er fand nix. Noch nicht mal unser frisch gebackenes Brot, welches sich „doppelt betuppert“ in der Dreckwäsche befand.
Zum vierten Mal innerhalb der letzten 6 Montage bestiegen wir ein Schiff. In dem Fall war es mal wieder eine Fähre. Die Fähre brachte uns innerhalb von 20 Minuten durch die Magellanstrasse nach „Tierra del Fuego = Feuerland.“ 123 km später checkten wir an der Grenzstation „San Sebastian“ wieder in Argentinien ein. Die Landschaft auf Feuerland war irgendwie…? Genau gleich. Während wir so dahin fuhren, überlegten wir, wie wir uns das hier so vorgestellt hatten…
Nach 400 anstrengenden Tageskilometern landeten wir in der Grossstadt Rio Grande. Hier verirren sich nur Angler, Geschäftsleute oder Reisende auf dem Weg nach Ushuaia die noch mal einkaufen und tanken wollen. Schön war es hier nämlich nicht wirklich.
Wir hingegen wollten wir übernachten. Der örtliche Campingplatz war geschlossen oder runtergekommen. Ein Hotel musste her. Aber nicht sehr einfach, da auch dieser Ort sehr beliebt war…Nach über 2 Stunden Suche fanden wir über eine Empfehlung eines etwas ausserhalb. Eine weitere Empfehlung brachte uns zu trockenem Fleisch, stinkendem Fisch und verkochtem Gemüse. Die Stadt konnte nicht mehr punkten. Die hatten wir gefressen.
Weiter ging es nach einem Supermarktbesuch bei Sonnenschein und auch tatsächlich „Wärme“. Auf die Frage, wie die Wetterprognose für die kommenden Tage ist, entgegnete ein Einheimischer lachend: „Hier ist nichts sicher, gerne auch mal alle vier Jahreszeiten an einem Tag“…also war das kein Gerücht.
Die Landschaft war erst flach und eintönig, doch kurz vor dem Örtchen „Tolhuin“ in welchem es die sehr angesagte Bäckerei la Union gibt, änderte sich die Natur auf Knopfdruck.
Bäume, ja ganze Wälder, Hügel und Seen. Das war irgendwie schon „feuerländischer“…
Gegen Mittag des 1. Novembers erreichten wir nach genau 6 Monaten Reise die „südlichste Stadt der Welt!“
Ushuaia ist die südlichste Stadt Argentiniens und liegt am Beagle-Kanal. Die Stadt ist aber mit 54° 48' südlicher Breite weiter vom Südpol entfernt als etwa Moskau mit 55° 44' nördlicher Breite vom Nordpol. Das Wort "Ushuaia" kommt aus der Sprache der Ureinwohner Yámana und bedeutet
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| Alte Bekannte |
An unserem ersten Tag erlebten wir die 4 Jahreszeiten tatsächlich innerhalb von 2 Stunden und aßen endlich ein "Buenos Aires-typisches" Steak, welches wir nur Dank der Empfehlung von Jessica aus HH fanden.
Nicht schlecht hier so am Ende der Welt…und meistens mit strahlendem Sonnenschein!
***Fortsetzung folgt***






















1 Kommentar:
gerngeschehn ;). und den eindruck von rio grande kann ich nur bestätigen, da stoppt man zum supermarkten, tanken oder um jemanden vom flughafen abzuholen (ist billiger als ush).
jk
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