Puerto Madryn liegt in der Bucht des Golfo Nueco. Mit flotten 60.000 Einwohnern, Ferienhäusern-und wohnungen überschaulich und fast schon gemütlich.
Die Stadt ist der zweitgrößte Fischereihafen des Landes sowie das Tor zum Tierschutzgebiet Península Valdés.
Die Stadt liegt am Fuß der patagonischen Meseta, welche im Golfo Nuevo in der Form eines natürlichen Amphitheaters zum Meer hin abfällt. Nördlich an den Golf schließt die Halbinsel Valdés an, ein weltbekanntes Naturreservat (seit 1999 UNESCO-Weltnaturerbe), auf der die Tierwelt der Küste bis heute weitgehend intakt ist Die Vegetation ist in der gesamten Umgebung spärlich und vom Monte, einer steppenhaften Buschlandschaft, geprägt.
Das Klima ist geprägt vor allem durch die starken Winde, die Pamperos, die von Südwesten her blasen
http://de.wikipedia.org/wiki/Puerto_Madryn
Eine Hafenpromenade, davor Dünen, Strand und Meer…dahinter meist schlichte und nicht zu hässliche Häuser. Die Strassen und Strände sind recht sauber, die Menschen sind sehr freundlich. Es sind gute Geschäfte und Supermärkte vorhanden, also auf Anhieb eine schmucke Geschichte hier!
Nördlich und südlich verlaufen kilometerweise Strände, schöne, ruhige Plätze, wo sich Tiere beobachten lassen oder die „Travallers/Overlanders“ aufgereiht stehen und den Meerblick geniessen können.
Das Highlight sind die südpazifischen Glattwale, die von ca. Juli bis Oktober ganz nah am Festland schwimmen, sodass man sie mit dem blossen Auge sehen kann.
Clemens gab den argentinischen Meeresfrüchten eine Chance, welche aber leider auf Grund der schlechten Tagesform des Kochs ungeniessbar waren. Er kam endgültig zu der Erkenntnis, das Argentinien auch nicht für Meeresfrüchte bekannt sei.
Wir besuchten das nahe gelegene Naturreservat „Punta Loma“ wo wir einen Haufen Seelöwen antrafen. Übereinandergestapelt „chillten“ sie in der Sonne. Alle Grössen und Farben waren zu finden. Auffallend waren die „Bullen“ die ganz schön stinkig werden können, wenn jmd. der Familie zu nahe kommt oder aufmuckt.
Es war laut und roch sehr muffig. Aber genial und so schön anzusehen.
Tiere unbeschwert in freier Natur. Schon sehr schön!
| Robbendurcheinander |
Wir machten uns auf zur Halbinsel Valdés, welche ca. 90 km nördlich von Puerto Madryn liegt. Auf dem Weg dahin befreiten wir fix eine festgefahrene argentinische Grossfamilie, welche mit ihrem Auto auf einer Bodenschwelle fest hing. Lord Höördie strotze erneut durch Souveränität und man dankte uns von Herzen. Jeden Tag eine gute Tat.
An der ca. 20 km von Puerto Madryn entfernten Playa Flecha ist das Wasser besonders warm und die Wal-Quote hoch. Hier sahen wir auch ein paar durch das Wasser gleiten.
| Meergemüse |
Klein aber fein, denn hier gibt es einen funktionierende Tankstelle und einem Geldautomaten, der im Vergleich zu anderen Orten, viel Bargeld ausspuckte, einer Handvoll Unterkünften und Restaurants sowie Whale-Watching-Ausflugsanbietern und einem Campingplatz. Der haute uns zwar nicht aus den Socken, lag dafür aber nah am Strand. Somit verbrachten wir unseren ersten Abend dort am Strand. Der Sonnenuntergang und der Sternenhimmel waren Filmreif. Die Nacht war mild und der Wind war wie weggeblasen.
Vor uns im Wasser versammelten sich 4 Walmamas mit ihren Kindern und genossen die Ruhe und das stille Meer zur Abenddämmerung.
Hallo? Wie schön war das bitte im Gesamtbild?
Wiedermals waren wir in einem Bilderbuch gelandet.
Schon der erste Abend hier hatte sich gelohnt.
| Auch die Schiffe gehen schlafen... |
http://de.wikipedia.org/wiki/S%C3%BCdkaper



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