30.10.2011

19.10.2011 Esquel / Argentinien

Wir verliessen Bariloche und waren froh, dass wir doch dort waren.
Die Landschaft änderte sich bei der Weiterfahrt vorerst nicht, auf der Fahrt gen Süden. Offiziell waren in nun schon in Patagonien eingereist. Das Wetter war (wie fast immer) auf unserer Seite. Sonne!...aber der patagonische Wind war dennoch da. An den mussten wir uns nun gewöhnen. Denn gerade für den Wind ist Patagonien berühmt. Wir erfuhren, dass im Süden alle vier Jahreszeiten innerhalb von Stunden und teilweise sogar Minuten möglich waren…das hiess dann wohl „zwiebeln“ was das Zeug hält.
Wir stoppten nach „zeitlich überschaubarer Fahrt“ in El Bolsón, dem so genannten Hippie und Backpackerparadies. War ebenfalls sehr schön zwischen den Bergen gelegen, kleine Häuser, es roch nach Friede-Freude-Eierkuchen. Dennoch beliessen wir es lediglich bei einer „Kaffee-Kuchen-Situation“ sowie einer Ermahnung durch die Polizei, wegen Einbahnstrassenfahrerei. Oweih.

El Bolsón ist eine kleine Stadt (14.000 Einwohner) im Süden Argentiniens, in der Region Patagonien. Der in einem Andental gelegene Ort ist hauptsächlich als Fremdenverkehrszent-rum bekannt und ist eine der Hochburgen des Rucksacktourismus in Argentinien
In El Bolsón befindet sich eine der weltweit zwei Brauereien außerhalb Deutschlands, die Rauchbier nach Bamberger Brauart herstellt…oder sollten wir doch noch einen Augenblick bleiben?
El Bolsón ist eine kleine Stadt (14.000 Einwohner) im Süden Argentiniens, in der Region Patagonien. Der in einem Andental gelegene Ort ist hauptsächlich als Fremdenverkehrszent-rum bekannt und ist eine der Hochburgen des Rucksacktourismus in Argentinien
In El Bolsón befindet sich eine der weltweit zwei Brauereien außerhalb Deutschlands, die Rauchbier nach Bamberger Brauart herstellt...
oder sollten wir doch noch einen Augenblick bleigen?
http://de.wikipedia.org/wiki/El_Bols%C3%B3n
Danach waren keine "Seen mehr zu sehen".
Wir „betraten“ nun die Region „Chubut“…
Nach den heutigen 300 Km erreichten wir unser Tagesziel „Esquel.“
Esquel ist eine Stadt im Nordwesten der Provinz Chubut, Patagonien in Argentinien. Sie zählt fast 29.000 Einwohner und ist die Hauptstadt des Departamento Futaleufú. Der Name stammt aus der Sprache der Mapuche und bedeutet Klette, die hier mit dem Calafate und anderen dornigen Sträuchern zur lokalen Flora gehört.
Die wichtigste Stadt der Region an den Anden liegt am Ufer des Flusses und Tales Esquel, umgeben von den Hügeln La Zeta, La Cruz, Cerro 21 und des Berges La Hoya. Esquel ist auch bekannt als schneesicherer Skiort mit qualitativ hervorragendem Schnee, der von Juli bis Mitte des Frühlings zu sehen ist. Bekannt sind auch die Wild- und Fischressourcen.

Prominenter Sohn der Stadt ist Aldo Duscher, argentinischer Fußballspieler mit österreichischem Pass…
http://de.wikipedia.org/wiki/Esquel

Selbstverständlich besuchten wir auch „La Trochita“ genannt „The Old Patagonian Express“. Vom Bahnhof hatte man einen schönen Blick über die Stadt.
Eine wichtige touristische Attraktion der Stadt ist die Schmalspurbahn in 750 mm Breite, die mit regulär laufenden Dampflokomotiven deutscher (Henschel & Sohn GmbH, Cassel) und amerikanischer belgischer) Waggons seit 1922 bis dato (2005) zwei bis drei Mal wöchentlich für touristische Zwecke fährt. Die Geleise befinden sich zwischen Esquel - Nahuel Pan und El Maiten - Leleque Museum. Die Bahn wird örtlich La Trochita und im Englischen The Old Patagonian Express nach dem gleichnamigen Buch von Paul Theroux genannt. Seit 1922 werden die Heizkessel der Loks mit schwerem Petroleum geheizt, aktuell mit einer Mischung aus Heizöl und Ablassöl aus Schiffsmotoren im Verhältnis 1:5, in den Werkhallen von El Maiten gepflegt und mit nach den ursprünglichen Plänen hier einzeln gefertigten Ersatzteilen repariert.

Der am Ortsausgang/Eingang liegende Campingplatz NAHUEL PAN war zu unserer Freude sehr sauber, günstig und hatte heisse Duschen. Hurra. Ohne Sonne war es nämlich schnell eisig…und der Wind zeigte sich auch hier von seiner aktiven Seite.

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