08.11.2011

03.11.2011 Parque Tierra del Fuego - Ushuaia / Argentinien

In Ushuaia gab es einige Campingmöglichkeiten. Wir wählten „La Pista del Andino“, welcher fussläufig (3 km) zur Stadt lag und einen wunderbaren Blick über die Stadt, die Berge und den Beagle Kanal bot. Ushuaia hatte sich Clemens weniger touristisch und ich mir wesentlich kleiner vorgestellt. Der Vorteil von „Sponanbesuchen“ ist, dass man sich nicht vorbereitet. So wird man überrascht. Die Stadt hat eigtl. alles was man so braucht. Es besteht ebenfalls die Möglichkeit Touren in die Antarktis oder/und Kap Horn zu machen. Ob mit einem Segelschiff oder einem Cruiser, die Touren dauern einige Tage und sind relativ teuer. Wir haben tatsächlich darüber nachgedacht, aber kein Abfahrtsdatum passte und ausserdem müssen wir ja langsam gen Santiago de Chile. Die Antarktis muss also warten. Kap Horn auch. So schnell sind die beiden da ja nicht von dannen.
Wir fuhren die Ruta 3, die wir nun schon ewig fuhren, bis zum Ende. Dann kam nichts mehr.
Sie endet nämlich im Parque Nacional „Tierra del Fuego.“
Der Nationalpark Tierra del Fuego ("Nationalpark Feuerland", span. Parque Nacional Tierra del Fuego) ist der südlichste Nationalpark Argentiniens. Das 630 km² große Schutzgebiet befindet sich im Südosten der Insel Feuerland, 18 km von der Stadt Ushuaia entfernt. Der Park wurde 1960 mit dem Hauptziel gegründet, die südlichsten subantarktischen Wälder zu schützen.
Es ist einer der argentinischen Nationalparks, neben dem UNESCO Naturreservat Valdés, der über eine Meeresküste verfügt, da er im Süden vom Beagle-Kanal begrenzt wird. Zu den landschaftlichen Attraktionen im Nationalpark zählen Gletscher, tiefe Täler und Schluchten, Flüsse und Seen sowie Torfmoore. Die Laguna Negra ist ein Beispiel für ein Torfmoor, das noch in der Entstehung begriffen ist. Innerhalb des Nationalparks gibt es eine Vielzahl von ausgeschilderten Wanderwegen, die zu verschiedenen Aussichtsplätzen oder besonderen Landschaftsformationen führen.


Hier verbrachten wir zwei Tage, wanderten kilometerweise (!) durch die wirklich schöne Natur, besuchten Biber-Lodges und die Grenze Chiles.
Bi-ba-Biberbau
Das Wetter war wie immer auf unserer Seite. Windig war es natürlich zwischendrin schon, aber  sonnig.
Abends campierten wir am Seeufer und Feuerteufel Clemens errichtete ein grandioses Lagerfeuer. Bei Vino und warmen Füssen genossen wir die Ruhe, den Blick auf den See und die verschneite Berge.
Es hätte wirklich schlimmer sein können…und wir freuten uns wie so oft über unsere Entscheidung, diesen Kontinent auf diese Weise zu bereisen..

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