12.04.2012

08.04.2012 Gocta / Peru

Die Reise am Ostersonntag nur ein Stück weiter…genaugenommen 1,5 Stunden gen Norden.


Fussball ist Weltsport
"heute fährt die 8 bis..."
Kopf einziehen und durch da
Abstecher nach Gocta
Hier fanden wir eine schnuckelige Unterkunft, die wir uns zum Osterfest gönnten. Auf der Terrasse sitzend genossen wir den Ausblick auf den riesigen Wasserfall…man hörte das Rauschen bis auf die Terrasse und liess und damit später einschlafen. Nach Meeresrauschen, Flüssen und Co. auch mal schön.
Nebelig aber warm
gibt schlimmere Plätze ;)
Gocta Andes Lodge
hübsche Hängepflanzen
Trara: DER Gocta
Am nächsten Morgen wollten wir ihn uns den Kollegen genauer anschauen. Das erforderte einen mehrstündigen Fussmarsch. Eigentlich 5 Stunden. Wir hatten aber nur 4 Stunden Zeit also musste es schneller gehen. Ging es auch. Freudig stiefelten wir durch den Dschungel. Das Ziel vor Augen. Dank Regen vom Vortag war der Weg schlammig und matschig. Pferde, mit denen man ebenfalls hätte den Weg beschreiten können, hatten den Weg nicht besser gemacht und ihre Spuren hinterlassen.
auch hier waren die Italiener am Werk.
Hier: Brückenbau
Zuckerrohpresse
Pack`mas
Es war heiss und schwül. Aber wunderschön. Dazu Grüngrüngrün! Es roch köstlich. Obstbäume und Zuckerrohplantagen am Wegesrand, wo Bauern im Einsatz waren. Sie wohnten hier, mitten in der Pampa, äh, mitten im Dschungel. Bunte Blumen und Insekten wohin wir schauten. Der Weg ging hoch und runter…“unanstrengend“ ist anders.
Lokalität auf dem Wanderweg
Ich bin immer noch verliebt.
Hier das VIDEO dazu:
https://vimeo.com/40162842
Zuckerrohplantagen
Ufo-Blumen
Aber als wir nach 10 km zurück waren und der Wasserfall wieder etwas kleiner aussah, waren wir froh diesen Kurztripp gemacht zu haben, in die Nähe des Gocta-Falls.
Der Gocta ist mit 771 Metern einer der höchsten Wasserfälle der Erde. Sein Wasservolumen schwankt sehr stark, je nach dem augenblicklichen Niederschlag in seinem kleinen, felsigen Einzugsgebiet, das in einer Höhe zwischen 2.500 und 3.000 m ü. N.N. liegt. Er befindet sich in der peruanischen Provinz Bongará, etwa 20 Kilometer nördlich von Chachapoyas, der Hauptstadt der Region Amazonas. Wenige Kilometer nördlich liegt der Wasserfall Yumbilla, mit knapp 900m Höhe, aber nur zur Regenzeit wasserführend.
Der Gocta ist nach dem nächstgelegenen Dorf gleichen Namens benannt. Die Ortsbezeichnung hat ihren Ursprung im Quechua-Dialekt der lokalen Bevölkerung.

de.wikipedia.org/wiki/Gocta
Heute wissen wir, dass es er wohl auf Platz 3 der höchsten Fälle der Welt liegt.
Danach brachen wir auf gen Küste…Der Weg sollte weitaus besser ausgebaut sein als unsere Anreise nach Chachapoyas, aber es waren viele Hundert Kilometer, die noch vor uns lagen.
Zuckerrohmobil
Wir schafften zwar ein gutes Stück auf hervorragenden Strassen, erreichten im Dunkeln leider nur eine „Durchfahrtstadt“ namens Pucara. Man fing uns auf der Strasse ab und brachte uns in ein Hotel, welches mitten im Bau war. Aber mit Parkplatz. Es gab hier nämlich keine sicheren Übernachtungspunkte. Niemand war hier geblieben…oder hatte in der Nähe campiert.
Das Zimmer toppte alles bis dato dagewesene. Hotel ANDY in Paraguay war dagegen eine Oase gewesen. Es war schrecklich hier. Selbst schön trinken fiel zwecks mangelnder Möglichkeiten aus, merkten wir, als wir noch einen Spaziergang durch dieses "Kleinod" machten und wenigstens die Plaza gesehen zu haben, die in den meisten Städten das Highlight ist. Hier war sie es nicht.
Die Nacht im Hostal mit dem luxuriösen Namen MONACO war der Horror. Neben Hitze, Mosquitos, Dreck, Schimmel und Ekel reihten sich noch Lautstärke und „Bettmusik“ aus den Nachbarzimmern ein. Selbst Oropax halfen nur geringfügig. Hier war wieder einer der Momente, wo ein Campingwagen sinnvoll gewesen wäre.
Egal, wir puhlten und uns am nächsten Morgen aus unseren „Seiden-Sommerschlafsäcken“ genossen die verdreckte eiskalte Dusche und waren bereits um 6:45 im Auto…bloss weg hier.
Ups, halbe Strasse verschüttet.
Da kamen wir noch durch...und bemerkten, dass sich "was tat."
Minuten später ging nichts mehr.
Die Strasse war durch einen Steinschlag verschüttet
Hier die Livebilder und O-Töne
https://vimeo.com/40158785 
Unser Tagesziel war die Stadt CHICLAYO…denn hier befinden sich zahlreiche Pyramiden sowie bedeutende Königsgräber der Mochica-Kultur.
Letzte peruanische Küsten-Anden-Dschungel-Küstensause
Trujillo bis Chiclay = 1000 km...oder mehr.

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