Früh gestartet erwartete uns heute eine mächtige Etappe. Die Ruinen von KUELAP wollten wir nach Möglichkeit heute erreichen, ob das machbar war, war fraglich.
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| über den Wolken, lalala! |
Die Strassen waren auch hier wie die letzten Tage nicht asphaltiert und auch oft sandig und „schottrig“, meistens extrem kurvig und eng, zudem düsten wir des Öfteren über teils geräumte Schuttberge, die abgegangen waren.
Man spürte deutlich, dass wir uns auf dem Weg in den Dschungel befanden, es wurde schön grün, am Wegesrand fanden sich diverse bunte Blumen, Obstbäume und Bananenstauden.
Zudem war es richtig warm. Naja, eher schon heiss.
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| Brücke und Kontrolle in Las Balsas |
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| Strassen wie eine Murmelbahn |
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| grüne Täler |
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| Der Dschungel geht los! |
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| Häuschen im Nix |
Wir machten einen Stopp in LEYMEBAMBA, um das örtliche Museum zu besuchen, welches durch Mithilfe eines dort lebenden Österreicher wirklich sehenswert ist. Aber hallo, nur durch IHN!
Leymebamba ist unter anderem Ausgangspunkt von Reisen zum Kondorsee, wo verschiedene Quipus und über 200 Mumien vom Volk der Chachapoya gefunden wurden, die nun im Museum in Leymebamba zu sehen sind. Außerdem finden sich rund um Leymebamba Ruinen und ein bisher kaum erforschtes Höhlensystem.
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| Museum in Leymebamba |
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| Museumsdeko |
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| Hier war der Tankwart ein Esel |
Dann gingen wir am Nachmittag in die zweite Tagesetappe über und erreichten nach insgesamt 240 km zum Sonnenuntergang die Ortschaft KUELAP, wo sich die Ruinen befanden. Unterkünft/e gibt es wohl, allerdings befinden sich diese neben den Ruinen, zu denen man 20-30 Minuten hinaufsteigen muss. Alternativ mit dem Pferd. Wir entschieden auf dem leergewordenen Parkplatz neben dem Tickethaus zu campieren. Sicher sei es hier, so sagte uns ein Mitarbeiter.
Vollmond, Hundegebell und Was-auch-immer liessen mich nicht wirklich schlafen.
Und warum???...Am nächsten Morgen erfuhren wir, dass man im Tickethaus eingebrochen hätte, zwar nix gemopst wurde, aber dennoch uncooles Gefühl.
So viel dazu, wenn ich nachts wach werde und sage: „Schaaaaaaaaatz, da WAR was!“ ;)
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| Die Nacht neben dem Tickethaus |
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| Guten Morgen! |
Früh starteten wir bei genialem Sonnenschein den Hügel hinauf. Allerdings zu früh für die örtlichen Guides, die erst zur Ankunft der „Busgruppen“ um ca. 12:00 aus ihren Löchern kamen. Wir genossen es dennoch über dieses gewaltige Gelände zu laufen und den wahnsinnigen Ausblick und Einblick zu geniessen. Im Vergleich zu Machu Picchu ist es hier nicht überlaufen, kaum touristisch und mit 3,50 € ein Schnapper. Somit ein Muss für jeden der hier vorbei kommt.
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| ♥ ♥ ♥ |
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| Die Festung! |
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| Nette Begrüssung |
Kuelap ist der Name einer ehemaligen Festung der Chachapoya und eines Dorfes, die hoch über dem Tal des Flusses Utcubamba, in der Nähe von Chachapoyas, in der Provinz Luya in den nordperuanischen Anden liegen.
Das Dorf Kuelap (ca. 2900 m über dem Meeresspiegel., Distrikt Tingo) ist eines der ärmsten der Region. Besonders interessant ist die Festung (Fortaleza), die auf ihren drei Stockwerken über 300 einzelne Häuser beherbergte. Archäologen sind sich dabei nicht ganz einig, ob es sich bei der Festung um ein dauerhaft bewohntes Dorf handelte oder sich die Bewohner der umliegenden Dörfer nur im Notfall dorthin zurückzogen. Sie bezeichnen die Gegend im Umkreis als die Gegend mit der vielleicht höchsten Dichte an unentdeckten und unerforschten "Orten von historischem Interesse" in ganz Südamerika
Die Festung wurde in den Jahren 800 und 1300 n. Chr. gebaut und konnte bis zu 2000 Menschen beherbergen. Sie wurde im Jahre 1843 von Don Juan Crisóstomo Nieto, einem Richter aus Chachapoyas wiederentdeckt. Der Ruinenkomplex ist in der Nord-Süd-Ausdehnung 580 m lang und die größte Breite in Ost-West Richtung beträgt 110 Meter. An den Stellen, an welchen es nicht sowieso schon einen sehr steilen Abhang gibt, ist sie mit einer bis zu 21 Meter hohen Mauer gesichert. Der Eintritt ist nur über einen der drei hohen, aber extrem schmalen, Eingänge möglich, durch die, aus strategischen Gründen, immer nur eine Person gelangen kann. Der Haupteingang ist dabei so konstruiert, dass, sollte ein Feind doch eindringen, er direkt zum Ausgang wieder hinausgeworfen werden kann, der direkt gegenüber ist.
http://de.wikipedia.org/wiki/Kuelap
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| Turm zur/mit Aussicht |
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| mal sehen, was die Mauern des Mausoleums so bieten... |
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| .... |
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| AVAVAVAVAVAVAVAV |
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| So sahen damals die Büdchen aus. Kuschelig! |
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| Das simma! |
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| ...durch diese Hohle Gasse mussten sie kommen... |
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| Haupteingang...damals/heute |
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| An/Abreise-Fussweg |
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meine neue Lieblingsblume.
Zurechtgemacht mit Fliege |
Zumal auch hier die „Sackgassen-artige“ Anreise/Abreise atemberaubend und gewaltig war.
Als wir nach 2 Stunden den Hügel hinabstiegen, trafen wir auf Busladungen Touristen, dessen Busse sich selber und uns eingeparkt hatten. Recht schlau.
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| Neben Fahr, nun auch Parkchaos |
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| Ausbesserung?! |
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| ...runter geht´s immer... |
Gemütlich ging es innerhalb 3,5 Stunden weiter nördlich gen CHACHAPOYAS, um das Osterfest zu feiern.
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