…es wurde dunkel und wir fanden Puerto Rico hörte sich ziemlich nett und irgendwie warm und gemütlich an. Auf der Landkarte sahen wir dort einen Campingplatz am Ufer des Flusses. Den wollten wir uns ansehen. Alternativ gäbe es aber auch ca. 3 kleine Hotels.
Der Weg zum Campingplatz lag neben der Hauptstrasse des Ortes, der schon beim Ersten Hinsehen wenig Lokale oder ähnliches aufwies, bzw. das Leben dort doch anders war, als in einer Großstadt. Den Campingplatz fanden wir durch Nachfragen bei den Menschen, die sehr interessiert und freundlich waren.
Beim Durchfahren von Waldwegen, erfreuten wir uns über die Robustheit unseres Lord Höördie.
Offensichtlich lebten hier ärmere Menschen, die Häuschen waren teilweise aus Wellblech, offene Dächer und Wände. Aber sie schienen zufrieden. Der Wald in den wir fuhren, gehörte schon dem Regenwald
an. Der Campingchef war zwar verwundert, aber freute sich über seine Einzigen Campinginteressierten im Winter…
Das Gelände war gegen unsere Vermutung blitze-blank. Wir hatten gelesen, dass die Argentinier im Vergleich zu den Brasilianern sich auf den Campingplätzen richtig austoben. Einen Platz hatten wir ein paar Kilometer zuvor angesehen…und waren direkt umgekehrt. Dieser allerdings lag wild romantisch am Fluss gelegen, mit Blick auf Paraguay, kleine Buchten mit Bäumen und Holzbänken…wir sahen uns schon dort unseren neu erworbenen Grill in Gang setzten und unsere erste gemeinsames Campingerlebnis würde toll werden.
Doch der Jefe de Camping sah das anders. Es sei noch zu kalt. Unser Auto hat nur eine Standheizung…das würde nicht ausreichen. Die Nächte und vor allem die am Fluss sind kalt…und die Feuchtigkeit ist ebenfalls ungemütlich, neben den Mosquitos…und wenn der uns schon abriet, hatte das was u bedeuten. Zudem er tatsächlich Recht hatte…
Manno! Soll wohl (noch) nicht sein!...also gingen wir auf Hotelsuche. Es war stockdunkel…ein Hotel hatten wir mitten im Ort an der Hauptstrasse gesehen, ob es dort mit dem Parken klappen würde? Auf dem Weg dorthin leuchtete ein grosses Schild uns entgegen…
…da wir auch schon wieder „ausgehungert“ waren, freuten wir uns auf Rösti, Schnitzel etc.
Die argentinische Rezeptionistin zeigte uns eine Cabana und zwei weitere Zimmer. Schlicht und ergreifend, aber ein „Heizpüster/Standheizung“ gab es gratis dazu. Gebucht.
So, nun zum wesentlichen: Essen.
Das Restaurant hatte geschlossen…na gruezi! Doch kein Rösti!
Also gingen wir in dem Ort auf die Suche. Nach 1 Std. fanden wir ein kleines Lokal, welches uns Salat, Suppe, und Gemüse-Cannelloni zubereitete. Es war sehr lecker und sehr günstig. Allerdings sind argentinische Cannelloni hier Palatschinken alias .Eierkuchen / Pfannkuchen.
Frühmorgens ging es weiter in Richtung Puerto Iguazu.
Puerto Rico lag noch im Nebel. Die Sicht war schlecht. Der Regenwald atmete was er konnte…Nun erwartete uns das richtige 3- Ländereck. Argentinien, Brasilien, Paraguay.
Das Highlight waren dort die CATARATAS (Wasserfälle). Zuerst wollten wir die Wasserfälle von der argentinischen Seite, dann der brasilianischen anschauen. Beide Seiten wären wohl völlig anders. Aber jede solle für sich schön sein…
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