12.07.2011

05.07.2011 Posadas / Argentinien

Es wurde wärmer. Auf den Straßen trafen wir nicht viele Menschen und Autos. Am Wegesrand im Grünen machten wir ein Päuschen und aßen in der Sonne Sandwich und Obst.


kurze Überlegung...

Am Abend erreichten wir eine weitere Großstadt. Posadas.
Sie ist die Hauptstadt der Provinz Misiones und hat 252.981 Einwohner und liegt nordöstlich. …diese Stadt erreichten wir lediglich durch Zufall, da wir die angedachte Grenzstation nicht fanden, bzw. Stunden durch die Pampa düsten….und kurze Zeit verloren waren.
http://de.wikipedia.org/wiki/Posadas

Das Spektakel an der Grenze dauerte zwar etwas länger, doch die Argentinischen Grenze und Zollposten waren sehr freundlich, interessiert und einfach nett.
Auch hier die Autokontrolle blieb aus…lediglich Obst durften wir nicht mitnehmen.
Die Sprache war doch hier einfacher als nebenan.

Außerdem hatten wir weitere Dinge in Brasilien festgestellt:
Mädels, es ist eine Illusion, dass alle weiblichen Bewohner aussehen wie Giselle Bündchen…Die "wirklich" hübschen Mädels sind in Brasilien vermutlich bis zum Karneval eingesperrt.
Soll nicht heissen, dass die anderen nicht hübsch sind, aber...!
(Das stellten wir - und auch schon bei den Aufenthalten in Santos, Vitoria etc. fest.)
Der vermutlich wichtigste Körperteil in diesem Land ist der Dicke Daumen.
Man hält ihn immer hoch. Passt auch immer und der Gegenüber weiss, dass man ihn verstanden hat – oder auch nicht, dass es einem gut geht etc.
Also: Dicker Daumen ist wichtig!

Hygiene: Da sind die Brasilianer den Argentiniern und Uruguayern ein gutes Stück vorraus. Selbst in Deutschland haben wir nicht soooo saubere Tankstellen oder Restaurant-Toiletten / Einrichtungen gesehen und penibel saubere Hotelzimmer.
Super, Daumen hoch!

In Posadas erfreuten wir uns an einen Hotel, dass mitten in der Innenstadt lag. Recherche-Maus Kristina hatte mal wieder den richtigen Riecher gehabt. Wir bekamen das letzte verfügbare Zimmer. Es gab eine Garage sowie eine funktionierende Heizung und einen Blick über die Stadt. Es war das schönste und komfortabelste Zimmer seit unserer Ankunft auf diesem Kontinent. Auch die Stadt „konnte“ was. Sie war überraschend nett. Gassen mit Bars, Lokalen, Kirchen sowie in riesiges Mate Museum, da diese Region bekannt war für den Mate Tee Anbau.

Jeder trinkt Mate. Alle. Immer. Die Menschen laufen mit Thermoskannen und Bechern rum. Immer. Selbst im Supermarkt. Auch in Uruguay und Argentinien.

Holz findet man ebenfalls in der Region.





Den Abend genossen wir in einer typischen Parilla.
Da war es wieder, das was wir an diesem Land (unter anderem) so liebten:
Ein schlichtes Steak mit Salat und ein schicker Rotwein. Punkt. Kein Schnörkel!

Ein wunderbarer Tag ging zu Ende und wir hatten seit langem die erste Nacht in der wir nicht froren. Clemens hatte sich die Tage vorher gewünscht, einmal aufzuwachen und nicht zu frieren. Den Wunsch wollte Kristina ihm natürlich erfüllen und drehte die Heizung auf.
Bei 30 Grad fühlten wir uns wie in der Karibik.

Am nächsten Tag schauten wir uns noch die Stadt an, die lediglich durch den Fluss Parana von Paraguay getrennt war. Das Polizeiaufkommen war gewaltig...oder wie man DAS nennt.
Hier unser Video dazu:
http://www.youtube.com/watch?v=Q7VV-1k4GcA


Danach ging es zu weiteren Missionen. Santa Ana und Ingacio Mini. Noch beeindruckender als die beiden Vorgänger.







Strassenverkauf

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