11.07.2011

02.07.2011 Camaquã / Brasilien

Nach kurzer Zeit im Auto waren wir wieder von der Nacht aufgetaut und erreichten auch zügig die Grenze. Der Tipp nicht in der Grenzstadt zu übernachten war nicht schlecht gewesen...freundlich sah es dort - und niemand aus.
Morgens in Uruguay
Kurze Zeit später „stempelten“ wir in Uruguay aus. Kurz, relativ unfreundlich und schmerzlos.
Einen Kilometer weiter erwartete uns die brasilianische Grenzstation. Ob es dort auch so problemlos zugehen würde wie in Uruguay? …und ob dieses Mal der Zoll unser Auto auf den Kopf stellen würden?
Unser Brasilianisch reichte aus, den Einreisestempel zu bekommen…nun folgte eine Tür weiter der Part für Lord Höördie. Ein junger Mann, der mit Handy vor dem Mund lauthals telefonierte ignorierte uns erst mal 7 Minuten. Zur Info: die MEISTEN Menschen die wir in Argentinien, Uruguay und nun auch Brasilien trafen, telefonieren sehr gerne mit Lautsprecher und halten das Tel. nicht an das Ohr sondern vor den Mund, damit auch jeder alles mitbekommt…auch gerne auf offener Strasse oder im Restaurant.

FAZIT: Nach 25 Minuten warten und drei Gegenfragen, hielten wir unsere Papiere in der Hand und wurden mit dem freundlichen dicken Daumen verabschiedet... Kontrolle? Fehlanzeige. Er hatte unser Auto noch nicht mal gesehen. Fein, das Land gefällt uns.

Somit waren wir, neben unseren Kurzaufenthalten der Schiffs-Anreise, auch hier freiwillig eingereist.
Das Land begrüsste uns mit blauem Himmel und Sonnenschein.
Die Landschaft nicht wirklich anders aus als in Uruguay.
Aber auch hier viele grüne Hügel. Rinderherden friedlich grasend, ordentliche Straßen….und wieder Lagunen....also alles wunderschön. Der erste offensichtliche Unterschied waren die vermehrt vielen VW´s.
Willkommen in Brasilien
Ein CAPYBARA alias Wasserschwein
http://de.wikipedia.org/wiki/Capybara
Am Abend kam ein Schauer…der uns neben der Dunkelheit und der Kälte zwang, eine Bleibe zu suchen.
Es wurde der Ort Camagua. 120 km südwestlich von der Stadt Porto Alegre, die wir eigtl. angesteuert hatten.
Ausser, dass wir dort ein relativ warmes, günstiges und sauberes, und zufällig deutsches Hotel fanden, können wir nichts über die Stadt berichten.

Doch, kommen wir zum Essen: Schlichtheit gibt es hier nicht wie in Buenoas Aires.
Zum Fleisch gibt es Reis, Pommes Frites und Brot. Und natürlich Soße. Ein Salat hat 15 Zutaten
Man isst im Winter in ungeheizten Räumen und lässt Klamotten, Mütze und Handschuhe an. Kein Kamin wie in Uruguay an jeder Ecke...

Der Rotwein ist dementsprechend, wie in Uruguay, auf Zimmertemperatur…also eher eiskalt.
Wir waren schockiert.
Aber irgendwie witzig, alle so eingemummelt beim Abendessen und auch Frühstück. ..andere Länder...

http://de.wikipedia.org/wiki/Camaqu%C3%A3



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