Schon bei dem Entschluss, die USA zu bereisen, freute ich mich auf San Francisco.
Clemens kannte die Stadt noch nicht und ich war gespannt, wie er sie finden würde.
Aber eigentlich machte ich mir keine Sorgen, denn ich kenne bis jetzt niemanden, der diese Stadt nicht mag. Was zu Beginn schon absolut großartig war, dass Clemens Wiener Studienfreundin Eliette, seit Jahren wohnhaft in Los Angeles, Singapur und nun San Francisco, uns einlud, bei sich zu wohnen.
Das war wirklich sehr nett!
Somit hatten wir 3 Nächte eine grandiose Wohnung mitten im mexikanisch angehauchtem Trendviertel MISSION, ein wunderschönes Gästezimmer, eine fantastische Dachterrasse, sogar ein phänomenales, privates „Waschcenter“ aka Spaceshuttle (Waschmaschinen sind hier wie alles: RIESIG) und die netteste Gastgeberin und Fremdenführerin. Vielen Dank Eliette, es war einfach großartig mit - und bei Dir.
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| Löördie checkt ein |
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| Ein Prosit der Gemütlichkeit |
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| Dachterrassen-Super-Blick |
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| Dieses Modell ist unter den TOP 5 unserer Reise |
Eliette zeigte uns die Stadt, dieRestaurants, wir bestellten köstliches Indisches und Thai Essen nach Hause und ich verfiel Dank ihr ebenfalls der TV-Sendung THE VOICE und fieberte mit…
San Francisco ist mit knapp 1 Mio. Einwohnern die viertgrößte Stadt Kaliforniens und ist auch berühmt für seine Hügel, die ab dreißig Metern Höhe „Hill“ genannt werden.
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| Meine neue Leidenschaft: Feuerleitern |
Im gesamten Stadtgebiet gibt es davon übrigens zweiundvierzig, die teilweise gerne komplett im Nebel verschwinden.
Das Wetter ist hier nämlich komisch: Sitzt man in der einen Ecke der Stadt noch halbnackt im Straßencafé, so muss man in den Stadtteilen, die auf dem Hügel gelegen sind schon in dicker Jacke losziehen, da es richtig frostig wird. Noch nie haben wir eine Stadt mit so wechselhaftem Wetter erlebt.
Morgens ziehen fast immer Nebel durch die Bucht, der sich oft gegen Mittag auflöst.
Oder auch nicht.
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| Straßenzug "Painted Ladies" mit Nebel |
So kam es, dass wir einige Besuche zur der Golden Gate Bridge unternahmen, um sie überhaupt zu sehen.
Die Winter sind hier meist mild aber auch regnerisch und die Sommer durch die Lage zum Wasser oft sehr schwül. Im Winter sollte man schon einen Regenschirm bei sich haben, das Wetter ändert sich schnell.
Wir zwiebelten bei unseren Ausflügen ständig und in allen Varianten.
Die steilen Straßen haben was. Der Blick hinunter ist super. Das Herauflaufen allerdings weniger.
Daher entwickelte der Andrew Smith Hallidie um 1870 die Cable Cars, mit denen wir natürlich auch die Hügel rauf und runter sausten.
Sicherheitshalber befragte ich meine engsten 800 Facebookfreunde, ob sie noch Tipps und Tricks für die Stadt hatten. Und siehe da, es kamen viele und gute Tipps zusammen.
Einiges konnten wir davon „abarbeiten“ zumal es sich meist um Essen und Trinken handelte.
Danke Euch allen für die neuen 3 Kilo PLUS :)
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| Danke Sabrina!... |
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| Salat, Raclette, Sandwich und guten Vino hatten wir im Mission Cheese |
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| Krabben-und Tomatensuppe im Sauerteig-Brot-Topf am Fishermans Wharf |
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| zu Fuss die Pier´s entlang |
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| Paradiesisch geht es zu im Organic Market |
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| SpongeBob to go and to cook! (links) |
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| Danke Klas, die gesamte "Meile" ist fantastisch |
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| In |
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| Dank Sabrina ein "fetziges" Ambiente und einen echt köstlichen, lauwarem Spinatsalat! |
Die „Belle of the Bay“ wie die Stadt auch genannt wird, ist eine der bedeutendsten Hafenstädte an der Westküste. Wie jede gut sortierte amerikanische Großstadt gibt es eine Japantown und eine Chinatown sowie das kleine schnuckeligie „Little Italy“, ein French Quartier sowie eine irische und russische Gemeinde im Richmond District. Multi Kulti ist hier das Stichwort.
Chinatown bildet hier allerdings eines der größten Chinesenviertel außerhalb von China. Unglaublich oder auch Un-pack-bar!
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| endlich eine schöne Kirche. Heute aus Italien |
Der trendige „Haight-Ashbury“ Bereich erlangte in den 1960er-Jahren seine Berühmtheit als eine der prominentesten Ansammlungen von Hippies. Hier gibt es allerlei wilde Klamottenläden, Bars und Restaurants, Tattooshops und verrückte Menschen. Davon junge Punker aller Länder, die oftmals auf der Straße leben. Generell haben wir hier viele Obdachlose gesehen, die in der U-Bahn oder im Park liegen und schlafen und deren Klamotten öfter mal auf den Bürgersteigen zu finden sind. Meistens sind diese Menschen recht jung und werden von niemanden doof angeschaut oder schlecht behandelt. Im Gegenteil.Viele geben Geld, Decken, Schuhe und Klamotten.
Das Castro ist das größte Lesben- und Schwulenviertel der Stadt. Auch hier ist die Stimmung gut und die Umgebung schön, tolle, geschmackvolle Geschäfte und Restaurants finden sich am Wegesrand. Hier sieht man auch mal nackte Hintern oder Menschen, die an Leinen durch die Straßen geführt werden. Bevorzugt am Sonntag.
Die Stadt ist extrem offen und sehr tolerant. Es gibt nichts, was es nicht gibt. Haben wir doch gedacht, die „auffälligsten“ Menschen befinden sich am Venice Beach in LA, so haben wir uns getäuscht.
Die Mehrheit von ihnen lebt hier. Viele von ihnen sind hergezogen, viele Nationen sind also unter einem Dach. Und es funktioniert.
Hinweisschilder sind meist in Englisch, Chinesisch und Spanisch, ebenfalls die Durchsagen in Bus und Bahn, die man übrigens relativ gut und einfach benutzen kann.
So eine Bus und Bahnfahrt ist schon alleine ein echtes Highlight. Was man dabei alles sieht und mitbekommt ist unglaublich.
Fastfood tritt hier in den Hintergrund. Selten sieht man Subway oder McD. Hier ist der Trend eindeutig ORGANISCH. Alles ist „organisch.“ Jeder liebt „organisch.“ Jeder bezahlt „organisch.“ Viele sehen demnach "organisch gut aus". Ja, viele gutaussehden Menschen.
Alles muss frisch und gut sein. Die vielen, fantastischen Restaurants laden demnach zum Schlemmen ein. Es gibt einfach alles. Und alles was wir probiert haben war gut. Sehr gut.
Die Preise sind dallerdings auch hier recht hoch. Richtig gute Hotels sind kaum zu bezahlen, Restaurantbesuche und Supermärkte sind ebenfalls hochpreisig.
„Der Mexicaner/Chinese gegenüber“ hat aber meistens noch günstigere Dinge in den Regalen. Aber da steht nicht unbedingt „organisch“ drauf. Geht aber dennoch ganz wunderbar und schmeckt prima.
Die Stadt ist der Wahnsinn.
Einfach nur fantastisch. Man kann es hier richtig gut aushalten, vorausgesetzt, man hat die richtige Kleidung dabei.
Das Touristenprogramm ist bestens ausgebaut und man findet immer was, was man gerade machen kann. Die Menschen sind auch hier nett, hilfsbereit und freundlich.
San Francisco ist definitiv einzigartig und eine Reise wert!
Wer noch nicht da war, sollte beim nächsten USA Besuch die Stadt ansteuern!
UNBEDINGT.
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| Downtown |
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| Sightseeing-Mobil |
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| echte Kerle |
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| Alcatraz hinter Gittern |
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| Stadtrundfahrt auf dem Wasser (und Land) Wege |
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| 2013 kommt er - alle befinden sich im Aufbau und sind aufgeregt |
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| Bay Bridge |
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| Tomatenmischmasch beim Chinaman |
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| Generation MacBook |
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| Ein guten Riecher muss man haben |
Und wenn man schon da ist, kann man sich die umliegende Region auch gleich anschauen…
Erstmal fuhren wir dann bei recht gutem Wetter über die etwas vernebelte Golden Gate Brücke und frühstückten dann im netten Örtchen Sausalito.
Bis hier hin kam man übrigens gut mit einem gemieteten Fahrrad fahren und mit der Fähre zurück. Wir allerdings fuhren ca. 1 Stunde weiter gen Nordosten.
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| Löördie und die GG |
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| Super Cafe in Sausalito Frühstück mit Blick, danke Paul |
Die Weinregion Napa Valley´s Zentrum ist die kleine, schicke und gemütliche Stadt Napa die ca. 75.000 Einwohner beherbergt. Bereits um 1930 legten die ersten Siedler in der Region Weinberge an, in den späten fünfziger Jahren, in der Zeit des Gold- und Silberrausches, ging es hier aber erst mit der ersten Erfolgen los.
Heute ist die Stadt ist ein Zentrum für Weinherstellung und Tourismus. Wir fanden es echt ganz nett hier, es gab wenige Hotels und Campingplätze, dafür mehr „Weinprobierstübchen“ und sehr gute Restaurants.
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| in vino veritas |
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| hübsche Häuschen |
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| und Bierdosenhühner... |
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| und US Fans des Arnold S. aus Ö. |
Am Vormittag darauf besuchten wir noch ein exzellente Weingüter in der schönen Region, welche insgesamt 2.042 Quadratkilometer groß ist. Viele bekannte Winzer haben ihren Sitz im Napa Valley.
So besuchten wir u.A. das Weingut des bekannten Mario Andretti…eingefleischte Formel 1 Fans werden ihn wohl kennen. Ich nicht.
Aber ich mochte spontan den Wein.
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| Der Stil der Toscana wurde nachgebastelt |
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| neue Traube - neues Glück |
Aufgrund des mediterranen Klimas gedeihen die Napa-Valley Weine ziemlich gut und zählen seit den 1960ern zu den Weltbesten.
DAS bleibt allerdings Geschmacksache. Gekeltert wird aus den Rebsorten Cabernet Sauvignon, Zinfandel und Chardonnay.
Ja, einige schmeckten uns doch ganz gut und der freie Platz im Auto wurde daher auch weniger. Aber gut gestärkt waren wir.
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| Handliche Handtasche für das Fläschchen unterwegs |
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| Der Weinzug ist auch unterwegs und buchbar |
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| Weingut Beringer |
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| Norwegen meets Österreich |
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| Gott macht ziemlich gute Burger |
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| Sacramento von Weitem |
Nun ging es an den LAKE TAHOE.
Auch hier war ich vor diversen Jahren mal gewesen.
Ob es dort auch immer noch so schön war?
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