Der Death-Valley-Nationalpark liegt in der „Mojave-Wüste“. Es war heiss und sonnig. Aber trocken.
Kein Wunder, denn der Park ist der trockenste Nationalpark in den USA.
Er liegt östlich der Sierra Nevada, zum größten Teil auf dem Gebiet Kaliforniens und ein kleiner Teil in Nevada. Der tiefste Punkt des Tales liegt 85,95 Meter unter dem Meeresspiegel.
Dazu später aber mehr. Das Death Valley ist von mehreren Gebirgen umschlossen, die höchste Gebirgskette ist 3.366 m hoch. 1933 wurde das Death Valley zum National Monument ernannt. 1994 wurde es, stark erweitert, zum Nationalpark aufgewertet. Und das sieht und merkt man.
Auch hier ist der Straßenausbau und die Versorgung perfekt. Kleine Oasen mit Tankstellen mit enorm hochpreisigen Benzin/Diesel, kleinen schnuckeligen Hotels und Geschäften sind 2-3 Mal im gesamten Park zu finden. Campingplätze sind ebenfalls in ausreichender Form vorhanden, wildes Camping ist ebenfalls möglich. Die Hauptstraßen sind auch hier perfekt und man kann innerhalb eines Tages den Park gut durchqueren, wenn man keine Abstecher und/oder Wanderungen unternimmt.
Öfter gibt es Seitenstrassen mit grandiosen Sehenswürdigkeiten, wo man dann mal auf Asphalt verzichten muss. Wiederum gibt es andere Straßen, auf denen nur 4 x 4 Fahrzeuge fahren sollten.
Ausreichend Wasser, Essen und Benzin sollte man immer dabei haben, wenn man sich von den Hauptstraßen entfernt, denn auf den Teils ausgewaschenen und/oder sandigen Strassen kann kann immer was passieren.
Wir waren also vorbereitet. Wasser, Wein und Grillvorräte waren aufgestockt und wir freuten auf die Nächte in der Wüste, die ab dem Oktober etwas kühler sein sollen als sonst.
Waren sie auch. Tagsüber hatten wir knackige 40 Grad, doch zum Abend war es angenehm lau.
Das freute uns, denn das Death Valley ist eine der heißesten Gegenden der USA. Im Juli 1913 dort eine Temperatur von 56,7 °C gemessen. Im Juli 2012 wurde im Death Valley mit 41,7 °C die wärmste nächtliche Tiefsttemperatur gemessen, derselbe Wert wurde vorher nur einmal erreicht, nämlich im Juni 2012 in Oman.
Wir stiegen gleich zu Beginn in das Abenteuer ein und nahmen noch vor dem Parkeingang einen „Short-Cut“ und fuhren über Schotterstrassen, Wellblechpisten, Sandwege über den Hunter Mountain…eine Strecke, die man laut Infos nur mit einem 4 x 4 fahren soll. Vorher sollte man sich beim Ranger melden. Wo kein Ranger ist, kann man sich auch nicht melden. Also fuhren wir einfach mal darauf los.
Eine grobe Karte hatten wir ja im Reiseführer.
Hier war die Welt in Ordnung. 4,5 Stunden trafen wir keine Menschenseele, genossen die wilde Natur und das gute Wetter. Die Streckenführung war nicht ganz einfach, denn eine Ausschilderung gibt es nicht. Auch das GPS war ab und zu etwas wirr und daher verliessen uns auf …UNS?!
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| Eingang zum Short-Cut |
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| Löördie und JoshuaTree |
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| welcher weg? schwupp-die-wupp |
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| bolivianische Verhältnisse |
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| Weg Suchbild |
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| da gehts lang |
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| Treffpunkt an der Kreuzung "Teakettle Junction" |
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| gleich mal fachsimpeln :) |
Wir hatten Proviant und Wasser für mindestens 5 Tage dabei.
Kann ja immer was dazwischen kommen, und wenn es eine gute Party ist....wollen wir gut vorbereitet sein.
Nach dem Hunter Mountain erreichten wir den RACETRACK.
Die Felsbrocken in der Racetrack Playa bewegen sich auf mysteriöse Weise über den Sand, auf dem sie einschlugen, nachdem sie zuvor von ihrem Mutterfelsen abgebrochen waren. Eine Theorie besagt, dass gelegentlich nachts der Sand durch Regen rutschig wird und starke Winde die Gesteinsbrocken über den Sand treiben. Laut einer von einem Mitarbeiter der NASA vorgestellten Theorie ist es jedoch wahrscheinlicher, dass eine Kombination aus oberflächlicher Vereisung und unter dem Eis entlangströmenden Wassers die Steine in Bewegung bringt.
Ausser einer geschlossene Stammesgruppe der Western-Shoshone-Indianer und den Menschen die in den Touristen-Einrichtungen arbeiten leben nicht viele Menschen hier.
Auch der "Ubehebe Crater" war beeindruckend mit seinem 1 Kilometer Durchmesser.
230 Meter ist er tief und rund 6000 bis 7000 Jahre alt. Der Krater entstand, als heißes Magma in die Nähe der Erdoberfläche vordrang und das Grundwasser dadurch explosionsartig verdampfte. Derartige phreatomagmatische Explosionen ereigneten sich in der Umgebung häufiger.
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| Ubehebe Crater |
Die Fauna ist mit über 400 Arten relativ vielfältig: 51 heimische Säugetierarten, 307 Vogelarten, 36 Reptilienarten und drei Amphibienarten. Koyoten, Luchse, Pumas, Hirsche…Schlangen etc. Also Obacht.
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| Abendrot zum Abendbrot |
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| Sie hält sich gerne im "Küchenbereich" auf, die süße Kängururatte. |
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| http://de.wikipedia.org/wiki/K%C3%A4ngururatten |
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| Moin! |
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| Frisches aus der Brotbäckerei |
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| Küche bereit für´s Frühstück |
Auch die Josua-Palmlilie / Joshua Tree (Yucca) aus der Familie der Agavengewächse trafen wir gleich zu Beginn in Mengen und Massen in allen Grössen.
Super cooles Bäumchen. Packen wir auch noch ein.
Völlig unwirklich und abseits findet ich ein Schloss. Scotty´s Castle, welches man natürlich für diverse Dollar (auch von innen) besichtigen kann.
Die Geschichte ist aber Hollywood-reif. http://www.zeit.de/1954/15/scottys-geheimnisvolle-goldgrube
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| der Pool hat eine gesunde Grösse |
Die 4 km² großen Mesquite Sand Dunes liegen im nördlichen Teil des Tales und wurden schon oft als Wüstenkulisse in Filmen, unter anderem in Star Wars, verwendet. Die größte Düne ist die Star Dune.
Der Sand ist hier rund 50 Meter hoch.
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| Mesquite Sand Dunes |
Oberhalb des Death Valley liegt der Aussichtspunkt Dante’s View in 1669 m Höhe. Dante’s View gehört wie Artists Palette zu den Black Mountains. Von Dante’s View aus kann man den zentralen Teil des Death Valley aus einer Höhe von 1669 Metern über dem Meeresspiegel betrachten und hat einen Blick auf das Badwater Basin. Außerdem sieht man den Telescope Peak mit seinem 3366 Meter hohen Gipfel. Das Tal erstreckt sich von links (Süden) nach rechts (Norden); in seiner Mitte erkennt man einen ausgetrockneten Salzsee.
Zabriskie Point ist für seine bizarren Erosionslandschaften bekannt. Die Gesteinsformationen sind die Sedimente des ehemaligen Lake Zabriskie, der vor neun Millionen Jahren ausgetrocknet ist.
3 Tage und 2 Nächte verbachten wir im Park, die Abende am Lagerfeuer.
Sicherlich hätten wir noch länger bleiben können, landschaftlich hat es uns sehr gut gefallen, Klimatechnisch war es angenehm und es gäbe sicherlich noch einige Wege und Ecken, die uns interessiert hätten, aber auch die Zeit die wir hatten war ausreichend um einen Eindruck zu bekommen und vor allem ZU GENIESSEN.
Artist’s Palette liegt an den Hängen der Black Mountains, die parallel zur Gebirgskette Panamint Range verlaufen und einen Grabenbruch einschließen, und ist berühmt für seine vielfarbigen Gesteinsformationen. Der Farbenreichtum wird durch Oxidation verschiedener Metalle verursacht, die in den Felsen vorkommen, zum Beispiel Eisen (rot bis dunkelrot) oder Kupfer (türkis bis grün).
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| Golfplatz Oase |
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| Morgenstimmung |
Die sechseckigen Strukturen, die hier zu sehen sind, haben rund 2 bis 2,5 m Durchmesser und sind Teil einer weit größeren und ebenfalls sechseckigen Struktur, die vom rund 1750 Meter höher gelegenen Dante’s View aus beobachtet werden kann. Diese Strukturen entstehen durch das Trocknen und die damit verbundene Ausdehnung der hier vorkommenden Salzkristalle. In der Nähe der flachen Salzpfanne liegt eine Wetterstation, wo im Sommer regelmäßig Temperaturen von über 50 °C gemessen werden. Die Salzpfanne entstand durch das Austrocknen eines ehemals bis zu 200 m tiefen Sees vor 3000 Jahren.
Death Valley überrascht viele Besucher positiv. Uns auch.
http://de.wikipedia.org/wiki/Death-Valley-Nationalpark
Also, rein in die Wüste!
Weiter ging´s: Viva Las Vegas!
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| Lone Pine bis Las Vegas via Death Valley |
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| Red Rock - kurz vor der Stadt |




























































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