Je höher wir kamen, umso breiter wurde das Grinsen von Clemens, denn es würde kühler.
Gegen Spätnachmittag erreichten wir die 185.000 Einwohner Stadt und quartierten uns etwas ausserhalb auf dem Campingplatz „San Nicolas“ ein.
Mexico ist ähnlich wie Argentinien ein „Camping-Land“ und somit gibt es fast überall die Möglichkeit sicher, aber nicht immer sauber, zu stehen.
Nach einer wunderbaren Grill & Backsituation in unserer kleinen Gartenlaube, dem nächtlichen, gewaltigen Gegenguss und fallenden Temperaturen, erkundeten wir am nächsten Morgen bei strahlendem Sonnenschein die wunderschöne, bunte Stadt.
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| Fleisch & Brotzeit |
San Cristóbal de las Casas ist eine Stadt im zentralen Hochland von Chiapas, dem südlichsten Bundesstaat von Mexiko. Die Stadt liegt auf 2.100 m Höhe. Sie wurde als Pueblo Mágico ausgezeichnet. (Ein Pueblo Mágico (Magischer Ort) ist eine Ortschaft in Mexiko, die wegen ihres typischen und gepflegten Charakters als besonders sehenswert ausgezeichnet wurde.)
Die Stadt hieß ursprünglich nur San Cristóbal; die Ergänzung de las Casas wurde später angefügt, um an Bartolomé de Las Casas zu erinnern, einen spanischen Dominikanermönch, der als Bischof von Chiapas in der Kolonialzeit für die Rechte der indigenen Bevölkerung eintrat.
Die Stadt ist weltberühmt für ihre Kolonialarchitektur und ist eines der wichtigsten touristischen Ziele in Chiapas. Das Bergland um San Cristobal ist hauptsächlich von Mayas bewohnt.
Die Bewohner dieser Dörfer sprechen Spanisch häufig nur als erste Fremdsprache, wenn überhaupt. 1994 geriet San Cristóbal de las Casas kurzzeitig in den Fokus der Weltöffentlichkeit, als die Zapatisten, organisiert in der EZLN, die sich für die Rechte der indigenen Bevölkerung einsetzen und den Folgen der Globalisierung kritisch gegenüberstehen, dort ihren Aufstand begannen. San Cristóbal wurde drei Tage von den Zapatisten besetzt, bis die mexikanische Armee diese wieder von dort verdrängte. Die Zapatisten zogen sich anschließend ins umliegende Bergland und in die Urwälder an der Grenze zu Guatemala zurück.
http://de.wikipedia.org/wiki/San_Crist%C3%B3bal_de_las_Casas
Auch diese Stadt ist wunderschön, die Strassen ordentlich und aufgeräumt. Sie hat diverse hübsche und beeindruckende Gebäude sowie alles was man sonst benötigt. Sogar finden sich hier endlich wieder Strassencafés! Long time no see!
Für unseren Geschmack gibt sogar leider etwas zu viel von ALLEM, denn es scheint ein Aussteigerparadies zu sein und somit ist es hier nur bedingt authentisch…alle toben sich hier aus. Geschmackvoll ist es, keine Frage. Krempel gibt es nicht.
Frauen in bunten Gewändern, die mit ihren Kindern durch die Gassen ziehen, Straßenverkäufer und Männer mit Cowboyhut im Schatten der Bäume lassen einen erahnen, wo man ist. Ansonsten gibt es eine wunderschöne Fussgängerzone, welche eine Bar, Café und Restaurantauswahl aufweist, dass einem die Ohren klingeln. Es gibt nichts, was es nicht gibt. Somit aßen wir hier unser bestes Thai Curry.
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| Hut oder Handlesen? |
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| Bestes grünes Thai-Curry |
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| Vino y Tapas Bar (von 3 Italienern) hat Sperrstunde um 24:00 |
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| Weinkunde |
Die Stadt scheint sehr sicher und man kann abends problemlos durch die Strassen laufen. Das Polizeiaufgebot ist minimal. Wenige Pump-Gun-Männer in Sichtweite, was das „Flanieren“ wiederum sehr angenehm macht, weil man nicht ständig in einem Gewehrlauf schaut.
Zu später Stunde stolpert man leider über kleine Kinder die Blumen verkaufen. Diese Kinder sind obdachlos, bzw. müssen bereits im Alter von 4 Jahren anfangen zu arbeiten, da sie für ihren Schlafplatz in Übernachtungsstellen bezahlen müssen. Von Einheimischen erfuhren wir, dass San Cristobal ein großes Problem mit Strassenkinden hat. Eine Auffangstelle gibt es hier für die Steppkes nicht. Es wird auch nichts dagegen unternommen. Es ist halt so.
Auch tagsüber sieht und erlebt man viele Kinder, die Ketten, Puppen und Figürchen etc. verkaufen. Sie laufen in Scharen mit ihren Müttern durch die Strassen und sprechen Leute an, in der Hoffnung ein paar Pesos zu verdienen, werden allerding von Mutter beobachtet und weitergeschickt.
Das ist teilweise leider extrem penetrant.
Die Blumenkinder haben diese Eltern nicht mehr, sie können oder wollen ihre Kinder nicht mehr aufziehen. Die Kinder sind auf sich alleine gestellt. Für uns völlig unvorstellbar, dass ein 4-5 jähriger nachts durch die Strassen und Kneipen rennt um sich seinen Schlafplatz, für ein paar Stunden, zu finanzieren. Denn ab früh morgens geht die Suche nach ein paar Pesos weiter. Unglaublich, wie diesen kleinen Personen ihr Kindheit geraubt wird. Spielende Kinder sieht man lediglich bei den Touristen.
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| Demo gegen Waffen |
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| Chicharrón (frittierte Schweinehaut) |
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| mmmh, Mango am Stiel |
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| ...mit Limone und Chili |
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| Neonbeleuchtung in Landesfarben am Altar |
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| Blumenlädchen |
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| Grill-Stube |
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| Meine neue Leidenschaft: Tür "Klopf-Klopf"-er |
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| Päuschen zum Nachmittag |
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| Buchhandlung LA PARED tauscht Bücher & Reisefüher. Super nett! |
| Kathedrale |
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| schön schlicht |
Die Stadt ist sehr sehenswert und ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall. Auch hier gibt es eine grandiose Restaurant und Hotelauswahl (von $ bis $$$$$) sowie eine tolle Ausflugsprogramme in die Umgebung.
Man sollte aber nicht erwarten, dass man hier das „typische“ Mexico trifft, bzw. DAS was man sich unter Mexico vorstellt… Leider (noch) keinen Sombrero und Kaktus gesichtet…dafür Mezcal und Tequilla.
Ok. Man nimmt was man kriegt. Salut!
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| Bier darf in Strassencafés nur aus Gläsern getrunken werden. Flaschenverbot. |
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| 220 km in 3:30 Std. von Palenque nach San Cristóbal |






































1 Kommentar:
Mango am Stil find ich gut!!! Igitt und Chicharron essen die bis rauf nach Mexiko!?!? ibah!!!
die Polenhoekstras :-)
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