30.07.2012

26.07.2012 Atenas & Monteverde / Costa Rica

…es kam der Tag, wo wir mit dem Löördie gesund und munter von Hof der Landrover Werkstätte fuhren und wir es kaum glauben konnten, dass man den Fehler gefunden und behoben hatte. Nun bremste es sich völlig anders, bzw. überhaupt.

Costa Rica hat übrigens die höchste Landrover pro Kopf Dichte der Welt, daher finden sich hier die teuersten Landrover Sport Edition oder schöne alte historische Landys, gerne auch in Liedschattenfarben wie „Rost, Türkis, Limone, Hautfarbe oder auch Malve…“

Daher war auch ein wenig mehr in der Werkstatt los, als in denen wir sonst so unterwegs waren. Ebenfalls war auf der Rechnung mehr los. Aber, wie sagte mein Vater schon immer: Bei der Sicherheit soll man niemals einsparen.

Wir verliessen gegen Mittag die Stadt über die Hauptzufahrtstrasse in Richtung zentrale Pazifikküste. Stopp zum Sundowner machten wir in beschaulichen Örtchen ATENAS, wo es schön grün und muckelig war.
San José von oben
Der Heimat recht nah ;)
War es die letzten Tage in der Stadt grau und auch schattiger gewesen, war hier nun endlich wieder Sommerwetter und Sommerlaune. In Atenas (ca. 20.000 Einwohner), auf 700 m Höhe soll laut Studie der NASA das BESTE auf der Welt sein….aha. Zugegeben, schlecht war es nicht, aber das BESTE? Lassen wir es einfach mal so stehen.

Wir kamen eigentlich zufällig, bzw. um Mélanie und Werner aus der Schweiz zu besuchen, die seit 3 Jahren mit Ihrem Meerblauen Defender in Nord-und Mittelamerika unterwegs sind.
Hier gab es natürlich eine Menge zu besprechen und zum auszutauschen.
http://www.we-me.ch

Ein schöner Platz dafür fand sich im tollen Garten des Hotels COLINAS DEL SOL www.hotelcolinasdelsol.com welches unter deutsch-schweizer Führung steht und demnach sehr geschmackvoll und sauber ist.
keine Liebesszenen erwünscht. 
Weiter ging es gen Norden, durch grüne Bergwelten auf asphaltierten Straßen. Nach der Ortschaft JUNTAS ging es dann un-geteert weiter. Hier verfolgte uns ein PKW mit Lichthupe und Co, bis er an uns vorbeischoss und den Weg versperrte….Nicht am PKW sondern am Ausweis und Polizei T-Shit erkannten wir 4 (!) Personen der nationalen Polizei oder auch Aduana / Zoll, die ausländische Fahrzeuge kontrollierten, bzw. unseren importierten Löördie. Aber natürlich hatten wir alles rechtmäßig erledigt und mal wünschte uns sehr freundlich und winkend eine gute Weiterreise.

Bombastische Ausblicke bis zum Pazifik, gemixt mit holperigen Strassen bei abnehmender Temperatur. So beschreiben sich die nächsten 20 km die wir in 1,5 Stunden zurücklegen. Wir erreichen MONTEVERDE, welches nur 5 km von SANTA ELENA entfernt liegt. Hier scheint die Welt noch in Ordnung zu sein. Zwar bietet sich hier ein Haufen Hostels, Hotels und Co. aber im Grunde ist es hier noch fast „ursprünglich“…

Beide Orte haben max. 10.000 Einwohner und sind Ausgangspunkte für Exkursionen in inzwischen diverse Reservate und Abenteuer-Parkour wie Hängebrücken, Canopy etc. Besiedelt wurde das Gebiet übrigens in den 40ern von fünf costaricanischen Familien, ab 1951 kam eine Gruppe Quäker aus dem USA hinzu, die begannen Milch und Käse zu produzieren. Dem Berg gaben sie dem Namen „Monteverde“ (grüner Berg). Die Region liegt zwischen 1.330 und 1.550 m. Im Schweizer HOTEL MIRAMONTES, liess man uns günstig auf dem Parkplatz nächtigen. Im Restaurant fanden sich zu unserer Freude auch Österreichische Köstlichkeiten.
Drei Bier sind ein Schnitzel und da hatten wir noch nicht mal was gegessen. ;)
(Gruss hiermit an Andi aus P.a.d.I)
Selbst ist der Hund hier
Am nächsten Morgen ging es dann „zeitig“ in den Regenwald CURI CANCHA. Diese Region ist erst seit 6 Monaten für das „normale“ Volk zugänglich.
Der "Gehirnbaum"
Mini Echse
Kolibri
Blätter wachsen Treppenförmig, damit alle von Ihnen Sonne abbekommen 
Outsider ;)
Riesen-Ratz AGUTI,  aus der Familie der Stachelschweine
http://de.academic.ru/dic.nsf/dewiki/38497
Palmen-VIPER
Plusiotis
Selten gesichtet...der Goldkäfer
Dschungelrose
Hier wanderten wir 4 Stunden durch die Regen-und Nebelwaldwelt…mit dem Hauptaugenmerk auf den GÖTTERVOGEL, dessen Erscheinen wir noch auf unserer „to Do Liste“ hatten.
 Der QUETZAL ist aber nicht so easy zu finden…sonst wäre seine Sichtung ja kein Highlight.
http://de.wikipedia.org/wiki/Quetzal_(Vogel)

Der Quetzal ist aber nicht so easy zu finden…sonst wäre seine Sichtung ja kein Highlight. Also hiess es Augen auf beim Regenwaldlauf…hinzu kam noch Geduld beweisen…was ehrlicher Weise morgens um 7:30 immer noch nicht zwingend unser Steckenpferd ist. Aber machbar.

...daher sollten wir belohnt werden…denn wir sahen an diesem Morgen vieles Schönes aus der Tier und Pflanzenwelt… Lucky us!
Quetzal-Kind
http://en.wikipedia.org/wiki/Three-wattled_Bellbird
Quetzal Mann (Kopf hier leider nicht sichtbar)
Kleiner Freund aus der Quetzal Familie
Dann verliessen wir das Gebiet so wie wir gekommen waren, nämlich: langsam und kurvig.

Fast 70km Schotter und Sandstrassen führten uns durch eine wunderschöne Landschaft, bis wir ihn vor uns sahen….den LAGO ARENAL. Ballermann ist out.

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