02.02.2012

29.01.2012 Tacna / Peru

Wir verliessen die Stadt und rollten wieder durch die Wüste auf die 20 km entfernte Grenzstation. Kurz dahinter war schon Peru.

Auch hier – wie in fast allen anderen Ländern - ist die Mitnahme von frischen Lebensmittel, Obst, Gemüse, Nüssen, gerne auch mal Kräutern und Holzscheiten mit Rinde, offiziell untersagt. Jeder handelt das anders...Wie die Peruaner wohl drauf sind?
Etwas schüchtern beäugte das „Gemüsemännchen“ uns sowie das Auto und fragte nach Obst und Gemüse. Unsere „bereitgelegten“ Früchte und Co. nahm er sich dann gerne, ignorierte den Kühlschrank (!) und verstaute die Lebensmittel irgendwo. Nur nicht im Müll, wo sie hinsollten…Meine Gemüseschale behielt er ebenfalls gleich.
Während wir beim Zoll waren, fiel uns ein, dass wir für Peru keine Autoversicherung hatten. Eigentlich war ja Bolivien angedacht und für die umliegenden Länder von Argentinien hatten wir alles. Ebenfalls mussten wir reflektierende Streifen für den Lord besorgen. Das sei in diesem Land wohl Pflicht. Also hiess es nun, am heiligen Sonntagnachmittag in das 20 Minuten entfernte TACNA zu düsen und beides zu suchen. Fast JEDES Auto hat diese Streifen am Auto, glaubt aber nicht, dass der normale Mensch auf der Strasse weiss, wo man die Dinger bekommt…In Santiago hatten wir mal eine 5 m Rolle in der Hand, fanden es aber Quatsch so viel zu kaufen…Schließlich ist es nicht gerade platzsparend und Platz ist bei uns immer noch rar…
In der Gegend des Busterminals wurden wir fündig.
Durchhänger!
Taxi für eine Lady
Rallystreifen für Löördie...
...und was Sportliches ;)
Sofort bemerkten wir, was hier in Peru anders war: DAS HUPEN. Es wurde NOCH mehr gehupt als sonst…Man hupt hier IMMER. (Clemens inzwischen ebenfalls)
Es gibt auffällig viele Parkplätze, die hier wieder „Playa“ oder auch „Cochera“ heissen. Demnach fahren hier auch wieder „Coches“…davon sind auffällig viele VW Käfer.
endlich wieder Käferlein
LAUFEN wenn die Ampel grün ist...
jeden Meter ein Mann mit Helm in
der Baustelle
Vor der Stadt liegt eine Freihandelszone, welche viele Touristen aus Chile, Bolivien und Peru anzieht. Daher gibt es diverse Hotels und Casinos. Vor fast jedem Geschäft oder Bank steht Security Personal, die bewaffnet sind. Verkehrs-und Strassenpolizisten sind ebenfalls alle paar Meter zu sehen. Also Angst muss man eigentlich nicht haben.
Wir quartierten uns in ein stylisches RETRO Hotel ein, (Camino Real) wo wir und Löördie Unterschlupf fanden.

Wir waren nach Grenzübertritt erneut 2 Stunden jünger geworden und somit insgesamt wieder 6 Stunden von der Heimat entfernt. Hiess, dass wir morgens um 5:30 im taghellen Zimmer saßen. Hier stehen alle sehr früh auf und gehen auch früher ins Bett. Völlig ungewohnt zu den bisherigen Ländern…
Das Peruanische Frühstück ist auch eher schlicht. Weißbrot, Butter, Marmelade, Kaffee.
Viele Restaurants haben zwei Karten: eine für Touristen die Standarts möchten, sowie eine für die Touristen (und Einheimischen) die gerne die Probiermaschine anstellen.
Die Spezialität „gegrilltes / frittiertes Meerschweinchen“ bekamen wir an unserem ersten Abend nicht, da es bereits ausverkauft war…(65. Mio werden in Peru jährlich verputzt)
Am nächsten Morgen regelten unsere Autoversicherung, erkundeten die Stadt und genossen noch eine „Café-Zeit…
auch hier gibt es Rockstars
...und eine hübsche Plaza
eine wunderschöne Kathedrale...
...auch von Innen...
Café-Zeit
Und wieder begann kurz hinter der Stadt eine wüstenähnliche Landschaft…

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen