31.01.2012

26.01.2012 Putre / Chile

Am nächsten Tag fühlte ich mich fast wie neu geboren. Naja, fast. Aber nach einer heissen Dusche, einer Dosis Internet ging es nach einem Frühstück mit Cocatee wieder gen Westen, also an die Pazifikküste.
Bitte bloss wieder auf eine normale Höhe kommen, war unser Wunsch nach der gestrigen Attacke und auch Clemens schnaufte inzwischen schon beim Socken anziehen.
Vor der Abreise sahen wir uns aber kurz in PUTRE (2200 Einwohner), der nördlichsten Stadt Chiles um, welche rund 150 km östlich von der Küstenstadt Arica auf flotten 3650 m liegt. Die Landschaft um Putre ist etwas karg und gebirgig, die Einheimischen betreiben Landwirtschaft zur Eigenversorgung. Es gibt einige touristische Einrichtungen und einen Militärstützpunkt. Putre gehört seit dem Salpeterkrieg (1879 - 1883) zu Chile, vorher zu Peru.
Danach schlängelte sich die Küstenstrasse hinab, diverse liegengebliebene LKW´s machten die Fahrt nicht einfacher. Landschaftlich war es aber mal wieder – bei herrlichem Sonnenschein- einfach nur schön!
Wir folgten dem HIGHWAY CHILE 11, wo plötzlich grosse, starke Kakteen standen. Der Kanderlaberkaktus / candelabra cactus wächst nur 5-7mm im Jahr und blüht nur einmal im Jahr für 24 Stunden…klingt langweilig? Ne, er hat erstaunlich festes Holz aus welchem Möbel hergestellt werden…und macnhe davon sehen ziemlich abgefahren aus!
Kondoralarm
Wir kamen in das VALLE DE LLUTA, bzw. schraubten uns mühselig die Serpentinen herunter. In dem Tal gab es wenige Mini-Dörfer sowie Oliven- und Gemüseanbau, sodass es wie ein grüner Fleck in den sandigen Bergen aussieht.
leider wohnt nicht jeder nett
Nach 140 km landeten wir wieder auf der Panam. Von hier war es nicht mehr weit nach ARICA, unserem Ziel, wo wir endlich wieder das Meer sahen.
Endlich wieder mehr Meer

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