Bonito ist zwar touristisch, dennoch nicht überlaufen. Keine Hochhäuser, nur eine Hauptstraße. Selbst die Auswahl an Mitbringsel ist begrenzt und nicht alt zu hässlich. Fast 30 Agenturen bieten Ausflüge und Programme in der Region an. Auf eigene Faust passiert hier wenig. Viele „Attraktionen“ liegen auf privatem Grund. Dieser darf meist nur mit einem Guide betreten werden. Die Anzahl am Tag ist begrenzt. So will man hier die Natur und die Tiere schützen. Trotz Winter ist im Juli Hochsaison. Es waren freundliche 32 Grad und wir befanden uns mal wieder auf der Suche nach einer Unterkunft.
Wir entschieden uns für eine Pousada in der Stadt, trotz eines in wunderschönem Campingplatzes, welcher 30 km einsam vor der Stadt lag. Ein etwas näher gelegener war bereits überfüllt. Mit riesigen Camping-"Stationen"...die uns nur staunen liessen. Ganze Grossfamilien bewohnten diese Autos, Grillstationen, MiniCars und Waschmaschienen kamen darin um Vorschein...
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| Der Traum eines jeden Campers |
Somit genossen wir die ersten Tage mit bei den örtlichen Schwimmgelegenheiten. Hier zahlte man nur Eintritt hatte aber wunderschöne Bäche, Wasserfälle und Flüsse.
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| Mini Coco, Lieblingsspeise vielerTiere, bes. der Papageien. |
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| Wasserfälle, die Clemens bekämpft |
Abends tingelten wir durch die Straßen auf der Suche nach den örtlichen Köstlichkeiten wie Caiman oder Piranha. In dieser Region standen sie nicht unter Naturschutz, sondern auf der Speisekarte.
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| Caiman mit Kohlehydraten |
Die Zotti-Cam
http://www.youtube.com/watch?v=DXbzc13Q_lQ
Nach zwei Tagen reisten Andrea und Thomas in Bonito an, da sie ebenfalls auf dem Weg ins Pantanal waren. Nach einer weiteren Recherche zogen wir vier in eine Pousada mit kleinem Swimmingpool und grosser Grillstation. Das nächste BBQ bzw. Churassco konnte somit geplant werden. Als Thomas alias unser Grillmaster gerade richtig in Wallungen kam, platze PAOLO mit Frau Sonia in unsere Runde. Der freundliche, laute und bestimmende Brasilianer übernahm prompt das Ruder und grillte unsere Sachen, als ob es kein Ende gab. Köstlich war es, obwohl wir unsere Steaks nicht im Ganzen – sondern in fein zurechtgeschnittenen Dönerteilchen bekamen. Am nächsten Abend hatten wir Glück und Paolo musste früh in Bett, da eine frühe Tagestour anstand- somit konnte Thomas seine amerikanisch-rheinländischen Grill-Künste unter Beweis stellen. Yammi!
Den dritten Grillabend in Folge hatte Paolo für sich entschieden. Er kümmerte sich um alles und werkelte schon am späten Nachmittag am Grill. Es war der erste Tag seit langem, an dem es kälter war. Schlanke 16 Grad zwangen uns in lange Hosen, später sogar Winterjacke und Mütze.
Paolo gab alles, um seinen neuen Freunden die brasilianische Grillweise – mit Händen und Füssen bei – und näher zu bringen.
Hühnchen, Rippchen, Beilagen…gegrillte Ananas mit Zimt (sehr zu empfehlen) sowie eine neue Art der Caipirinha...frische Maracuja, Eis, Zucker, Cachaça oder Wodka. (ebenfalls sehr zu empfehlen)
Der Abend endete spät und – na klar- kugelrund.
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| Paolo aus Sao Paolo |
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| grillen bei 16 Grad |











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