Sie ist ein Naturreservat und wurde 1999 von der UNESCO auf die Welterbeliste gesetzt. Sie besteht größtenteils aus karger Landschaft und einigen kleineren Salzseen.
Von besonderer Bedeutung ist die Halbinsel wegen der Meeressäugetiere, die sich an ihrem Ufer und vor ihren Küsten tummeln. Dies sind an der Küste Seelöwen und See-Elefanten. Der von der Halbinsel und einer Landzunge des pagonischen Festlands gebildete südliche Golfo Nuevo ist Lebensraum der Südkaper. Diese Bartenwalart kommt in der zweiten Jah-reshälfte hierher, um sich fortzupflanzen und ihre Jungen zur Welt zu bringen, da das Wasser im Golf ruhiger und wärmer ist als auf dem offenen Meer. Im offenen Meer, vor den Küsten der Halbinsel, leben auch Schwertwale (Orcas).
Es gibt an den Küsten mehrere Kolonien der Magellan-Pinguine. Diese Magellan-Pinguin-Kolonien leben friedlich in unmittelbarer Nähe zu den gewaltigen See-Elefanten.
Das Innere der Halbinsel ist eine trockene und heiße Steppenlandschaft mit kniehohen Sträuchern und von der Sonne verbrannten, dürren Grasbüscheln. Trotz des Klimas wird sie von zahlreichen Tieren bevölkert, wie dem Nandu (Südamerikanischer Straußenvogel),dem Guanaco (Verwandter der Lamas), den Maras und dem Gürteltier.
http://de.wikipedia.org/wiki/Vald%C3%A9s
Wir hatten Glück und konnten an einem windfreien und sonnigen Tag eine Wal-Tour machen und trafen einige - vor allem freundliche Wal- Exemplare. Zwei Mütter (ca. 10 m Länge) mit Kindern, die so interessiert waren, dass sie sich sehr lange und sehr nah bei uns aufhielten. Danach folgten noch zwei Jungtiere und zwei Ältere, die gleich eine Länge von min. 14 m hatten. Diese Tiere sind und bleiben einfach beeindruckend und irgendwie beruhigend.
| guckguck |
Im Norden gibt es eine gemischte Kolonie. Hier tummeln sich Seelöwen und die südlichen See-Elefanten, es sind die grössten Robben der Welt. Sie wirken gewaltig.
Die Bullen sind nicht wirklich „putzig“ mit ihre Rüsseln, zumal sie oft sehr aggressiv sind wenn sie ihren Harem verteidigen. Wie bei den Seelöwen herrscht oft ein Machtkampf.
Viele Narben sind an den Tieren zu sehen. Die Weibchen haben nur einen kleinen Rüsselansatz.
http://de.wikipedia.org/wiki/See-Elefanten
Auch einer Pinguin Kolonie statteten wir einen Besuch ab und zudem sahen wir auch unsere ersten Orcas (Schwertwale). Leider nur aus der Ferne, aber wir haben zwei Stück gesehen...
| "Orca-Schwert-Suchbild" |
| Perfekt der Natur angepasst. Unser Standplatz |
Die Nacht war allerdings nicht mehr so ruhig. Wir hatten das Gefühl abzuheben, so heftig war der Wind. Wir standen zwar voll im Wind, etwas geschützt von einer Düne, dennoch peitschte der Wind um unser Zeltdach. Hui. Karlsson vom Dach liess grüssen.
Mitten in der Nacht auf den Fussboden zu klettern und eingezwängt dort zu schlafen fanden wir auch um diese Uhrzeit ungemütlich. Daher galt: Oropax und Abfahrt.
Somit hörten wir das Gepeitsche an der Zeltplane nicht und alles war muckelig.
Um 7:00 begann das private Whale-Whatching. Dick eingemummelt „flanierte“ ich am Strand, als die Sonne aufging und die Wale sich für den Tag in Form brachten, umherhüpften und gute Laune verbreiteten. An diesem Örtchen blieben wir noch, erkundeten die Gegend bei langen Spaziergängen, immer mit Blick auf die Wale, die sich ungestört bewegten.
Hier trafen wir einige Reisende, darunter Deutsche, Italiener, Franzosen, Holländer, Italiener und vor allem Schweizer. Ist überhaupt noch jemand in diesem Land? Hallo Schweiz, jemand zu Hause? Schweizer scheinen ein sehr reiselustiges und mutiges Völkchen zu sein. Wir treffen sie in allen Altersklassen und in allen Varianten. Zu Fuss, mit dem Fahrrad, im großen oder im kleinen Auto, für kurze oder lange Aufenthalte. Das nur so nebenbei.
3 Tage und 3 Nächte blieben wir auf Valdés. Länger hätten wir es auch ausgehalten, aber der Süden rief.
Es war ein einzigartiges Erlebnis.
Und wenn wir können, werden irgendwann in unserem Leben nochmal wiederkommen.
Es war sehr beeindruckend.
Auch hierfür vergeben wir wieder eine 1…aber diesmal mit Sternchen.
| Mutter & Kind |





