Am Morgen (8:30) war an der Grenze LA FLORIDA nicht viel los. Auch keine Schlepper oder anderen Nervberts. Ob man uns besch… hatte oder der „Eintritt“ nach „Guate“ tatsächlich 10 Quetzales (ca. 1,00 €) kostet wissen wir bis heute nicht. Die 20 Quetzales Note verschwand aber bei dem Stempelmeister ohne Umwege in der Hostentasche. War uns egal, wir waren wieder baff, dass wir ohne anstellen und blöde Fragen innerhalb von 5 Minuten „drin“ waren.
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| auch hier fährt die Polizei "Huckepack" |
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| Weintrauben |
Die Währung heisst hier QUETZALES, ähnlich wie der hübsche Vogel, den wir neulich in diversen Ausführungen in Costa Rica (Monteverde) sehen konnten. Er ist das Nationaltier von Guatemalaund hier sieht man ihn übrigens nicht mehr. Ausgewandert nach Costa Rica, der Schelm.
Lediglich die Dame vom Zoll liess auf sich warten und wir nutzten daher vor dem Zollhäuschen das freie Internet mit lauter, rhythmischer Musik.
Langsam nahm der Trubel an der Grenze zu und wenig später düsten wir los, nach einer Gebühr von 160,00 Quetzales für eine Touristenplakette und alle notwenigen Papiere.
Wieder eine Grenze unter 1,5 Stunden und ohne Nervkram.
Sauber, weiter so. We love Centralamerica.
In Guatemala hatten wir ein paar Besichtigungspunkte auf unserer „to do-Liste“ und steuerten somit direkt die hübsche Stadt LA ANTIGUA GUATEMALA, die ehemalige Hauptstadt des Landes, an. Bis hierhin waren wir sehr gut durchgekommen, bei teilweise 40 Grad Außentemperatur, guten Strassenverhältnissen und höherer Polizeipräsenz als in den Nachbarländern.
Guatemala City, welche nicht zu den Highlights des Landes zählt, kann man leider nicht umfahren und somit ist man dem Verkehrschaos und Smog ausgesetzt. Der Verkehr ist allerdings relativ flüssig und am Wegesrand finden sich Shoppingzentren, alle gängigen Fastfoodketten und Tankstellen.
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| Nachmittagsverkehr in Guatemala City |
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| Wohnraum in GC |
Ein knappes Stündchen dahinter findet sich schon die Stadt La Antigua. Schon bei der Einfahrt erahnte ich, dass es mir hier gefallen würde. Clemens war auch hier schon vor 17 Jahren, da er sich damals zu einem Sprachkurs angemeldet und bei einer ansässigen Familie eingebucht hatte.
La Antigua Guatemala (dt. „Alt-Guatemala“; Kurzform: Antigua) ist eine etwa 35.000 Einwohner zählende Kleinstadt im zentralen Hochland Guatemalas. Sie war von 1543 bis 1773 die Hauptstadt der spanischen Kolonien in Zentralamerika. Die für ihre barocke Kolonialarchitektur bekannte Stadt gehört seit 1979 zum Weltkulturerbe.
http://de.wikipedia.org/wiki/Antigua_Guatemala
Der Parkplatz der Touristenpolizei kann kostenlos zum Camping genutzt werden, uns stand hier aber der Sinn nach einem schnuckeligen Hotel und wir durchfuhren mehrmals die Stadt um eines zu finden, was allerdings Parkplatzbedingt nicht so einfach war. Die meisten öffentlichen Parkplätze bieten keine 24h Bewachung an.
Schliesslich setzte ein heftiger Platzregen ein und wir blieben vor dem „nächstbesten“ Hotel mit hohem Garagentor stehen.
Dass es besonders nett war freute uns dann sehr, so sehr, dass wir spontan unseren Hochzeitstag vorverlegten.
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| Löördie im Wohnzimmer, bzw. Patio |
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| Blick über die Dächer von La Antigua |
Geprägt durch wundervolle Kolonialbauten, die meist in Sonnengelb oder Weinrot daher blitzen, Strassen aus Kopfsteinpflaster und gutgelaunte und freundliche Menschen in bunter Kleidung, Strassenverkäufer und Musiker.
Cafés, Restaurants für alle Lebenslagen und Gelüste, Strassenstände mit Obst und Backwaren, Geschäfte mit hübschen Kleidern und Handwerkssachen, (wenig Krempel) Galerien, Hostels oder (Boutique) Hotels, Tanzschulen, Sprachschulen die das beste Spanisch versprechen, Museen, Klöster und Kirchen….das alles eingebettet in eine grüne Berg-und Vulkanwelt bei herrlichem Sonnenschein und genialen Temperaturen. Das ist Antigua!
Momentan zur Regenzeit schüttet und gewittert es ab Nachmittags heftigst, sorgt aber somit auch dafür, dass man Abends schon mal ein Hemd oder sogar ein „Pullöverchen“ überziehen kann.
Es gefiel uns so gut, dass wir statt nur einer geplanten Nacht drei blieben und eigentlich wären wir am liebsten immer noch da.
Man kann die Stadt einfach nur geniessen, durch die hübschen Gassen und/oder die Märkte schlendern oder sich aber irgendwo hinsetzen und die Menschen beobachten. Dadurch, dass die Stadt eines oder sogar das Highlight des Landes ist, kommen viele Touristen.
Dennoch fanden wir es nicht überlaufen. Lediglich am Wochenende wurde es etwas voller, was aber auch noch nicht störend war.
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| auch hier wird gegrillt |
An jeder Ecke werden einem selbstgeklöppelte Flöten oder vermutlich aus China importierter Schmuck angedreht. Was toll ist, dass die Verkäufer hier ein einfaches NEIN DANKE akzeptieren und einen in Ruhe lassen. Das ist leider auf diesem Kontinent nicht immer so einfach. Viele Bettler haben wir hier nicht gesehen.
Die Leute sind freundlich und zuvorkommend.
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| landestypisches Lokal |
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| Landestypische Küche... |
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| Landestypische Speisen. |
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| Landestypische Bewachung beim Einkaufen |
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| Landestypische Kleidung |
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| Landestypische Herren |
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| Landestypische Märkte |
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| Landestypisches Verhandeln |
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| Wenn der Eismann 3 x klingelt |
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| Grilltomaten |
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| neuer, aber auf alt gemachter ALMACEN |
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| auch alle üblichen Ketten sind hier vorhanden |
Autofahrer bleiben stehen um Fussgänger über die Strasse zu lassen, hielten sogar an, als ich ein Foto von einem Haus machte, damit das Auto nicht durchs Bild rollt.
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| Endlich wieder gutes Steak in Unterarmlänge.... |
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| Casa Escobar |
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| Gutes Landesbier und gute Importweine aus Arg & Chi |
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| Beste Minestrone |
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| Tüte Obst mit Limonensaft und Salz |
Nach dem ersten Tag „flanieren“ hatte es mich schon erwischt: Ich schwebte durch die Strassen Ein schöner Zustand, den man nur durch sehr viel Schönes und Positives erreicht. Auf Galapagos hatte ich diesen Zustand ebenfalls.
Selbstverständlich haben wie schon viele wunderbare Dinge gesehen und erlebt, aber das etwas Durchgehend, vermutlich immer so schön und nett ist, DAS gibt es nicht so oft. Es scheint fast so, als hätte jemand ein Konzept für diese Stadt geschrieben und alle halten sich daran und sorgen dafür, dass es funktioniert. Genial.
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| Missen aus China |
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| Salattag |
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| Nachmacher aus USA |
Danke, Du Schönes Antigua für Deine Gastfreundschaft und Deine Schönheit.
Eines Tages komme ich hoffentlich wieder.
Am liebsten eigentlich schon gleich morgen…
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| Copan, Honduras bis La Antigua de Guatemala ca. 266 km / 4. Std. |
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