Und auf ein Neues: grüne Berge, asphaltierte Strassen, völlig verrückte LKW, PKW und Motorradfahrer…stundenlang ging es auf und ab, sahen viel Militär, Armut, Autopannen und Unfälle am Wegesrand, während wir durch die kolumbianischen fuhren.
Nach der Stadt „Sincelejo“ wurde es schlagartig flacher und die Vegetation tropischer. Das Klima ebenfalls. Hier stand die Luft und die Luftfeuchtigkeit gab Alles. Ein Fest für alle Naturlocken. Heiss war es ja sowieso schon.
Wir wollten die Distanz von 653 km an einem Tag schaffen…aber der weg nahm einfach kein Ende…es zog sich. Ein paar unfreiwillige Stopps später, bedingt durch Unfälle oder Bauarbeiten, sahen wir dann endlich die Abzweigung nach Cartagena. Nun hiess es Schubkarete, da es langsam Dunkel wurde. Und im Dunkeln lässt es sich in Kolumbien nicht grad gut munkeln. Haha.
Weit kamen wir nicht denn eine Gruppe Polizisten hielt uns an. Leider hatten wir unsere Pässe und Fahrzeugschein so gut versteckt, dass wir auf Anhieb nicht wussten wo.
Nach kurzer Wühlerei fanden wir sie dann doch im Geheimfach „Dreckwäsche“ und man befahl uns auszusteigen. Diesmal stand ich musste ich ebenfalls aus dem Wagen und stand musste raus und stand Rede und Antwort. Wenn ich den gespielt-erst-böse dreinschauenden Kollegen verstand…Denn: die spanische Sprache ist ab Region Medellín immer komischer und unverständlicher geworden Es wird mehr genuschelt und manche Worte sind uns völlig fremd. Selbst Clemens gibt teilweise auf.
So, Clemens hingegen hatte die „Hände zum Himmel“ bzw. auf dem Motorhaube und gab sich einer Körperkontrolle hin…
Diese Aktion lief wahrscheinlich unter dem Deckmantel „ Touris einen Schreck einjagen“.
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| 653 km in flotten 13 Std. |
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| Selbstauslöser |
Gerade nach Einbruch der Dunkelheit, fuhren wir auf einen vollgemüllten Parkplatz des Hotels Bellavista – werder Bella noch Vista – ein Hotel „etwas“ ausserhalb aber direkt am Strand, wo vermutlich 95% aller Overlander bleiben, da es einen grossen Parkplatz gibt.
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| ...wie schön ist Kolumbien |
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| Anfahrt auf Cartagena |
In Cartagena wollten wir eigentlich nur kurz bleiben, der Kommenden Fähre nach Panama mal auf den Zahn fühlen und dann weiter an die Küste und der karibischen Sonne frönen.
Es kam aber anders. Egal, nun waren wir erst mal hier. Und hier war es schön. SEHR schön sogar.
Der Altstadtkern der Millionenstadt Cartagena de Indias gehört zum Welt-Kulturerbe der UNESCO und wurde in den letzten Jahren im Stil der Kolonialzeit komplett restauriert und ist picobello sauber, viele putzige Restaurants und edle Boutiquen. An einigen Ecken stehen Polizisten oder Militär und schauen sich die Leute genau an, achten insbesondere auf Touristen, die Müll wegwerfen oder auf zu aufdringliche einheimische Straßenhändler. Die Menschen hier sind ausgesprochen nett und hilfsbereit.
Eigentlich ist die gesamte Altstadt eine einzige Sehenswürdigkeit. Ansonsten kann man noch das Convento de la Popa besichtigen, das ist ein Kloster auf einem Stadtberg.
In der gesamten Stadt laufen Kaffeehänlder herum. Kolumbianer trinken einen süßen, gebrühten Kaffee, genannt "tinto". Dieser wird überall in der Stadt von den "tinteros", den fliegenden Kaffeeverkäufern für 0,10 € verkauft.
Ebenfalls gibt es die "fliegenden Straßenhändler“, die einem alles andrehen wollen..und die man erfolgreich abweist, indem man mit einem freundlichen Lächeln und einem "Nein, Danke" (das aber auf Spanisch ;) antwortet. Funktioniert.
Die Stadt ist grundsätzlich als sicher anzusehen, wenn man die üblichen Vorsichtsmaßregeln beherzigt, die aber genauso für jede deutsche Innenstadt gelten.
Leider sind hier Reichtum und Armut extrem nah beieinander. Hier handelt es ich nicht um Viertel, sondern eher um Haustürenabschnitt, viele Bettler und Obdachlose finden sich.
Aber ist echt schön. Wie viele sagen, die SCHÖNSTE Stadt Kolumbiens. Ja, kann ich bestätigen. Die Stimmung hier ist einzigartig. Überall gut gelaunte Menschen, Musik mit rhythmischen Klängen, zu den gut aussehende Menschen ihre Hüften und Popöchen kreisen lassen...Die Karibik lässt grüssen.





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stürmte vor uns auf die Strasse, schmiss sich vor die Autos um den Verkehr für uns zu regeln |
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gekauft! Teig-Knetmaschine für Zotti-Brot |
Da die griechische Fähre noch sicherheitshalber in Griechenland steht und viele Overlander seit dem 10.5. auf die Verschiffung von/nach Panama warten, entschieden wir uns dann doch eher für die Container Variante. Zwar teurer, aber sicherer. Also, das man überhaupt ankommt. Wie bekamen spontan einen Termin bzgl. Einen Containerpartner gab es auch, somit konnten wir auch noch etwas Geld sparen.
(Kosten: Container 1.000 US pro Auto zzgl. Panama-Hafen-Handling…noch offen)
Luis Ernesto uns seine Frau Sonia von ENLACE CARIBE wurden uns bereits von vielen empfohlen, mit ihnen waren auch schon seit Monaten schriftlich in Kontakt. Nun sassen wir voreinander und es ging alles zügig. Es gab noch Einiges zu tun. Von wegen noch Wochen hier in der Karibik abhängen…Unterschriften, Auto „klar“ machen, ausmisten und Reisegepäck packen.
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| 1.FC Karibik Kicker |
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| 3 Nasen tanken Super |
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| wir zogen in das St. Pauli von Cartagena... |
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| ....und fanden eine schöne Bleibe: Casa Mara |
3 Tage später war der Lord im Container verzurrt, bereit für die Reise nach Mittelamerika.
PANAMA….der Ort, wo uns die Idee dieser Reise gekommen ist.
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| Adios, Südamerika! |
Wir hingegen wählten eine andere Art der Verschiffung und werden gleich durch die traumhafte Kulisse der San Blas Inseln segeln und das Kapitel SÜDAMERIKA langsam schliessen...
Mal schauen, auf welche geniale Idee wir diesmal kommen. ;)
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| Flitter-Suite 2010 |
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| San Blas 2010 |
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