Wir erreichten die viertgrößte Stadt Perus bei Sonnenschein und wühlten uns durch das Verkehrschaos, bis wir die Plaza erreichten. Hier mussten wir erst mal Luft holen, denn diese war besonders hübsch und kolonial. Gerade im Sonnenschein blitzen die bunten Häuser vor sich hin, die Huperei war nicht sooo extrem, die Menschen saßen gemütlich auf den Parkbänken, die Stimmung hier war also gut. Irgendwie „tranquillo“ in Trujillo.
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| Regenschirm gehen die Sonnen-Hitze |
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| Siesta |
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| Schaufensterpuppen haben hier gut lachen (links ;)) |
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| Einkaufsmeile |
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| Brautmode |
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Schicker Innenhof
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Gegen das Extremhupen der Taxifahrer gibt es hier übrigens eine Bürgerinitiative…was wir sehr begrüssen, denn die Taxis hupen um auf sich aufmerksam zu machen. Sie hupen Dich quasi einfach an. Sie hupen auch statt zu bremsen. Aber das macht in diesem Land jeder. Im Falle eines Unfalls kann man dann sagen: „Ich kann nichts dafür, ich habe doch gehupt!“
Auf jeden Fall fanden wir es hier etwas ruhiger als sonst, da wenn – meist nur die Taxis hupten…
Die kanariengelbe Kathedrale bekam gerade einen neuen Anstrich, pünktlich zur Osterwoche „SERMANA SANTA“, welche in Peru hohen Zuspruch hat, muss alles blitzen und blinken. Schräg gegenüber findet man in bester Lage das österreichische Konsulat. (Honorarkonsulat)
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| Buchladen |
Diese Stadt gefiel uns prompt, auch wissend, dass 13 Kilometer nordwestlich das SURFERS PARADIES alias Huanchaco liegt…also der Pazifik mit Hotel, Restaurant und Bar-Anschluss.
Trujillo ist die Hauptstadt der Region La Libertad und mit rund 645.000 Einwohnern (Zensus 2005) die viertgrößte Stadt Perus.
Sie ist die wichtigste Stadt Perus nördlich von Lima. Durch die einzigartigen Baudenkmäler aus der Mochica- und Chimuzeit und der spanischen Kolonialzeit, mit den prachtvollen Innenhöfen, verzierten Holzbalkonen und den schmiedeeisernen Fenstergittern, hat sie für den Tourismus große Bedeutung. Der nahe Pazifik sorgt für angenehmes und frühlingshaftes Klima.
Mit der Eroberung des Chimu-Reiches durch die Inkas wurde das gesamte Tal dem Inka-Reich einverleibt. Trujillo wurde 1535 gegründet und nach dem Geburtsort von Francisco Pizarro in Spanien benannt. Im 16. Jahrhundert siedelten sich viele spanische Adlige hier an und hinterließen prachtvolle palastähnliche Häuser. Am Hauptplatz - Plaza de Armas - erinnert eine Freiheitsstatue daran, dass hier 1820 schon die Unabhängigkeit Perus erklärt wurde und Simon Bolivar einige Zeit sein Hauptquartier hatte. Das alte Bewässerungssystem wird zum Teil heute noch verwendet und machte damals die Stadt zur Mais- und Kornkammer des nördlichen Küstengebietes.
http://de.wikipedia.org/wiki/Trujillo_(Peru)
Obwohl der Overlander-Stellplatz am Meer in dem Örtchen Huanchaco nur 12 Km entfernt lag, entschieden wir nochmal die Vorzüge eines netten Hostals zu buchen und fanden eines mit bewachtem Parkplatz. Das alles ums Eck der Plaza de Armas. Wir genossen die Stadt volle 3 Tage…mit allem was dazugehört. Ausreichend verschiedenen kulinarischen Highlights, Sightseeing, Sonnenschein, Shopping und Pflege fürs Auto.
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| mischt bei den Großen mit... |
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| Ausgrabungen mitten in der Stadt |
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| Obstverkauf |
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| In: SINGER-Tisch |
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Pacay/Guave = grüne lange Schote ist sehr lecker
Innen weisses Fruchtfleisch und nicht essbare Kerne
Konsistenz: Baumwolle und Gefühl von kalt
http://es.wikipedia.org/wiki/Pacay |
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...kein Leckerli, aber die Probiermaschine lief..
Wir vermuten: Innereien-Durcheinander mit kalter Yuca. |
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| Fischsuppe mit Ei und Toast |
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| !!! |
Besonderheiten sind ebenfalls die „Programmpunkte“ in der Stadt und der Region.
Wir besuchten das "Museo del Juguete", in welchem es eine Ausstellung von Spielzeug aus verschiedenen Epochen, von der Zeit vor der Kolonisation, bis hin zu den fünfziger Jahren. Man findet hier Spielzeug aus verschiedenen Teilen der Welt, das auch die Gewohnheiten, die Strömungen der Mode und soziale und kulturelle Faktoren widerspiegelt.
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| Im Spielzeugmuseum |
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Ohne Unterstützung aus Deutschland & Österreich
läuft hier Nichts ;) |
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| Der Hansi |
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| Schon damals aktuell: Ringelpiez mit Anfassen |
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| Zinnsoldaten |
Auch im Archäologischen Museum waren wir. Ausgestellt werden auserwählte archäologische Objekte der Völker Mochica, Chimú und Recuay.
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| wer guckt böser? |
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| Zähne zeigen |
Wir kamen kamen pünktlich zur Zusatzaustellung.
Das man damals so offen mit dem Thema umging, erstaunte uns sehr.
Die Moche-Kultur entwickelte sich vom 1. Jahrhundert bis zum 8. Jahrhundert an der Nordküste Perus (Südamerika). Sie hatte wie ihre Nachfolger, die Chimú-Kultur, ihr Zentrum in der Gegend der modernen Stadt Trujillo.
http://de.wikipedia.org/wiki/Moche-Kultur
Ein Highlight war für uns der Huaca de la Luna (Tempel des Mondes). Es handelt sich um eine Pyramide aus luftgetrockneten Lehmziegeln (Adobe) im Moche-Tal. Die kleinere, gegenüberliebende liegende Sonnenpyramide (Huaca del sol) kann man zzT. nicht betreten, da sie jetzt ebenfalls “ausgegraben“ wird.
Der Tempel des Mondes befindet sich am Fuß des Cerro Blanco und besteht aus vier durch Mauern und Plattformen miteinander verbundenen Pyramiden, die für vier verschiedene Bauphasen stehen (vom 3. bis zum 8. Jh. n. Chr.). Der Abstand zur Sonnenpyramide beträgt ca. 500 m. In diesem Raum befand sich die sogenannte urbane Zone mit Wohn- und Bestattungsstätten. Ob ihre Bewohner eine sozial differenzierte Bevölkerung bildeten oder allein der administrativen und religiösen Elite angehörten, ist umstritten.
Die Huaca de la Luna misst 290 m x 210 m. Sie ist vor allem durch ihre farbigen Wandmalereien undFriese bekannt. Die Malereien und Friese zeigen mythische Persönlichkeiten (Mythos), Tiergestalten und anthropomorphe Wesen sowie Sonnen, Sterne, florale und abstrakte Motive. Die Bedeutungen dieser komplexen Bilder sind weitgehend ungeklärt.
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| Blick auf den Tempel der Sonne |
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Besucherzahlen 2011
Deutschland auf Platz 3, Österreich kurz dahinter ;) |
Wir verbrachten weitere drei Tage und Nächte am dazugehörigen Strand in der Kleinstadt HUANCHACO. Dort gibt es einen netten Gartenstellplatz in Meeresnähe, wo es sich gut leben liess, inkl. Pool und Familienanschluss. Hier trafen wir natürlich auch wieder nette Leute: Ramona und Ralf, nähe Dresden, mit ihrem VOGTLAND-EXPRESS, die auch schon flotte 6 Monate on Tour sind.
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| Surfer an der Küste von Huanchaco |
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| Fischerboote = Caballito de Totora alias "Schilfpferdchen" |
Hier in Huanchaco gab es übrigens den saubersten Strand den wir bis dato in Peru getroffen haben. Aufgestellte Mülleimer wurden sogar benutzt.
Lag es an dem Warn- und Hinweisschild am Ortseingang?
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| Der Vogtlandexpress |
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| Strafe für die Verschmutzung! |
Dann zogen wir wieder weiter…
Und nun eine Quizfrage an den treuen Leser:
Wohin ging unsere weitere Reise?
a) Wir nahmen den gleich Weg zurück
b) Wir fuhren erneut in die Anden/Berge
c) Kartoffel
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