17.12.2011

12.12.2011 Talca / Chile

Wir fuhren die Küste entlang und genossen den Blick auf den tosenden Pazifik bei Sonnenschein sowie die kleinen Orte Curanipe, Pellhue etc.
Ob sie hier wussten, wie schön es bei Ihnen war? Oder ist es einfach Normalität?

kleine harmlose Dörfchen
Nachdem wir wieder auf der Ruta 5 unterwegs waren, näherten wir uns der 200.000 Einwohnerstadt Talca, die Region Drumherum nennt sich Región del Maule. Talca liegt inmitten einer vom Wein- und Obstanbau geprägten, fruchtbaren Ebene, etwa auf halbem Weg zwischen der Pazifikküste und der Andenkordillere. Die Stadt und ihr Umland haben einen relativ ländlichen Charakter.
Rund um Talca erstreckt sich die Heimat der „Huasos“, einer Art chilenischer Cowboys oder Gauchos. Im Umland findet man auch viele Naturschönheiten und sehr viele Weingüter, urwüchsige Naturwälder und das beeindruckende Hochgebirgspanorama der Andenkordillere…
Die Region bildet klimatisch den Übergang zwischen dem wärmeren und trockenen Norden und dem kalten und regenreichen Süden Chiles. In dieser Zone gibt es daher eine besonders artenreiche Flora und Fauna.

Obst, Vino und Sonne? Diese Eigenschaften gefielen uns überraschender Weise sehr! Die Stadt Talca leider nicht, daher drehten wir prompt um und schauten uns im Umland um. Der Colbun See ist ein künstlicher Stausee und befindet sich 48 km von der entfernt und erreicht man der Ortschaft San Clemente. Er ist der größte Stausee in Chile.





Wir waren schon wieder fast in Argentinien gelandet. Das Tolle an Chile ist unter Anderem, dass das Land so schmal ist, dass man fix von A nach B kommt.
endlich wieder tanken in freier Natur
Am Tag darauf besuchten wir ein kleines, exklusives Weingut. Viňa Gillmore, in der Nähe der Ortschaft San Javier. Neben der wundervollen und gepflegten Anlage, ist der Verzicht auf Bewässerung bei den Trauben sehr interessant, sowie der „organische“ / biologische Anbau.








Die Weine waren köstlich. Glich ein paar gebunkert, bevor es demnächst wieder nach Bolivien geht.

Trocken ist es hier. Und es war heiss. Pinie und Eukalyptus sind neben Olivenbäumen hier in Unmengen anzutreffen, ebenfalls ein Puma, unser Erster! Endlich.

Straussenpaar
Pumaaaaaaaaaaaaa
In der gesamten Region ist durch das Erdbeben im Februar 2010 viel zerstört worden.
http://de.wikipedia.org/wiki/Erdbeben_in_Chile_2010

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