13.12.2011

08.12.2011 Parque Nacional Conguillo - Curacautin / Chile

Zurück auf der Panamericana, genossen wir den Sommer und die asphaltierten Straßen. Zugegeben, der Abenteuerfaktor ist auf Schotter, Schlamm und Piste definitiv höher, aber auch mal ohne „Hindernisse“ quasi dahinzugleiten ist schick. Wir machten einen Abstecher in der Stadt TEMUCO, welche mit knapp 300.000 schon ziemlich gross ist.

Diese Stadt bietet nicht sonderlich viel, ausser ein „Verkehrsknotenpunt“ zu sein. Wir hielten dennoch. Warum? Bei „Otto“ sollte es laut Wera und Friso den besten Burger geben. Leider ohne Ottos genaue Adresse durchforschten wir die Stadt und fragten nach „Ottos Café“…was leider nicht funktionierte…
So bekamen wir zwar einen Überblick über die – nicht so schlechte – und moderne Stadt, aßen nur einen mittelmäßigen Burger, und zwar nicht bei Otto. Wir waren stinksauer! Schlechtes Essen lassen wir nicht mehr gelten! ;)
Den Burger aßen wir allerdings auf der Av. Alemania. Wo auch Otto war, wie wir im Nachhinein herausfanden.

Wie verliessen die Panam und düsten wir wieder auf Argentinien zu. Kleine Ortschaften am Wegesrand. Wir landeten gegen Spätnachmittag im Mapuche Ort „MELIPEUCO“, er war 90 km von Temuco entfernt. Glücklicherweise war der Eingang zum „Parque Nacional Conguillo“ genau hier (denn es gab hier wenig…bis nichts) und man liess und noch hinein. Zur Feier des Tages kostenlos. (We love Chile!)
Das Highlight des Parks ist der Vulkan „Llaima“ mit 3.125 m . Übersetz heisst es „Adern aus Blut“ in der Sprache der Mapuche, dem „MAPUDUGUN“.




Genau das Blut lernten am Neujahrstag 2008 Touristen kennen…
Hier Bilder vom Ausbruch 2008.
http://www.youtube.com/watch?v=i4sjI_1SQQQ&feature=related

Der Vulkan zählt zu den aktivsten Vulkanen Chiles. Seit 1640 wurden 35 schwere Ausbrüche registriert. Bei einer der jüngsten Eruption Februar 2008 wurde feurige Lava 300 m hoch in die Luft geschleudert. Über 50 Touristen und Mitarbeiter waren im Park eingeschlossen und mussten evakuiert werden. Weiter ging es im Juli 2008, wo weitere 40 Menschen festsaßen.
http://de.wikipedia.org/wiki/Llaima
Heisst: Der Vulkan speit wohl gerne Feuer! Und so sieht der Park auch aus.




1950 wurde der Park vorrangig zum Schutz der Araukarie (meinem neuen Lieblingsbaum) und den Gebirgsseen, der Schluchten und der tiefen Wälder gegründet.

http://de.wikipedia.org/wiki/Araukarien

Das graubraune Lavagestein und Magma das sich wohl im Laufe der Jahre angesammelt hat, sorgt für eine dramatische und fast unheimliche Atmosphäre. Eine Mondlandschaft, die langsam wieder an Vegetation gewinnt…und mittendrin Wälder und Schluchten, Seen und Lagunen…absoluter Wahnsinn!




Definitiv ein Highlight!
Da der Park aus drei Richtungen zugänglich ist, durchfuhren wir den Park und erreichten gegen Abend den Nordausgang, nach kurzer Fahrt dann das Städtchen Curacautin. Hier besuchten wir die „Andenrose“ und verarbeiteten die Geschehnisse des Tages bei Gulasch mit Spätzle…vom Hans!...und der Kamin knistere...
Der Ort Curacautin - Tourismus im Aufbau

http://www.andenrose.com/

Im Ort

1 Kommentar:

Anonym hat gesagt…

Herrliche Landschaft :). Araukarien wachsen übrigens auch gut hier oben im Norden - sehen aber total bekloppt aus dabei, so fehlplatziert. JK

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