15.10.2011

11.10.2011 Valle Grande & Malargüe / Argentinien

Südlich von San Rafael verläuft die Ruta 173 am Rio Atuel und durchquert eine vielfarbige Schlucht, die die Einheimischen mit den Grand Canyon vergleichen. (Das ist ja mal eine Ansage!)
Ein grosser Teil des 67 km langen „Caňon del Atuel“ ist durch vier Wasserkraftwerke geflutet.
Im unteren Bereich ist Wildwasserraftig etc. möglich. Ein sehr hübscher Staussee mit Blick auf die teils bunten, mächtigen Bergwände war definitiv ein Highlight. Zum Glück war es ausserhalb der Saison und so trafen wir nur wenige andere Autos und hatten bei der spektakulären Umrundung kaum Gegenverkehr.
In der Sonne leuchteten die wild zusammengewürfelten Felsformationen und die leuchtenden Kakteen am Wegesrand. Ab und zu kreiste ein Kondor über uns oder kleine Piepmätze flogen um unser Auto.
Der Vergleich mit dem Grand Canyon mag zwar etwas „hinken“ aber dennoch war es sehr imposant und schön. Sooooo schön, dass es unser momentanes „Argentinisches Natur-Erlebnis Nummer-Eins“ ist…

Auf der Ruta 144 düsten wir weiter, vorbei an Weinfeldern und Förderpumpen für Öl und landeten dann am Abend im beschaulichen Ort „Malargüe“…dort reihten wir uns auf der örtlichen Essotankstelle ein, denn es schien der gesamte Ort dort anwesend zu sein…was uns sagte, dass es Diesel gab. Wer weiss, was morgen wäre.

Die Gegend um Malargüe war ebenfalls bergig. Allerdings unterscheidet sich die trockene Vorkordillere rund um die Stadt geologisch deutlich von den eigentlichen Anden.

Der Ort bietet eigentlich nur günstigere Unterkünfte für den teureren Skiort „Las Leňjas“,der 80 km entfernt liegt und den wir eigentlich besuchen wollten. Aufgrund des „Wal-Termins“ und der bereits beendeten Skisaison entschieden wir uns den 100 km Umweg nach Las Leňjas nicht zu fahren und checkten auf dem Camping Municipal in Malargüe ein, der sehr sauber war. Alt, aber sauber. Auch hier wurde das heisse Wasser durch einen Holzofen befeuert.


Wir ernähren uns nicht NUR von Steaks und Wein
 Malargüe ist eine Stadt im gleichnamigen Departamento (18.077 Einwohner) im Süden der Provinz Mendoza in Argentinien. Sie liegt etwa 420 Kilometer südlich von Mendoza und 180 km südwestlich von San Rafael. Schotterstraßen führen nach Süden (Chos Malal) und über den Paso el Pehuenche nach Talca in Chile.
Malargüe ist der erste (südliche) Standort des Pierre-Auger-Observatoriums zur Erforschung hochenergetischer kosmischer Strahlung.

http://de.wikipedia.org/wiki/Malarg%C3%BCe

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