Da waren wir nun, auf der Transpantaneira. Die Strasse, die als Einzige durch das nördliche Pantanal führt. Von unserer Anlegestelle „Porto Jofre“ bis zum Ort Poconé. Wenn man nicht mit wie wir mit dem Boot kommt, und das tun die wenigsten, so fährt man ab Corumbá 1.200 Kilometer durch das Land um dann in Poconé die Transpantaneira hoch und dann wieder runter zu fahren.
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Transpantaneira
Quelle: Internet |
Die 145 km lange, hochgelegte Schotterstrasse beginnt in Poconé, führt über exakt 122 kleine und grosse Holzbrücken (Stand: 16.10.2010), sie endet in Porto Jofre (Endpunkt der Transpantaneira).
Im September 1973 verwirklichte die “Entwicklungsgesellschaft für Mato Grosso” (Codemat) ein zwanzig Jahre altes Versprechen: den Bau einer Strasse, quer durch das Überschwemmungsgebiet, mit dem Ziel, eine Nord-Süd-Verbindung zur Bundesstrasse BR-262 zu schaffen, die zwischen “Campo Grande” und “Corumbá” verläuft. Man hatte die Entwicklung des Pantanal als Rinderzuchtgebiet im Auge: Die Strasse sollte sowohl dem Abtransport der Rinder als auch dem Heranbringen von Gerät und Maschinen dienen und damit den kostentreibenden Lufttransport ablösen. Die 145 Kilometer dieser Strasse – von “Poconé”, im nördlichen Mato Grosso, bis “Porto Jofre”, an der Grenze zu “Mato Grosso do Sul” – wurde fertiggestellt, muss aber alljährlich an vielen Stellen wieder geflickt und neu aufgeschüttet werden.
Wir hatten ja nun nur eine Strecke. Mit Abstand von Andrea / Thomas und Wera / Friso machten wir und auch auf den Weg. Ohne Abstand voneinander kann man zu der Zeit diese Strecke nicht fahren. Es staubt. Aber richtig. Und das in Rot. Man sieht die Hand vor Augen nicht. Da wir über keine Klimaanlage verfügen, sind die Fenster bei 40 Grad Aussentemperatur logischerweise geöffnet. Logischerweise sieht unser Auto nach kurzer Zeit aus wie Schweinkram. Und wir auch. Egal, Abfahrt.
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| Brücke Nummer 1 |
Manche Brücken sind besser in Schuss andere nicht, manche kann man umfahren, andere wieder nicht. Es ist wunderschön, wir sind froh, dass wir die Schiffstortur auf uns genommen haben und hier sind.
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| Wasserschweinsuchbild |
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| Mikado is out - Nestbau is in! |
Wir geniessen nochmal alles. Die Farben der Natur, die Tiere am Wegesrand, die Einsamkeit. Nur selten kommt uns jemand entgegen.
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| Anaconda am Wegesrand |
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ca. 2,5 - 3,0 m
Aufnahme aus sichere Nähe ;-) |
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| gute Brücke von unten |
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| Frosch//Frösche im Hals |
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| Termitenfriedhof |
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| Säue sind hier heilig... |
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| ...daher einen kühlen Kopf bewaren |
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| Caimansandbank |
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| Wera & Friso beim Brückencheck |
Am Abend kehrten wir mit Wera und Friso 17km vor Poconé auf dem Campingplatz "Paraiso" ein und lassen uns von Weras Spagetti mit selbstgemachtem Pesto und Salat verzaubern. Andrea und Thomas waren etwas vorher in einem Hotel untergekommen. Total ko fielen wir alle in unsere Betten. Am nächsten Morgen wurden wir durch Vogelgezwitscherter bzw. das Krächzen von Papageien geweckt mit einem wunderschönen Sonnenaufgang. Die Natur kann wirklich schön sein.
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| Einfach mal entspannen... |
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