Vom Fährterminal in Buenos Aires ging unsere Fähre / Buguebus nach Colonia. Die Fahrt sollte mit der „schnellen“ Variante nur 1 Stunde betragen. More or less, haha. Wir vertrauten auf die argentinisch-uruguayische Genauigkeit und buchten sicherheitshalber eine Woche im Vorfeld unser Ticket...bzw. den Stellplatz für Lord Höördie.
Das Einchecken verlief kurz und schmerzlos. Lustig, dass man auf argentinischen Boden bereits nach Uruguay einreist. Wir waren gespannt, wie das Formelle bzgl. unserem Höördie funktionieren würde…das kam zum Schluss. Erst mal mussten wir die oberen Scheinwerfer abmachen….alternativ mit Plastiktüten zukleben. Scheinwerfer oberhalb der Stoßstange sind (außer bei Polizei &Co) nicht gestattet…andere Länder andere Sitten. Das war ja schon immer so.
| die Kleinste macht das Licht aus |
| Zoll |
| Hauptstrasse in Colonia |
Nach einer kurzen Kontrolle und Einsicht in unser Auto, welches bis oben hin voll beladen war, (!!!) da wir noch nichts auf das Dach geschnallt hatten, durften wir mit frischen Papieren weiterfahren. Wir konnten nun 90 Tage im Land bleiben unser Lörd Höördie sogar 1 Jahr.
Unsere Überlegung, ab dort dem Camping zu frönen, wurde angesichts der Temperaturen und den überraschend guten und günstigen Hotelsauswahl vorerst vertagt. Bei frostigen Nachttemperaturen von 1-2 Grad war unser Auto doch eher ungeeignet...trotz Standheizung.
Aber die wärmen Regionen würden ja bald kommen…und somit freuten wir uns auf das wilde Campen.
Dieser Ort schien (im Sommer) stets sehr beliebt und gut besucht zu sein. Sehr vielseitig. Wir trafen deutsche Auswanderer auf der Straße, bzw. sie trafen uns und boten uns ihre Hilfe an…Sehr nett.
Colonia del Sacramento ist eine am Río de la Plata gelegene Kleinstadt in Uruguay mit ca. 22.000 Einwohnern und die älteste Stadt Uruguays. Ihre Altstadt wurde von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt…na ist das nix?
| Sylt oder Colonia? |
| Im Sommer ein angesagter Club mit Dachterrasse |
| Pommes, Provelone, Pils |
| Family-Boot |
Die Stadt gefiel uns sehr gut. Bei strahlendem Sonnenschein und blauem Himmel sowieso. Im Sommer müsste es hier wirklich wie in einem Bilderbuch sein…
Ausgeschlafen und gewärmt starteten wir in den Tag in das nur 180 km entfernte Montevideo.
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