Wie es wirklich war ;)
19.07.2011
12.07.2011 Zotti-Cam in den Cataratas - Teil 1 / ARG & BRA
Hier der Beweis, dass wir wirklich mitten drin- statt nur dabei waren.
Viel Spaß im Nass! Ton an!
http://www.youtube.com/watch?v=pITeHftsPqQ&feature=related
Viel Spaß im Nass! Ton an!
http://www.youtube.com/watch?v=pITeHftsPqQ&feature=related
10.07.2011 Foz do Iguaçu / Brasilien
Problemlos landeten wir mit sämtlichen Aus- und Einreise und Zollformalitäten wieder in Brasilien. Die Brasilianer haben ihre Seite etwas grösser aufgezogen. So gab es auf der arg. Seite weder Hochhaus noch Großstadtgefühl. Hier merkt man von „gemütlich“ nichts.
Sogar MC Donalds war zu finden, was seit Porto Alegre in die Ferne gerückt war.
Um das Thema Wasserfälle wurden noch Attraktionen herumgebaut.
Freizeit- und Vogelparks, Tanzshows sowie Itaipú, dem größten Wasserkraftwerk der Erde. Dazu später aber mehr.
Also von Tourismus verstehen sie was. Auch die Preise sind dementsprechend angepasst.
Mit Uruguay bis dato oben auf der Hitliste in Bezug auf Diesel/Benzin, Essengehen, Hotel etc.
Dennoch hatten wir eine schöne Bleibe. Andreas und Thomas wohnten bei „Evelina“ in einer schönen, gemütlichen, super gelegenen Pousada. Dort quartierten wir uns gleich dazu.
Am „Anreisetag“ beschlossen wir am Nachmittag das Kraftwerk zu besichtigen.
Nach 20 Minuten Fahrt standen wir auf einem Disney-World ähnlichem Gelände.
Wir buchten die „grosse“ 2,5 Std. Tour und gewannen einen Eindruck über das größte Wasserkraftwerk der Welt. (Auch das siebte Weltwunder der Neuzeit genannt.)
Wir machten eine Busrundfahrt über die 8 Km breite Stauanlage und eine Führung durch die riesige Turbinenhalle im Innern des Staudamms…
It was amazing!!!
20 Siemens Turbinen tun Ihren Dienst bei dem Gemeinschaftsprojekt von Paraguay und Brasilien. 75 % der Paraguayischen Bevölkerung werden darüber mit Energie versorgt. Sogar 20 % von Brasilien…
| Stausee |
| zwischen Paraguay und Brasilien |
| Kommandozentrale. Links Paraguay, rechts Brasilien |
| Turbinen-Team |
| Der Letzte macht das Licht aus |
Den Abend liessen wir gemütlich mit Andrea und Thomas in der nahe gelegenen Churrascaria ausklingen. Naja, Churrascaria ist fast eher (danach) ungemütlich. Man isst und isst…und isst….minütlich kommt die nächste Ladung Fleisch auf den Teller. Quasi die brasilianische Antwort auf Fondue.
Die beiden hatten eine Menge toller Erlebnisse und Erfahrungen zu berichten.
Somit stieg unsere Vorfreunde auf unsere kommenden Etappen.
Am nächsten Tag besuchten wir die Cataratas in Brasilien. Es war - so finden wir - (fast) noch beeindruckender, da man einen 180 Grad Blick hat der erst verdeutlicht, wie mächtig alles ist. Also beiden Seiten sollte man unbedingt sehen!
Am nächsten Tag besuchten wir die Cataratas in Brasilien. Es war - so finden wir - (fast) noch beeindruckender, da man einen 180 Grad Blick hat der erst verdeutlicht, wie mächtig alles ist. Also beiden Seiten sollte man unbedingt sehen!
| Mann trägt Hut. |
| Abendessen |
18.07.2011
07.07.2011 Puerto Iguazú / Argentinien
Auf dem Weg zu dem Ort, von dem man die CATARATAS sehen konnte, machten wir einen Stopp 40 km vor der Stadt. Eine Edelsteinmiene wollten wir genauer betrachten. Sie war noch in Betrieb, konnte aber besucht werden…Während uns und Gelände anschauten, krachte und rumste es. Es wurde gesprengt.
Als wir den Stollen von innen betrachteten, machten sie mit den Sprengungen netterweise eine Pause…
Schöne bunte Steine wo man hinschaute und der Stolz der gesamten Region.
Leider konnten wir aus Platzgründen nur klitzekleine Steinchen mitnehmen. Der Rest kommt zu Euch per UPS.
Gegen Mittag erreichten wir Puerto Iguazú. Es ist ein Ort, der sehr touristisch ist und auf den ersten Blick nicht gerade begeistert. Täglich muss er „einige“ Touristen abpuffern, da die Wasserfälle eine Hauptattraktion des Landes sind.
http://de.wikipedia.org/wiki/Puerto_Iguaz%C3%BA
So, nun aber Camping! Der örtliche Campingplatz war eine Baustelle, die angrenzende Appartementanlage dunkel, muffig und teuer. Dazu laut. Direkt an der Hauptstrasse und überfüllt wg. Brasilianischen Schulferien. Bingo. Ferien hatten wir nicht eingeplant. Nur unsere eigenen.
Nach 3 Anläufen fanden wir eine sehr schöne Bleibe. Laufnähe zum Ortskern.
Frühmorgens brachen wir zu den 15km entfernten Wasserfällen auf, welche in einem Nationalpark liegen.
Wir hatten schon so viel darüber gehört und waren sehr gespannt.
http://de.wikipedia.org/wiki/Iguaz%C3%BA-Wasserf%C3%A4lle
Wir blieben den Tag und durchliefen (fast) den gesamten Park.
Das Wetter war gut, dennoch oben an dem Teufelsschlund war enorm viel „Sprühregen“..oder wie man das nennt. Der Blick hätte noch besser sein können. Gegen jede Empfehlung hatten wir keine Regenjacken dabei und wurden klitschnass. Morgen würden wir wiederkommen. Mit Regenoutfit...
Den Abend genossen wir in der örtlichen Trattoria, bei Pasta und Vino, die unserer "Pousada" angehörte...
Auf dem Parkplaptz sprach uns Thomas an. Thomas ist mit seiner Freundin Andrea bereits über 8 Monate unterwegs. 4 waren geplant. Der Rest hat sich ergeben. Von Atlanta/USA haben sie schon fast unsere nächsten Ziele bereits erkundet. Nach einem kurzen Klönschnack verabredeten wir uns um die Mittagszeit zum Austausch. Die beiden wollten auch bald nach Brasilien in das Pantanal.
Wir traten nochmal gegen den Teufelsschlund an. Das Wetter war gut, trockender als am Vortag. Der Blick war noch besser und die Wassermassen noch beeindruckender.
Auch eine Tour mit dem Boot unternahmen wir um möglichst nah an die Fälle zu kommen.
Leider half hier kein Regencape...
Auch waren wir im Regenwald unterwegs ...
Am nächsten Tag wollten wir die Fälle von der brasilianischen Seite ansehen. Dafür würden wi auch nach Foz de Iguazu ziehen und zum dritten Mal nach Brasilien einreisen...
| Die Tine vor der Miene |
| ...da wachsen Edelsteine... |
| ..aus der Wand! (Links) |
Schöne bunte Steine wo man hinschaute und der Stolz der gesamten Region.
Leider konnten wir aus Platzgründen nur klitzekleine Steinchen mitnehmen. Der Rest kommt zu Euch per UPS.
Gegen Mittag erreichten wir Puerto Iguazú. Es ist ein Ort, der sehr touristisch ist und auf den ersten Blick nicht gerade begeistert. Täglich muss er „einige“ Touristen abpuffern, da die Wasserfälle eine Hauptattraktion des Landes sind.
http://de.wikipedia.org/wiki/Puerto_Iguaz%C3%BA
So, nun aber Camping! Der örtliche Campingplatz war eine Baustelle, die angrenzende Appartementanlage dunkel, muffig und teuer. Dazu laut. Direkt an der Hauptstrasse und überfüllt wg. Brasilianischen Schulferien. Bingo. Ferien hatten wir nicht eingeplant. Nur unsere eigenen.
Nach 3 Anläufen fanden wir eine sehr schöne Bleibe. Laufnähe zum Ortskern.
Frühmorgens brachen wir zu den 15km entfernten Wasserfällen auf, welche in einem Nationalpark liegen.
Wir hatten schon so viel darüber gehört und waren sehr gespannt.
http://de.wikipedia.org/wiki/Iguaz%C3%BA-Wasserf%C3%A4lle
Wir blieben den Tag und durchliefen (fast) den gesamten Park.
Das Wetter war gut, dennoch oben an dem Teufelsschlund war enorm viel „Sprühregen“..oder wie man das nennt. Der Blick hätte noch besser sein können. Gegen jede Empfehlung hatten wir keine Regenjacken dabei und wurden klitschnass. Morgen würden wir wiederkommen. Mit Regenoutfit...
| der Weg zum Teufelsschlund |
| dicker Daumen |
Am nächsten Tag waren wir mit Regenponcho und Co. ausgestattet. Das Wetter war wunderbar. Endlich warm. Man könnte sagen sommerlich.
Auf dem Parkplaptz sprach uns Thomas an. Thomas ist mit seiner Freundin Andrea bereits über 8 Monate unterwegs. 4 waren geplant. Der Rest hat sich ergeben. Von Atlanta/USA haben sie schon fast unsere nächsten Ziele bereits erkundet. Nach einem kurzen Klönschnack verabredeten wir uns um die Mittagszeit zum Austausch. Die beiden wollten auch bald nach Brasilien in das Pantanal.
Wir traten nochmal gegen den Teufelsschlund an. Das Wetter war gut, trockender als am Vortag. Der Blick war noch besser und die Wassermassen noch beeindruckender.
Auch eine Tour mit dem Boot unternahmen wir um möglichst nah an die Fälle zu kommen.
Leider half hier kein Regencape...
| Spaß in Nass! |
| ...und lernten sicherheitshalber das Spurenlesen... |
| freundliche, aber hungrige Nasenbären / Coatis...also einer von uns! |
| das gemütliche Wasserschwein / Capybara ...auch einer von uns ;) |
| Augen auf beim Eulenkauf! |
Am nächsten Tag wollten wir die Fälle von der brasilianischen Seite ansehen. Dafür würden wi auch nach Foz de Iguazu ziehen und zum dritten Mal nach Brasilien einreisen...
06.07.2011 Puerto Rico / Argentinien
…es wurde dunkel und wir fanden Puerto Rico hörte sich ziemlich nett und irgendwie warm und gemütlich an. Auf der Landkarte sahen wir dort einen Campingplatz am Ufer des Flusses. Den wollten wir uns ansehen. Alternativ gäbe es aber auch ca. 3 kleine Hotels.
Der Weg zum Campingplatz lag neben der Hauptstrasse des Ortes, der schon beim Ersten Hinsehen wenig Lokale oder ähnliches aufwies, bzw. das Leben dort doch anders war, als in einer Großstadt. Den Campingplatz fanden wir durch Nachfragen bei den Menschen, die sehr interessiert und freundlich waren.
Beim Durchfahren von Waldwegen, erfreuten wir uns über die Robustheit unseres Lord Höördie.
Offensichtlich lebten hier ärmere Menschen, die Häuschen waren teilweise aus Wellblech, offene Dächer und Wände. Aber sie schienen zufrieden. Der Wald in den wir fuhren, gehörte schon dem Regenwald
an. Der Campingchef war zwar verwundert, aber freute sich über seine Einzigen Campinginteressierten im Winter…
Das Gelände war gegen unsere Vermutung blitze-blank. Wir hatten gelesen, dass die Argentinier im Vergleich zu den Brasilianern sich auf den Campingplätzen richtig austoben. Einen Platz hatten wir ein paar Kilometer zuvor angesehen…und waren direkt umgekehrt. Dieser allerdings lag wild romantisch am Fluss gelegen, mit Blick auf Paraguay, kleine Buchten mit Bäumen und Holzbänken…wir sahen uns schon dort unseren neu erworbenen Grill in Gang setzten und unsere erste gemeinsames Campingerlebnis würde toll werden.
Doch der Jefe de Camping sah das anders. Es sei noch zu kalt. Unser Auto hat nur eine Standheizung…das würde nicht ausreichen. Die Nächte und vor allem die am Fluss sind kalt…und die Feuchtigkeit ist ebenfalls ungemütlich, neben den Mosquitos…und wenn der uns schon abriet, hatte das was u bedeuten. Zudem er tatsächlich Recht hatte…
Manno! Soll wohl (noch) nicht sein!...also gingen wir auf Hotelsuche. Es war stockdunkel…ein Hotel hatten wir mitten im Ort an der Hauptstrasse gesehen, ob es dort mit dem Parken klappen würde? Auf dem Weg dorthin leuchtete ein grosses Schild uns entgegen…
…da wir auch schon wieder „ausgehungert“ waren, freuten wir uns auf Rösti, Schnitzel etc.
Die argentinische Rezeptionistin zeigte uns eine Cabana und zwei weitere Zimmer. Schlicht und ergreifend, aber ein „Heizpüster/Standheizung“ gab es gratis dazu. Gebucht.
So, nun zum wesentlichen: Essen.
Das Restaurant hatte geschlossen…na gruezi! Doch kein Rösti!
Also gingen wir in dem Ort auf die Suche. Nach 1 Std. fanden wir ein kleines Lokal, welches uns Salat, Suppe, und Gemüse-Cannelloni zubereitete. Es war sehr lecker und sehr günstig. Allerdings sind argentinische Cannelloni hier Palatschinken alias .Eierkuchen / Pfannkuchen.
Frühmorgens ging es weiter in Richtung Puerto Iguazu.
Puerto Rico lag noch im Nebel. Die Sicht war schlecht. Der Regenwald atmete was er konnte…Nun erwartete uns das richtige 3- Ländereck. Argentinien, Brasilien, Paraguay.
Das Highlight waren dort die CATARATAS (Wasserfälle). Zuerst wollten wir die Wasserfälle von der argentinischen Seite, dann der brasilianischen anschauen. Beide Seiten wären wohl völlig anders. Aber jede solle für sich schön sein…
Der Weg zum Campingplatz lag neben der Hauptstrasse des Ortes, der schon beim Ersten Hinsehen wenig Lokale oder ähnliches aufwies, bzw. das Leben dort doch anders war, als in einer Großstadt. Den Campingplatz fanden wir durch Nachfragen bei den Menschen, die sehr interessiert und freundlich waren.
Beim Durchfahren von Waldwegen, erfreuten wir uns über die Robustheit unseres Lord Höördie.
Offensichtlich lebten hier ärmere Menschen, die Häuschen waren teilweise aus Wellblech, offene Dächer und Wände. Aber sie schienen zufrieden. Der Wald in den wir fuhren, gehörte schon dem Regenwald
an. Der Campingchef war zwar verwundert, aber freute sich über seine Einzigen Campinginteressierten im Winter…
Das Gelände war gegen unsere Vermutung blitze-blank. Wir hatten gelesen, dass die Argentinier im Vergleich zu den Brasilianern sich auf den Campingplätzen richtig austoben. Einen Platz hatten wir ein paar Kilometer zuvor angesehen…und waren direkt umgekehrt. Dieser allerdings lag wild romantisch am Fluss gelegen, mit Blick auf Paraguay, kleine Buchten mit Bäumen und Holzbänken…wir sahen uns schon dort unseren neu erworbenen Grill in Gang setzten und unsere erste gemeinsames Campingerlebnis würde toll werden.
Doch der Jefe de Camping sah das anders. Es sei noch zu kalt. Unser Auto hat nur eine Standheizung…das würde nicht ausreichen. Die Nächte und vor allem die am Fluss sind kalt…und die Feuchtigkeit ist ebenfalls ungemütlich, neben den Mosquitos…und wenn der uns schon abriet, hatte das was u bedeuten. Zudem er tatsächlich Recht hatte…
Manno! Soll wohl (noch) nicht sein!...also gingen wir auf Hotelsuche. Es war stockdunkel…ein Hotel hatten wir mitten im Ort an der Hauptstrasse gesehen, ob es dort mit dem Parken klappen würde? Auf dem Weg dorthin leuchtete ein grosses Schild uns entgegen…
…da wir auch schon wieder „ausgehungert“ waren, freuten wir uns auf Rösti, Schnitzel etc.
Die argentinische Rezeptionistin zeigte uns eine Cabana und zwei weitere Zimmer. Schlicht und ergreifend, aber ein „Heizpüster/Standheizung“ gab es gratis dazu. Gebucht.
So, nun zum wesentlichen: Essen.
Das Restaurant hatte geschlossen…na gruezi! Doch kein Rösti!
Also gingen wir in dem Ort auf die Suche. Nach 1 Std. fanden wir ein kleines Lokal, welches uns Salat, Suppe, und Gemüse-Cannelloni zubereitete. Es war sehr lecker und sehr günstig. Allerdings sind argentinische Cannelloni hier Palatschinken alias .Eierkuchen / Pfannkuchen.
Frühmorgens ging es weiter in Richtung Puerto Iguazu.
Puerto Rico lag noch im Nebel. Die Sicht war schlecht. Der Regenwald atmete was er konnte…Nun erwartete uns das richtige 3- Ländereck. Argentinien, Brasilien, Paraguay.
Das Highlight waren dort die CATARATAS (Wasserfälle). Zuerst wollten wir die Wasserfälle von der argentinischen Seite, dann der brasilianischen anschauen. Beide Seiten wären wohl völlig anders. Aber jede solle für sich schön sein…