Zum Abschluss unserer Reise gaben wir uns nochmal dem absoluten Sightseeingprogramm hin.
Wir flogen von Jacksonvile nach Washington um Herrn Obama guten Tag zu sagen, wenn wir schon im Lande waren. Lord Höördie war inzwischen auf der Rückreise.
Die ENDEVAOR aus Panama soll ihn nun heile über den Atlantik schaukeln. Aus Panama…da, wo unsere Idee der Reise geboren war. Zufälle gibt’s.
Washington hatte ich auch schon vor einiger Zeit besucht, hatte aber irgendwie kaum Erinnerung daran.
Ein neues Gefühl für uns war das Reisen ohne Auto…
Washington, D.C., ist die Hauptstadt und der Regierungssitz der Vereinigten Staaten. Die Abkürzung D.C. steht für den Bundesdistrikt District of Columbia.
Der Distrikt gehört zu keinem Bundesstaat, sondern ist dem Kongress der Vereinigten Staaten direkt unterstellt. Die Stadt ist benannt nach George Washington, dem Oberbefehlshaber im Unabhängigkeitskrieg und ersten Präsidenten der Vereinigten Staaten..
2010 hatte Washington 601.723 Einwohner, die Metropolregion Washington hat etwa 8,1 Millionen Einwohner.
Glücklicherweise hatten wir ein schnuckeliges Hotel im Stadtzentrum, wodurch vieles zu Fuss erreichen konnten. Die Innenstadt erinnerte uns an Berlin: Moderne Bauten und viele Baustellen. Aber es war recht schick und sauber, das Restaurant und Barangebot vom Allerfeinsten. Auch die mir im Kopf herumschwebenden Obdachlosen waren über die Jahre entweder weniger oder verlagert worden.
Trotz eisiger Kälte und nur 3 Tagen vor Ort erledigten wir einen Großteil des Sightseeingprogramms. Das taten wir wie so oft in riesigen Städten aus dem roten Hopp-on-hopp-Bus, der auch hier einige Touren anbot. Absolut empfehlenswert, da es sonst in so kurzer Zeit nicht machbar ist mir Bus und Bahn, geschweige denn und zu Fuss irgendwo anzukommen.
Vor dem Weißen Haus – dem Amts- und Wohnsitz des Präsidenten – Mr. O. wurden wir gestoppt. Niemand kam weiter oder durfte sich dem Haus nähern. So verharrten wir ca. 20 Minuten auf der Straßenseite gegenüber, als 3 Hubschrauber direkt über uns kreisten und einer davon den Präsidenten nach Hause brachte, indem er im Garten landete und Mister O. gemütlich am Kräutergarten seiner Frau O. entlangschlenderte und ins Haus spazierte. Das alles konnte wir nur aus einer gewissen Distanz beobachten, denn sobald wir versuchten an den Gartenzaun vorzurücken, pfiff uns einer der umliegenden gefühlten Millionen Polizisten zurück.
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| Union Station |
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| Aussichtspunkt zZt. geschlossen durch ein Erdbebenschaden |
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| Obama kommt nach Hause |
Der Alltag in dieser Stadt ist schon komisch. Es dreht sich immer um irgendwen und alle schauen zu und müssen Blaulicht, Hubschrauber oder Limousinen-Kolonnen akzeptieren. Generell war es die erste Stadt, wo wir nachts Schwierigkeiten beim Einschlafen hatten, da es Dank Polizeisirenen so laut war.
Kein Wunder, denn irgendwas ist immer, denn die Stadt ist ja auch extrem wichtig…Schliesslich findet man hier das Kapitol – welches den Kongress, bestehend aus dem Senat und dem Repräsentantenhaus, beherbergt – sowie den Obersten Gerichtshof.. Washington ist ebenfalls Sitz des Internationalen Währungsfonds, der Weltbank und der Organisation Amerikanischer Staaten.
Puh, also ne ganze Menge los hier. Zudem gibt es DIVERSE Musen. Das tollste ist, dass alle kostenfrei sind. Man kann sich also in der Stadt eigentlich Wochen aufhalten und hat vermutlich immer noch nicht alles gesehen. Ein paar Tage hätten wir gerne noch gehabt.
Das Klima war hier im Vergleich zu Florida schattig. Eher eiskalt.
Die Nächte kälter als 0 °C und tagsüber auch nicht viel mehr. Zum Glück hatten wir in Florida unsere „Sommerausrüstung“ im Auto (und somit im Container) verrammelt und waren nun Kleidungstechnisch eher „herbstlich“ unterwegs.
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| Mobile Restaurants |
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| Land der Hinweisschilder |
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| Deutsche Mauer |
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| Kermit DAS Original |
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| Bierkrugverkauf im Café Mozart |
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| Deftiges Mozartfrühstück |
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| Familie Obama hat geschmückt |
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| Hockeyfeld hinter dem Weissen Haus |
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| Gräber der Familie Kennendy |
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| Mein Lieblings-Hunni |
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| Komm George, küss mich |
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| Romney-Ausverkauf |
Nach 3 Nächten und 2 Tagen ging es auch schon weiter, denn auch New Yorks sollte von den Zottis noch besucht und besichtig werden. Vom Washington erreichten wir die Stadt super easy und perfekt per Zug und stürmten die Stadt. Dank Hotwire.com (was man auch in und für Deutschland/Europa nutzen kann) hatten wir ein hübsches und zentrales Hotel sogar unter 400,00 $ in Manhattan gebucht.
Die Hotelpreise in San Francisco und New Orleans waren ja schon gewaltig New York toppte alles. Nu, was soll`s, gespart wird 2013.
New York City ist eine Weltstadt an der Ostküste der Vereinigten Staaten. Sie liegt im Bundesstaat New York und ist mit mehr als acht Millionen Einwohnern die bevölkerungsreichste Stadt der USA.
Das Gebiet New Yorks umfasst die Stadtbezirke Manhattan, The Bronx, Brooklyn, Queens und Staten Island. Diese sind in weitere Stadtteile gegliedert. Die Metropolregion New York mit 18,9 Millionen Einwohnern ist einer der bedeutendsten Wirtschaftsräume und Handelsplätze der Welt, Sitz vieler internationaler Konzerne und Organisationen. Die Stadt genießt mit ihrer großen Anzahl an Sehenswürdigkeiten, den 500 Galerien, etwa 200 Museen, mehr als 150 Theatern und mehr als 18.000 Restaurants Weltruf auch in den Bereichen Kunst und Kultur. Laut Forbes Magazine ist New York City die Stadt mit den höchsten Lebenshaltungskosten in den Vereinigten Staaten sowie eine der teuersten Städte weltweit.
Die Stadt verzeichnet jedes Jahr etwa 50 Mio. Besucher…und die waren gefühlt genau in den Tagen wo auch wir da waren unterwegs.
Man schob sich über die Bürgersteige und im berühmten Kaufhaus MACY´s haute und prügelte man sich um gewisse Kleidungsstücke, da fast jeden Tag spontan die Preise fielen. Klar, kurz vor Weihnachten ist das Shoppingpublikum da und gibt alles…
Der Einfachste Weg, diese riesige Stadt schnell und einfach zu bezwingen ist die Subway, also U-Bahn.
Der Einfachste Weg in der Stadt verloren zu gehen ist ebenfalls die Subway. Aber das nahmen wir gerne in Kauf, denn auf den Straßen herrschte das absolute Chaos. Wer dort Auto oder nur Taxi fährt braucht lediglich einen Geduldsfaden so dick wie Schiffstaue sowie eine gefüllte Brieftasche.
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| Einparkhilfe :) |
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| Bau-Sponsor aus Thüringen |
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| wegen SANDY geschlossen |
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| Gedenkstätte 11.September |
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| er hat den Terroranschlag überlebt |
Auch hier kann man mit den „roten Bussen“ und Hopp-on-and-hopp-off“ „arbeiten“ und einen guten Überblick über die Stadt gewinnen und zwischen drin aussteigen, Besichtigungen machen und weiterdüsen. Unnötig zu sagen, dass die Tour hier am teuersten und die Busse überfüllt waren. Dafür gab es hier nicht nur Kopfhörer sondern einen echt guten Reiseführer dazu, zum Beispiel einen Halbtiroler, der spontan über seinen letzten Österreichbesuch Woche und den Eindrücke den Swarovski-Kristallwelten plauderte und somit der gesamte Bus mehr über Österreich als über New York lernte.
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| Naked Cowboy tanzt und singt auf dem Times Square |
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| Rockefeller Center |
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| Radio City Music Hall |
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| Times Square |
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| ...und er tanzt.. |
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| Den Stier bei den Hörnern gepackt...Er gilt als das Zeichen für den "Optimismus der Börse" |
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| Aufräumarbeiten von Hurricane Sandy |
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| Und der Cowboy spielt immernoch |
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| "Günstige" Wohnungen am Central Park. Hier wohnen Michael Douglas und Catherine Zeta Jones. |
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Kathedrale St. John the Divine
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| Guggenheim Museum |
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| Guggenheim |
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| Rockefeller Center |
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| was kleines, feines von Swarovski |
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| zu Besuch im MoMa - Museum of Modern Art |
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| Bitte tauschen Sie ihr Baby hier |
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| Den Weihnachtsmann haben wir erst im Nachhinein entdeckt |
In der „Hafengegend“ bzw. Wassergegend machten sich dann doch einige Schäden durch Hurrikane Sandy bemerkbar.
Um den besten Blick auf die Skyline der Stadt zu bekommen, muss man lediglich auf die andere Wasserseite. Wir hatten das Glück, mit meinem Schulfreund Christian seinen Geburtstag feiern zu können und dabei diesen genialen Ausblick zu geniessen. Christian wohnt nämlich seit ein paar Monaten mit seiner lieben Frau Steffi und Tochter Theresa in New Jersey, da ein großer, bayrischer Fahrzeugkonzern mit drei Buchstaben ihn dorthin versetzt hat.
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| Christian, Steffi, Babsi und die Zottis :) |
Der gelungene, familiäre Abschluss auf diesem Kontinent war natürlich besonders schön. Danke an dieser Stelle nochmal an Family Hotz.
Der Flug nach London via Irland wurde von hektischen Reisenden und extrem unfreundlichen Stewardessen dominiert, dafür mit einer komplett freien Sitzreihe und einer lediglich 700,00 € Rechnung für unsere beiden Tickets. Auch nach Ankunft in London war der Schock groß, hier so „NICHT freundliche“ Menschen zu treffen. Ging uns die extreme super Freundlichkeit vieler Amis Anfangs auf dem Senkel, so vermissten wir sie nun bei vielen Menschen.
Bis heute.
Die Zeit in London war auch viel zu knapp. Quasi ein Buchungsfehler. Dennoch schafften wir es in 2 Tagen, inkl. Jetlag und eisigen Temperaturen, uns auch hier in einen Touribus zu setzen und die Stadt wenigstens anzugucken.
Ja, ist ja schon schön da. Wir kommen wieder.
Dann aber mindestens eine Woche. Dito Washington und New York.
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| Towerbridge |
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| St Pauls |
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| Tower |
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| Big Ben |
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| Unser erster SPAR nach 19 Monaten |
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| Piccadilly |
Tja, und dann hier es Abschied nehmen. Von unserem Leben zu zweit in der Ferne.
Auf einmal war es vorbei, unsere „spontane“ Auszeit und die vermutlich beste Zeit unseres Lebens.
Als wir aber nach exakt 590 Tagen on Tour von 4 riesigen, blitzenden Kinderaugen von Nichte und Neffe sowie erleichterten Eltern- Gesichtern empfangen wurden, war der „Abschiedsschmerz“ fast vergessen und die Freude einfach groß.
Na dann kann Weihnachten ja kommen.
Frohes Fest ihr Lieben und einen gelungenen Start in das neue Jahr wünschen Euch
Eure Zottis
Im neuen Jahr folgt an dieser Stelle selbstverständlich ein ausführlicher Abschlussbereicht.
1 Kommentar:
Das war vieeel! Wow! Toller Bericht!
LG Marc
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