03.12.2012

14.11.2012 Florida / USA

Wir erreichten relativ zügig den Bundesstaat MISSISIPPI schnupperten danach kurz am Staate ALABAMA, dann trudelten wir in die „Sonnengarantie“ Florida ein.
Auf der Suche nach netten Temperaturen und Sonnenschein schlugen wir eine Route entlang er Golfküste ein. Die Stadt PENSACOLA ist nicht nur berühmt für Historie und "Old Florida" Charme, sondern verfügt ebenso über Naturschönheiten an den Traumstränden der Gulf Island National Seashore Mit über 50 km atemberaubenden Beach, über die Hälfte davon als Naturparks geschützt, bieten sie traumhafte, zum Teil unberührte, puderzucker-weisse Strände, umspült von den kristallklaren, smaragdgrünen Fluten des Golf von Mexico. Hier blieb uns erst mal die Luft weg. Das sah ja schon mal ganz gut aus, wenn man erst mal aus die Hochhäuserreihen und Bespaßungsanlagen wie Freizeitparks und Fastfoodläden hinter sich gelassen hatte.

Es war menschenleer an den Stränden.
Kein Wunder, denn es war windig und kalt. Aber schön.
Florida, Land der Brücken und des Wassers. Noch nie sind wir über so viele Brücken gedüst.
long time no see
das Haus steht Kopf
Wir fuhren die Küste weiter gen Osten und die Strände konnten sich auch hier sehen lassen. Zum Glück waren wir nicht in der Saison hier, denn dann müssen diese ganzen Orte aus allen Nähten platzen. Hotelanlagen in allen Varianten und Unterhaltungsprogramm für die ganze Familie samt Anhang. Irgendwo war wieder diese Zeitverschiebungs-Maschine gewesen, was wir wie so oft erst Stunden oder gar Tage später bemerkten.
Nun trennten uns nur noch 6 Stunden von der Heimat.

Wir steuerten die Stadt Jacksonville an, um hier die Verschiffung des Autos voranzutreiben. Einiges hatten wir vorher per Email abkakeln können, doch wenn man vor Ort ist, geht ja einiges dann doch fixer. Blöd nur, dass dieses Unternehmen auf welches wir gebaut hatten, in Kalifornien saß und keine wirkliche Ahnung hatte, wie das Auto hier in einen Container und dann in den Hafen kommt. Im Vergleich zu Mittel-und Südamerika dürfen wir hier weder das Auto in den Container fahren, geschweige denn auf das Hafengelände nur einen Fuss setzten. Demnach gibt es für jeden Schritt immer irgendjemanden und somit ist es ja logisch, dass die Endsumme eine andere ist als in den uns bekannten Ländern, zumal die Löhne hier auch nicht denen der Süamerikaner gleichen...

Eine Abfertigung aus New York City, die wir zuerst angedacht hatten, ist ist teurer als aus Florida und wie schon gesagt, bei der Jahreszeit die Ostküste hinauf zu fahren ist auch eher unsexy. Also fährt der Lord aus Florida nach Hause. Somit können wir noch ein paar Tage Sonne geniessen und dann mit dem Flieger nachNew York, wo unser USA-Reise endet. Basta.So wirds

Jacksonville ist übrigens  mit 821.784 Einwohnern die bevölkerungsreichste Stadt Floridas und auch die flächenmäßig größte Stadt der kontinentalen USA. Die Stadt liegt direkt am Atlantischen Ozean im nord-östlichen Florida. Der Industriehafen ist einer der wichtigsten Verschiffungshäfen für Automobile in den USA ist.

Nachdem der kalifornische Kontakt uns erneut durch das Land schicken wollte um das Auto in ein Lagerhaus hunderte Meilen entfernt der Stadt zu bringen, kamen wir dann doch auf die Idee bei Freunden zu fragen, die schon 2 x diesen Hafen zwecks Verschiffung genutzt hatten. Kurzerhand hatten wir Namen und Telefonnummer sowie 4 Stunden später ein recht faires Angebot und einen Termin hatten. So kann man doch arbeiten. Es kann doch auch einfach sein.

Somit blieben uns lediglich 9 Tage für den „Resturlaub“ mit Auto. Ein genaues Ziel verfolgten wir nicht, sondern bretterten drauf los. Das Wetter war irgendwie wechselhaft…was aber den Menschen hier nicht viel ausmacht. So besuchte wir beispielsweise das örtliche Beach- Starbucks-Café und fanden den Innenraum nicht. Den gab es hier auch nicht. Nur Aussenplätze. Somit erwogen wir dann noch unsere „Übergangsmässigewinterjacke“ herauszupulen, denn bei 13 Grad ist Cafétrinken auch irgendwie bannig kalt. Die Bewohner von Neptune Beach, Region um Jacksonville Beach, laufen nach wie vor in FlipiFlopis und kurzen Hosen, schliesslich leben sie im Sunshine State, egal wie viel, bzw. wenig Grad.
Orangen und Co. sind hier zu Hause
unser täglicher Begleiter PUMMELO
Nach einer Strandfahrt am DAYTONA Beach landeten wir abends in Cape Canaveral. Auch hier in der Ecke gibt es wirklich schöne Strände mit vielen Unterkünften...
der, der nach Schätzen sucht


Wir entschieden noch einen Tag im John F. Kennedy Space Center zu verbringen. Ich war zwar nicht ganz überzeugt, ob mich die Rakete und Co. „überzeugen“ würden, aber Jungs finden das Thema WELTRAUMZENTRUM natürlich extrem spannend.

Das John-F.-Kennedy-Weltraumzentrum ist der Weltraumbahnhof der NASA auf Merritt Island in Florida. Das KSC liegt nordwestlich der Cape Canaveral Air Force Station. Von hier aus starten seit Dezember 1968 alle bemannten Raumflüge der USA – zuerst die Apollo-Missionen und von 1981 bis 2011 die Space Shuttles. Das 55 km lange und 10 km breite Gelände umfasst eine Fläche von rund 567 km², 17.000 Menschen hier und stellt somit für die Region einen erheblichen Wirtschaftsfaktor dar.  

Da viele Bereiche des Geländes für die Öffentlichkeit gesperrt sind, dient das Areal auch als ein Ort für viele geschützte Wildtiere. Die Nordspitze der Insel ist als Naturschutzgebiet ausgewiesen, das Merritt Island National Wildlife Refuge. 
Da guckten wir uns natürlich vorab um.

Der Ansturm an diesem Tag im KSC war ziemlich hoch der Eintritt ebenfalls.
Man wird erkundet einen Teil des Geländes im Bus, wird an diversen Bereichen vorbeigefahren oder abgeworfen….

So sahen wir den Launch Complex 39 mit seinen beiden Startrampen sowie der Shuttle Lande Stationen. Weitere Stationen sind Disney-artige Ausstellungshallen mit Exponaten, Raumanzügen, Kapseln….etc. Zudem wird man des Öfteren in riesige Kinosäle bugsiert und mit Krawumm bespasst. 

Nun, wir sind von dem ganzen Geschehen dort nicht so ganz überzeugt wurden…leider sieht man vieles nicht aus nächster Nähe oder nur als Kinofilm. Fressbuden und Souvenirläden spielen auch hier eine große Rolle…und am Ende des Tages hat man alles gesehen und man hat aber immer noch Luft um weiterzumachen, ist aber 50 $ ärmer.
http://de.wikipedia.org/wiki/Kennedy_Space_Center
Astronatuen RV 
Düse
3D Kino
Düsenantrieb der Apollo 13
Apollo 13 Kapsel
Crew
 
Dank aalglatten Straßenverhältnissen schafften wir im Anschluss noch eine abendliche Weiterreise bis Miami Beach. Hier hatten wir vor zwei Nächte zu bleiben um mal einen Strandtag einzulegen. Das es genau an dem angedachten Strandtag bewölkt und regnerisch war, brachte mich leider fast zur Weißglut.

Miami Beach ist eine sehr dicht besiedelte Stadt mit ca. 90.000 Einwohnern und liegt etwa sechs Kilometer östlich von Miami auf einer Insel, hier befinden sich Hunderte von Hotels, Ferienhäusern, Restaurants und Nachtclubs.
Hauptattraktion das Art Déco-Viertel von South Beach und der sehr lange Strand.
Echt recht schön ist, allerdings zu gut besucht. Das haben wir schon besser erlebt. :)
Blick auf Miami
mit Sicherheit hat Florida die höchste Dichte an Häusern, die am Wasser gebaut sind....gerne auch mit Bötchen.

Im Art Déco District von Miami Beach findet man nach Napier (Neuseeland) das größte zusammenhängende Gebiet von Häusern in diesem Baustil. Die meisten der Gebäude stammen aus den 30er und 40er Jahren des 20. Jahrhunderts.

In der Gegend - also „South Beach“ und Umgebung, tummeln sich nicht nur viele Touristen, sondern auch absolute Spitzenprominente wie Babs Becker und nicht zu vergessen Stefan ElEffeEffenberg.
Ja, hier gibt es abgeriegelte Wohngebiete, einsame Inseln…alles was das Promiherz begehrt.
Claudia Schiffer wohnt gleich neben an auf Fisher Island. Hier heisst sie daher Claudia Fischer.

Hier dominieren eindeutig die spanisch sprechende Menschen.
Vielleicht sind zwischen ihnen aber andere Nationalitäten sowie Deutsche Auswanderer.
Hier ein Beispiel:
Aus Karlheinz und Susanne wurde hier kurzerhand Carlos & Susana.
Fertig ist die neue (Schulbusfahrer) Welt bei Sonnenschein. (Grüsse gehen hiermit an meine Eltern :))
Entlang der Küste gen Süden winkten wir den Bahamas und fuhren nach Key West, in der Hoffnung dass das Wetter dort etwas besser ist…bzw. endlich unbeschwertes Sonnenbanden und schwimmen zuließ.
Key West, wieder ein Ort meiner Kneipenlosen Vergangenheit.

Die Florida Keys sind eine Kette aus über 200 Koralleninseln mit einer Gesamtlänge von über 290 km (180 Meilen). Sie liegen vor der Südspitze der Halbinsel Florida zwischen dem Golf von Mexiko und dem Atlantischen Ozean. Bis zu einem Hurrikan im Jahre 1935 waren die Inseln durch eine Eisenbahnlinie verbunden. Heutzutage erreicht man die Inseln über die 42 Brücken des Overseas Highway, der anstelle der Eisenbahnlinie errichtet wurde und bis nach Key West reicht.

Das Camping und Hotelangebot auf diesem Fleck Erde ist super und hat dazu super hohe Preise. Camping auf einem der Plätze in einem der zahlreichen State Parks liegt bei 43 $ /Nacht. Wild campen ist in Florida für uns im Zelt eher schwierig. Man soll sich auch wohl nicht erwischen lassen. Waldgebiete wie in UTAH und Co. ist eher Mangelware. Die Plätze in den State Parks sind übrigens noch die Billigen. Geht man auf einen RV Platz weiter gen City Key West, zahlt man schon mal 100 $. Hier macht man meist in den USA keinen Vergleich zwischen einem Zelt, einen Löördie und einem riesigen RV, der zwei Klimaanlagen, Satellitenschüssel und einen Wasseranschluss und Verbrauch für seine 6 köpfige Familie beansprucht. Daneben stehen dann wir und nutzen unseren Stromanschluss frech für Wasserkochen und den Laptop. Den preislichen Unterschied zwischen den Autogrößen und Ansprüchen zu machen schafft jeder Campingplatz in Südamerika. Nur in dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten müssen die Kleinen die Großen mitfinanzieren.


Am Ende der Inselkette liegt die Hauptstadt. Key West ist die Bezirkshauptstadt des Monroe County, Florida mit etwa 22.400 Einwohnern. Hier reihen sich wieder bunte Holzhäuser aneinader und das Angebot für die in strömen kommenden Touristen ist groß. Ob in der Stadt oder auf dem Wasser, für alle ist etwas dabei. Die Auswahl an Shops und Möglichkeiten sein Geld loszuwerden fanden wir hier eigentlich sehr angenehm und vielseitig. Das fand auch Ernest Hemingway, der hier ab 1928 für einige lebte. Sein damaliges Wohnhaus ist jetzt das Hemingway-Museum. Nach dem berühmte Sonnenuntergang, wo sich vermutlich alle Gäste der Stadt sowie Straßenkünstler und Gaukler tummeln, in den Wolken hängen blieb, besuchten wir die Kneipen in denen sich der gute Ernest aufgehalten haben soll und genossen dabei Livemusik.
St.Pauls Church
koestliches Hüftgold

Sachen gibt's...
natürlich ist die Schweiz auch hier vertreten:)
Bier darf man im Kiosk kaufen, aber erst vor der Tür öffnen
der Katzendomteur
...
Der Haidomteur
wichtige Kneipe
Peine war auch schon hier...
Willkommen am südlichsten Punkt...
...von Nordamerika

Die dritte Nacht verbrachten wir ein einem weiteren State Park, direkt am Wasser gelegen….ein nettes Örtchen, wenn man die 4 spurige Straße im Hintergrund ignorierte und nachts mit Oropax arbeitete, war es ein nettes Plätzchen. Leider liegen viele Strände hier unweit der Straße. Dafür sind sie oft aber ganz schick und das Wasser Türkis und klar bis unter die Hutschnur. Springende Fische und Fische suchende Vögel gab es gratis dazu.
Kein schlechter Grillplatz
vorvorletztes Grillfest

Hier trafen wir Familien, die das wichtige Fest Thanksgiving nicht wie „alle anderen“ zu Hause bei Truthahn verbrachten, sondern gemeinschaftlich auf dem Campingplatz.

Das Fest, wo die ganze Familie zusammenkommt, quatscht und isst, gilt hier im Lande als wichtigstes Familienfest und Feiertag.
Schöne Sache!

Weiter ging es in das tropische Marschland der EVERGLADES Ein Teil der Everglades ist als Nationalpark geschützt.

Die Everglades reichen vom Lake Okeechobee im Norden bis an die äußerste Südspitze der Florida-Halbinsel. Sie werden auch Grasfluss genannt. Dieser Fluss ist auf den ersten Blick nicht als solcher zu erkennen, da er nur selten als offene Wasserfläche zutage tritt. Vielmehr ist diese bis zu 60 km breite Wasserader oft nur einige Zentimeter tief, so dass fast die gesamte Fläche von Gras bewachsen ist, trotzdem fließt er mit 1 Meter pro Stunde. Nur in den etwas erhöhten Gebieten wachsen gelegentlich Bäume, beispielsweise Sumpfzypressen, Gumba-Limbo-Bäume, Königspalmen sowie Mahagonibäume. Rund die Hälfte der ursprünglichen Fläche der Everglades wird heute landwirtschaftlich genutzt, die andere Hälfte steht zum größten Teil unter dem Schutz des Nationalparks und angrenzender Naturschutzgebiete.

Außer dem Besucherzentrum und einiger anderer kleinerer Parkeinrichtungen ist das Gebiet in seiner Ursprünglichkeit erhalten. Im Süden des Parks genannt, Flamingo, und an mehr als weiteren ausgewiesenen Plätzen kann gecampt werden. Jedoch ist Mückenschutz zu jeder Jahreszeit Pflicht. Hierfür gibt es ein Moskito-Meter der anzeigt, wie schlimm die Lage ist…Unseren Abend verbrachten wir nicht alt zu lang draussen. Es gibt eine Reihe natürlich gut ausgebauter Wege im Park, die man laufen oder auch fahren kann um Natur und die Tiere zu beobachten. Alligatoren, Kormorane, Reiher, Anhingas, große Fische und Schildkröten finden sich oft am Wegesrand und können aus nächster Nähe beobachtet werden. Das gilt aber auch für den Rest von Florida. Ein Aligator gibt es immer irgendwo zu sehen. Vögel sowieso. Wenn man richtig Glück hat, sieht man auch einen Panther des Weges kommen.
http://en.wikipedia.org/wiki/American_Purple_Gallinule



Schildkröte beim Luft holen

Trockenposition

tach auch!
Aligatoren in rauhen Mengen und Massen am Strassenrand

Palmen-Paradies Florida. Hier gibt es sie in allen Grössen, Farben und Formen...auch zum Verkauf.

Unwissend - und daher pünktlich landeten wir am Tag nach Thanksgiving am „Black Friday“ in der Gegend um Fort Myers. Black Friday ist der Tag, wo der der Einzelhandel traditionell hohe Rabatte ausspuckt. Auch wir gingen shoppen. Aber fragt nicht nach Sonnenschein. WSV ist nichts dagegen.

Die Golfküste gefiel uns Strand-mässig ziemlich gut… besser als die Atlantikseite.
Generell ist es hier aber auch extrem besiedelt und man findet nur selten bis gar nicht einen ruhigen Platz.
Auch hier dominieren meist überteuerte Campingplätze, dafür an schönen Stränden.
Eigentlich alles identisch wie in Californien.

Einen weiteren Stopp machten wir in den Stadt SANKT PETERSBURG, wo wir das wirklich fantastische DALÍ Museum sowie den Strand von St. Pete in der Nachbarschaft besuchten.

Der Strand war zwar hübsch, leider ungeniessbar. Böse Gangster.Möwen attakierten uns und flogen volle Lotte  im Sturzflug auf uns und unsere köstlichen Sandwichs. Ein fieses Möwenteil hackte sogar in Clemens Hand und in das darin enthaltene Baquette.
Neeee, das geht mal garnicht.
Hier hört meine neue erlernte Vogel-Freundschaft auf.
Anfahrt auf Sankt Petersburg
Dali Museum


leider keinen Fotos in der Ausstellung erlaubt...daher nur die Eingangshallen-Treppe
...unterm Wunschbaum. Schad ja nix.

stop!
unseren letzten Campingabend....
verbachten wir wie im im Film. ...Tür an Tür...
...mit MILLIONEN Familien, rauchenden Grills, lauter Musik und und und....
...na dann.... :) 

Den Abschluss unseres Florida-Loops bildete der Wildlife State Park, nahe der Kleinstadt Homosassa Springs. Hier finden sich Seekühe, Bären, Rotluchse, Hirsche, Alligatoren und Otter…und andere tolle Tiere. Der Park hat sich auf Tier- und Artenschutz spezialisiert.
Viele der Tiere werden dort verletzt eingeliefert, behandelt und wieder frei gelassen.

Wer oder was ist aber das Manatee oder auch bei uns Seekuh genannt?
Es handelt sich um Säugetiere, die einen grauen konischen Körper haben. Die Haut erinnert an die von Elefanten und sie sind auch irgendwie damit verwandt. Eine „fertige“ Seekuh wiegt gerne mal 3.000 Pfund und wird 4 Meter lang.
Diese sanften Riesen haben eigentlich keine natürlichen Feinde aber das macht der Mensch wieder wett. Denn diese lieben und etwas drömmelig wirkenden Tiere müssen ca. alle 2 Minuten Luft holen, daher werden sie sehr oft von Bootspropellern schwer verletzt. Nicht selten sterben sie daran.

Inzwischen hat man in Homosassa Teile des Flusses für Boote gesperrt, um die stark vom Aussterben bedrohten Tiere zu schützen.
Hier ein munteres Exemplar
Ein paar Fische gibts hier auch
Seekuhmama und Kind von oben
Paulchen Panther
Clemens fand auch was zum spielen
Das gehört so.
Tolle Eulen
Bärchi kommt kuscheln
gerade stehen, sonst gibts nen Buckel!
Mini-Enti
Putzen, putzen, immer wieder putzen...

Neben den Seekühen gab es noch ein Highlight: Lu, die über 50 jährige Nilpferddame aus San Diego. Sie war richtig gut drauf.

Aber die gute, alte Seekuh ist und bleibt aber immernoch was gaaanz besonderes.

Florida hat sich bei uns leider nicht durchgehend als Sunshine State präsentiert, hat uns aber dennoch gefallen. Landschaftlich ist es doch schöner als erwartet, Flora und Fauna sogar recht abwechslungsreich, vieles hier hat uns überrascht.


Natürlich sollte man wissen, dass es sich um ein dicht besiedeltes und touristisches Fleckchen handelt und es demnach nichts wirklich günstig ist.
Wenn man sich einfach ein wenig treiben lassen kann, ist es wirklich eine sehr nette Sache.


...und mit mehr Zeit, kann man noch viel mehr erleben, denn es gibt tatsächlich einiges zu sehen.
Wir würden sogar wiederkommen ;)

2.555 km Florida-Loop. Pesacola (A), Panama City (B), Jacksonville Beach (C), Cape Canaveral (D), Miami Beach (E), Key West (F), Everglades (G), Homosassa (H), Jacksonville Beach (I)

Pünktlich trafen wir wieder in Jacksonville ein, diesmal besuchten wir ein Motel unweit des Hafens, denn in diese Gegend sollten wir unser Auto bringen. Nachdem wir das Auto zweimal auf den Kopf gestellt und wie immer ausgemistet und geputzt hatten, blieben lediglich zwei 20 Kilo Täschchen bei uns. Der Rest liegt (hoffentlich) gut verpackt im Löördie. Noch fix das Geraffel vom Dach abgeschraubt und dann hiess es auch schon Abschied nehmen.
Komisches Gefühl übrigens.

Waren wir nun doch einige Zeit mit unserem treuen Begleiter unterwegs gewesen und hatten auch das ein oder andere erlebt.

Seit unserem Fahr-Start in Buenos Aires am 28.06.2011 hatten wir bis zur Abgabe in 519 Tagen exact 75.256 Kilometer zurückgelegt, dabei keine Pannen oder unlösbaren Dinge mit dem Auto erlebt. Einfach eine Bank, unser Löördie.


...zu unserem Erstaunen wurden wir bei 78 Tagen Fahrspaß in den USA nicht EIN MAL von der Polizei angehalten. Ein völlig neues Lebensgefühl, nach Lateinamerika.

Wenn alles planmässig verläuft und das Containerschiff
a) abgefahren ist
und
b) überhaupt ankommt, landet das Auto zwar nach uns, aber noch vor Weihnachten in Bremerhaven.

Daumen drücken also erwünscht…

Gute Reise Lord Höördie, husch, husch nach Hause.

Für uns heisst es nun "unten ohne" weiter...aber wir sind noch nicht am Ende!

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