05.07.2012

29.06.2012 Panama City / Panama

Oh wie schön ist Panama! …nach fast zwei Jahren hatten wir es dann geschafft und waren an den Ort zurückgekommen, wo uns in den Flitterwochen die Idee zu unserer Reise gekommen war. Was hatte sich in der riesigen Stadt denn so getan? Und was gab es noch so Neues, im Traumland vom kleinen Tiger, in dem es immer so gut nach Bananen roch…
Panama ist ein Staat in Mittelamerika, der an Costa Rica im Westen und Kolumbien im Osten grenzt. Der das Land durchquerende Panamakanal verbindet die Karibische See im Norden und den Pazifischen Ozean im Süden. Der Staat Panama hat eine Fläche von 75.517 km², davon sind 210 km² Binnenwasserflächen. Seine Küstenlinie ist 1.915 km lang. Panama nimmt den schmalsten Teil der zentralamerikanischen Landbrücke ein, die hier vom Panamakanal durchbrochen wird. Die zentralamerikanische Kordillere, die Panama küsten parallel durchzieht, trägt im Westen mit dem Vulkankegel des Volcán Barú (3477 m) den höchsten Berg des Landes. Die am dichtesten besiedelten Gebiete liegen an der pazifischen Küste und um die Kanalzone. Über die Hälfte der Bevölkerung lebt in Städten. Panama grenzt im Westen an Costa Rica und im Osten an Kolumbien mit Grenzlängen von 330 bzw. 225 Kilometern. Die Landesgrenzen haben eine Gesamtlänge von 555 Kilometer.

Panama vor allem für den Panamakanal bekannt. Aber Panama hat mehr zu bieten als nur den Kanal, denn das Land hat an der Karibik- als auch an der Pazifikküste wunderbare Strände und das Land ist voller Nationalparks und tropischen Regenwäldern und ist ein Vogelparadies Wassersportler und Naturliebhaber werden in Panama voll auf ihre Kosten kommen.

Panamá la Vieja ist die eindrucksvolle Ruinenstadt der einstigen spanischen Handelsdrehscheibe in Mittelamerika und liegt etwas ausserhalb von Panama Stadt. Das Land hatten wir schon per Mietwagen kennengelernt, daher werden wir diesmal zeitbedingt nicht viel anschauen können. Auf 75.517 km² verteilen sich gerade Mal 3,5 Millionen Menschen. Alleine in der Hauptstadt, genannt Panama Stadt leben 1,2 Millionen und bildet dadurch die größte Agglomeration in Panama. Damit konzentriert sich rund 40 Prozent der Bevölkerung des Landes in der Hauptstadtregion. Viele Baustellen hatten sich nun in fertige Wolkenkrater verwandelt und bildeten eine noch extremere Skyline. Eine grosse Baustelle befindet sich nun leider im CASCO VIEJO, der wunderschönen historischen Altstadt, die immer mehr zum Trendviertel heran reift. Hier entstehen schicke Hotels, Restaurants und Bars…das alles mit genialem Blick auf die Stadt.
In der Innenstadt finden sich zahlreiche Clubs, Bars und Diskotheken und Hotels für alle Geldbeutel. Die uns bekannten Shoppingzentren haben sich noch weiter entwickelt, sind noch grösser geworden und der Luxus hat sich breit gemacht. Zwischen dem Luxus trifft man doch aber auch viel Armut, sein es Obdachlose und Bettler am Strassenrand oder in den umliegenden Viertel, wo Touristen nicht gern gesehen werden…Sollte man sich hier her verirren, kann es sein, dass man von der netten Fahrradfahrenden Touristenpolizei darauf hingewiesen und hinausgeschickt wird.

Endlich trafen wir hier auch Tina und Anuschka aus Hamburg wieder, die sich hier niedergelassen haben und die wir hier vor 2 Jahren kennengelernt hatten. Nach 3 Nächten im Hotel kam es für uns noch besser: Wir zogen bei den beiden ein und genossen weitere 3 Nächte spezial Umtüddelung Deluxe im schicken Appartement im 23 Stock mit genialem Blick über die Stadt. Hier ging es uns besonders gut. Denn neben Familienanschluss verwöhnte man uns mit allerlei Köstlichkeiten.
Highlight waren die Königberger Klopse. Endlich wieder Futtern wir bei Muttern!
Tina, Tina und Felix der Glückliche aka Clemens
In den Shoppingcentren bleibt kein Wunsch offen
Philadelphia mit Erdbeere und Ananas...
Alt und Neu
Wieder besuchten wir den Kanal, bzw. die Schleusen von MIRFLORES und hatten Glück, dass sich gerade zwei schwedische Pötte sich durch den Kanal schoben…diesmal bezahlten wir keinen Eintritt, denn wir kehrten im angrenzenden Restaurant mit genialem Terrassenblick ein und dieser Besuch ist kostenlos. Muss man ja nur wissen. Danke Anuschka. http://instacanv.as/anuschkaspictures

http://de.wikipedia.org/wiki/Panamakanal

Gewitter zieht auf
Die Ruinen aus dem Jahr 1519 Panamá la Vieja besuchten wir diesmal nicht. Es war uns zu heiss…Das Wetter ist gnadenlos, auch jetzt in der Regenzeit. Meist waren es über 30 Grad, eine enorme Luftfeuchtigkeit und nach den fast täglichen Gewittern mit Hanseatischem Regenguss folgte eine extreme Schwüle, dass einem unaufhaltsam die Suppe lief…

Bei dem Wetter zog uns dann eher nach Colon…
Colón ist eine Hafenstadt an der Karibischen Küste 241.928 Einwohnern.
Colón liegt am atlantischen Zugang zum Panamakanal. Colón ist ein bedeutender Hafen und Handelsplatz sowie touristisches Ziel an den Kanalschleusen. 1953 wurde Colón zum Freihafen/Freihandelszone, der Hafen nimmt hier weltweit den zweiten Platz ein. Trotzdem erging es seit den späten 1960ern der Wirtschaft in Colón immer schlechter. Viele der traditionellen Jobs im Hafen fielen mit der Umstellung auf Frachtcontainer weg. Heutzutage liegt die Arbeitslosenrate bei . 40 %; die Armutsrate ist noch größer.
Colón gilt als eine der gefährlichsten Städte der Welt und viele Reiseführer raten von einem Besuch der Stadt aus diesem Grund ab...


Na dann waren die Zottis ja mal wieder richtig hier… Um 6:15 fuhren wir zum Busterminal von Panama City…die Strassen waren bereits voll, die Sonne und Hitze schon aktiv. Nach Colon kann man auch in einem schicken Zug fahren, dieser kostet allerdings 45,00 US p.P.für eine Stunde. Wir nahmen den Bus, der 90 Min. über die gut ausgebauten Strassen düst und eiskalt klimatisiert ist. Das alles für nur 2,00 US. Mit Recht können wir behaupten, dass diese Stadt furchtbar ist. Eigentlich noch schlimmer. Aufgrund der ursprünglichen Häuser könnte es eigentlich nett sein. Ist es aber nicht, denn alles ist heruntergekommen , dreckig und dunkel. Es erinnerte uns an düstere Ghetto-Hollywoodfilme…
Glücklicherweise verliessen wir die Innenstadt nach Kauf unserer Versicherung recht zügig per Taxi in die „sichere“ Hafengegend. Ohne einen Agent zu haben machten wir uns auf, unseren aus Cartagena angekommenen Container zu finden und das Auto zu befreien. Das alles dauerte zwar 7 Stunden und war eine extreme Rennerei von A nach B, ersparte und aber einiges an Geld. Grad mal 75,00 US gaben wir nur hier aus. Wenn ein Agent dies regelt, sind die kosten meist dreifach so hoch.
das wichtigste Dokument: Bill of Lading
Mein Container wird nur von mir geöffnet
La Familia
Julien und Carolina (Frankreich & Chile)
nach 7 Stunden hatten wir es fast geschafft
...noch einmal durch die Desinfiktionsanlage
Die Strassen in die Hauptstadt sind ziemlich gut ausgebaut...auch mit Radarpistolen. 

...und zurück nach Panama City
...in den Berufsverkehr

Fazit Verschiffung: In Cartagena ist es ratsam einen Agenten zu haben, (www.enlacecaribe.com) da man ohne auch nur schwer überhaupt auf das Hafengelände kommt, es ist hermetisch abgeriegelt und vermutlich ohne einen „Local“ eine enorme Herausforderung. In Panama hingegen kommt man mit gutem Spanisch und guten Nerven durch…das sogar in FlipFlops, ohne Helm, langer Hose und Neonweste....

Sollte man für die An/Abreise einen Segeltörn nach/von Panama planen, muss man sich im Vorfeld gut informieren...viele Schiffe fahren extrem beladen und kommen nicht an...

Wir empfehlen ganz klar die Stahlratte! http://stahlratte.org/
Es kann nämlich auch mal schiefgehen...
http://latina-press.com/news/129184-kolumbien-marine-rettet-deutsche-touristen-aus-der-karibik/

Nach knapp einer Woche ging es weiter....leider. Gerne wären wir noch bei Tina und Anuscka geblieben, so schön war es...und der Ausblick sensationell....also behalten wir Panama City nach wie vor in guter Erinnerung und wer weiss, wann wir wiederkommen....denn alle guten Dinge sind bekanntlich 3....
Blick von der Terasse bei Tina und Anuschka
Good morning Panama

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