13.06.2012

09.06.2012 Salento / Kolumbien

Die Stadt Cali zu verlassen war schwieriger als in sie hinein zu kommen…überall Baustellen, gesperrte Strassen oder verrückte Autofahrer. Aber als wir es geschafft hatten, haben wir es genossen. Nach kurzer Zeit war nichts mehr von lauter, dreckiger Großstadt zu bemerken und wir düsten durch die grünen Berge und gen Norden und landeten schon bald in der Kaffeeregion wo wir gemütlich durch die Kaffee und Bananenplantagen fuhren.
Schwertransport 
ab nach Sevilla
Willy on tour

Hier gefiel es uns! Überall waren gut gelaunte Menschen, sassen auf der Veranda ihrer bunten Hacienda und genossen den strahlenden Sonnenschein. So soll es doch sein. In den Ortschaften war man ziemlich nett zu uns, winkte und bei einem Tankstopp sammelten sich die Jugendlichen um unseren Lord und bewunderten ihn...und uns ;))
Willy beladen
Sevilla
Ausser Haus Verkauf
 
 Nach 5 Stunden, da wir nicht die "Autobahn" sondern eine richtig feine und schmucke Umgebungstrasse gefahren sind, erreichten wir ein kleines, putziges Städtchen… Hier fanden wir es richtig super und kuschelig und es gab auch eine Campinggelegenheit am Ortseingang. Salento gilt als eines der schönsten Dörfer Kolumbiens. Es zeichnet sich durch seine koloniale Architektur, sein exzellentes Klima und seine extrem freundlichen Einwohner aus. Zwar waren die Strassen aufgrund eines Feiertages voller Menschen, aber das war besonders nett…alle waren gut gelaunt, die Musik war laut und zu rhythmischen Klängen tanzten die Menschen trotz Niederlage von Kolumbien gegen Ecuador auf der Strasse und feierten. Auf jedem Tisch war ne Flasche Aguardiente zu finden… ist halt das Nationalgetränk und jeder trinkt es. Immer. Wir immer öfter.

In der Region regieren WILLY´S
hier schiebt der Chef noch selber
Fruchtbörse
Süsskram
 
Auch hier, wie schon in Cali fanden wir endlich wieder Strassencafés…die waren seit Lima irgendwie verschollen gewesen. Man begrüsste uns immer freundlich, junge Menschen fragten uns neugierig als er uns untereinander sprechen hörte, ob wir Deutsche sind. Nach unserem JA ging ihm ein Lächeln über das Gesicht und er sagte: „er würde zwar nichts verstehen, aber er LIEBT Rammstein von Herzen“..dabei zeigte er uns sein schönstes Zahnpastareifes Lächeln, öffnete seine grossen Kulleraugen und fasste sich auf sein Herz. Das freute uns…also das der Kleene sich freute, Rammstein war und ist schon immer Geschmacksache…aber bis heute hören wir in Kneipen, im Radio Musik oder sehen die schlimmsten Musikvideos von: MODERN TALKING…der Bohlen Dieter ist einfach überall…. Ohne Rücksicht auf Verluste. Aber, das freut mich als Hannoveraner natürlich sehr: ab und zu hören wir die Scorpions...
nacktes Fleisch
Kneipeneinblicke

Salento ist die Wiege des kolumbianischen Nationalbaumes - der "Wachspalme". Die Landschaft in der Umgebung gilt als besonders schön, vor allem in das nahe gelegene Tal "Valle de Cocora". Ohne die in 
grosser Anzahl vorkommenden Wachspalmen würde die Landschaft an die Alpenlandschaft der Schweiz erinnern.


Den Besuch einer Kaffeefarm planen wir bei der Rückkehr aus Bogotá auf der Weiterreise nach Medellín ein…denn heute wir hatten es ein bisschen eilig, da uns in Bogotá Besuch aus der Heimat erwartete… 

Salento? Doppeldaumen hoch. Ein Bilderbuch!

5 Std. für 250 km 

1 Kommentar:

Unknown hat gesagt…

wow klasse blog ... tolle bilder .. neid ...

Greets Klaus

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