30.03.2012

29.03.2012 Cañón del Pato / Peru

Eine der abenteuerlichsten Schluchten der Welt, der Cañón del Pato (Entenschlucht) mit seinen 39 Tunneln - oder auch mehr - das war das heutige Tagessziel.
Wenig Lektüre gibt es über diese Strecke…lediglich hört man darüber: "WOW".
Caraz verliessen wir um 9:00 und erreichten somit früh den Canyon.
Es war wolkig, aber dadurch nicht weniger dramatisch. Es war schön warm…und staubig. Kein Asphalt. Ohne Ankündigung fuhren wir in den Canyon hinein. Soll heissen: Es sind keine Begrüßung -Schilder oder Tourihütten aufgestellt. Im Gegenteil.

Der Canyon war wirklich einzigartig, der angrenzende Fluss Río Santa tost lautstark, denn er fließt aus der Laguna Conococha über rund 200 km in nordnordwestlicher Richtung zwischen der Cordillera Negra und der Codillera Blanca hindurch und bewässert das fruchtbare Tal. Dort auf 2.000 m über dem Meeresspiegel schwenkt der Fluss in westliche Richtungen und zwängt sich somit durch die enge Schlucht des Cañon de Pato („Entenschlucht“), bevor es schließlich das Küstengebirge durchbricht….
Nachdem wir die ersten 4 Tunnel prompt hintereinander folgend durchfahren hatten wussten wir: WIR SIND DRIN! Hier sagen sich Cordillera Negra und Codillera Blanca „gute Nacht!“
Die selbst „ geklöppelten“ Tunnel folgten meist direkt aufeinander. Die Berge schimmerten im Sonnenschein knallig rot.
Unsere wahren Helden: Radfahrer-Overlander ;)
Fenster zum Hof...
Teilweise waren auch hier die Strassen für zwei PKWs zu eng, sodass wir rangieren mussten. LKW´s und Personenbusse sind hier auch unterwegs…allerdings (fast) schneller als die PKW´s…
Gegen Mittag schraubte sich die Strasse langsam herunter und wir erreichten wir plötzlich ein Dörfchen mit einem grossen Elektrizitätswerk. Bzw. ein Elektrizitätswerk mit Dörfchen. Hier hat das Unternehmen DUKE ENERGIE International sein Territorium aufgebaut und einen Ort für seine Mitarbeiter dazu.
DUKE City
Auch die weitere Fahrt war einfach nur gigantisch…
Ort im Nichts
Sektglas an der Bergwand
kleine Ferkelei
Chilischoten
Weg nach Santa
Zum Schluss staunten wir nicht schlecht über die asphaltierte Strasse bis wir nach nur 135 Tageskilometern die Kleinstadt SANTA und somit auch die Panamericana Norte erreichten.
zurück in der Wüste
Sicherheit wird hier gross geschrieben
Hier begrüsste uns wieder die Wüste und die brennend heisse Sonne. Yeah, das sind erneut Kontraste vom Feinsten! So kann ich arbeiten!
Wir planten um und bogen nicht in den Süden nach LA TORTUGA ab, sondern steuerten gleich die viertgrößte Stadt Perus TRUJILLO an. Diese hatte einige wichtige Baudenkmäler, Kolonialbauten und quasi STRANDLAGE im Angebot. Und eine Autowäsche.

Das hörte sich mal wieder sehr genial an.
Also gebucht! Ab nach Trujillo!

Von Caraz (A) via Santa (B) nach Trujillo (C)

29.03.2012

28.03.2012 Llangunuco & Caraz / Peru

Bei herrlichem Sonnenschein und FlipFlopwetter fuhren wir gen Norden. Zwar waren wir einen Teil dieser Strecke schon gefahren, aber ein anderer Weg führte nicht an uns „vorbei.“
Nach 60 km und somit einer kurzen und angenehmen Fahrt erreichten wir die Ortschaft YUNGAY auf 2.500m, wo ein unscheinbares Hinweisschild den Weg zur LAGUNA LLANGUNUCO ankündigte. Dieser war allerdings staubig, schotterig und startete direkt gen Höhe, gab aber somit einen schönen Blick über das Tal frei.
Es roch eindeutig köstlich… nämlich nach Pinie und Eukalyptus…und frischem Obst.
Das Gebiet um Yungay zählt zu den bedeutendsten Pfirsichanbaugebieten Perus, neben Pinie und Eukalyptus. ;) Also eine „Geruch- Symphonie.“
hier macht man uns den Weg frei
Nach der Fahrt durch Wald und kleine Orte „checkten“ wir im „Parque Nacional Huascarán“ ein. Mit 5 Soles, ca. 1,30 € wieder erfreulich günstig. Übernachtung kostet aber extra, dann darf dann aber so lange bleiben wie man möchte….
Der Fahrt durch den Park war grandios…zwischen den gigantischen Felsen schlängelten wir uns entlang und kamen bald auf 3.860 m an zwei wunderschöne Lagunen, gefärbt in Karibikblau….einfach fantastisch anzusehen.
Schon sehr schön!
Zwar setze zwischendrin etwas Regen ein, dennoch fuhren wir durch die Gegend und noch weiter hoch in die Bergwelt. Bald waren wir wieder auf 4.100 m und es wurde etwas schattiger.
fleissige Maisernte 
Wiedermal Schwein gehabt.
Lämmchen auch ;)
Wir entschieden aufgrund des Regens ab Nachmittags nicht hier zu übernachten und machten uns auf in die kleine „knuffige“ Stadt Caraz, die von YUNGAY nur 20 Kilometer entfernt lag.
Kaum ein Tourist war hier zu sehen. Generell sei es hier eher „tranquillo“…somit machten wir es uns nett…und fanden durch Hotel (mit passender Garage) und Abendessen Anschluss zur Bevölkerung.
Plaza de Armas in Caraz
Hier geht´s ums Huhn
Pflückblumen
Meine Strasse...
LUFT zum Verkauf
Beinhartes Chopper
Sehr gemütlich fanden wir es hier. Ein perfekter Ort um diesen grandiosen Tag Revue passieren zu lassen. Kulinarisch kamen wir (natürlich) auch auf unsere Kosten ;)
Zimmer mit...
Aussicht!
Garage mit exakt 2,50m Höhe...
La Terazza

Huaraz (A) via Llangunuco nach Caraz (B)