Heute backten wir kleinere Brötchen und wählten die nur 99 km (3 Std) entfernte Stadt HUANCAVELICA als Etappenziel.
Das 240 km HUANCAYO war noch weit, weit weg…
Bei strahlendem Sonnenschein sah die Welt hier doch gleich wieder anders aus. Wir durchfuhren Berge und Täler, saftig grün. Freundliche Menschen und Tiere am Wegesrand.
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| Ein Friedhof im Nirgendwo |
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| Ein HaseMaus |
Das Landschaftsbild wird von den Teilgebirgen Urpicota und Marcavalle der Anden geprägt, wobei den höchste Berg der schneebedeckte Citac mit 5.329 Metern darstellt. Lagunen und Seen mit Forellenzucht funkelten zwischen den grünen Tälern und den teils vereisten Bergen. Es war gigantisch und so friedlich.
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| altes Inka Dörfchen |
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| heute war Waschtag |
Fast.
Die glitschigen und verregneten Lehmstrassen wurden nicht dadurch besser, dass dicke LKWs und generell Fahrzeuge, die Strasse befuhren. Gab aber eine andere, also musste man hier lang.
Auf einer Passhöhe von 4.872 m wichen wir einem PKW aus, sodass er problemlos die Strasse passieren konnte. Wir fuhren nur minimal rechts ran und blieben stehen. Und dann war es auch schon geschehen: In Zeitlupe rutsche Löördie in den angrenzenden Lehmgraben ab. Clemens und ich sahen uns nur dabei an und wussten, DAS was jetzt kommt würde ungemütlich werden. Nur ein 100 Jahre alter Schäfer samt Herde schaute uns zu und gab schlaue Ratschläge. Die Reifen waren schon bis zur Hälfte voller Schlick und Lehm. Clemens nahm die Challenge an und versuchte den dicken Lord mit seinen 3 Tonnen wieder auf die Strasse zu verfrachten. Gut, es gab schlimmere Orte, wo so etwas passieren könnte, dennoch wollte ich weiter…Die ersten zwei Anläufe, klappten nicht, obwohl ich den Graben mit Steinen ausgelegt hatte, sodass er wieder was zu „fassen bekäme“.
Aber nein, er rutsche und rutschte und rutschte. NATÜRLICH hätten wir das bald eigenständig geschafft…waren dann aber doch froh, dass ein LKW anhielt, sofort unserem Auto die Ketten anlegte und in zwei Anläufen unser Schlammauto wieder auf der Strasse stand. Das war unser erster externer Einsatz.
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| Forellenzucht |
Zum Mittagspause erreichten wir unser gedachtes Tagesziel HUANCAVELIA und fuhren nach einer Besichtigung und Mittagessen weitere 150 km (3 Stunden) nördlich in die Großstadt HUANCAYO (3259 m). Sie liegt 250 km südöstlich von Lima.
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| Kleine Baustelle aber 20 Mann am werkeln |
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| Kathedrale |
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| Plaza |
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| Baum-Baugerüst |
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| the streets of Huancavelica |
Huancayo fungiert als Handelszentrum für agrarische Produkte, vor allem für Artischocken und Weizen. Auch die Aquakultur mit Forellen entwickelt sich zu einem Standbein. Für Supermarktketten sowie überregional tätige Kultur- und Bildungsinstitutionen stellt Huancayo die wichtigste Stadt Zentralperus (abgesehen von der Agglomeration Lima und Callao) dar, und ist oft Zielort von Expansionsvorhaben.
Die Stadt und Umland zählen knapp 400.000 Personen.
Der Reiseführer hatte die Stadt als eine schöne Kolonialstadt „anmoderiert“.
Wir hingegen fanden nur ein paar wenige schöne Ecken, genau genommen zwei Kirchen, machten es uns aber dennoch gemütlich und genossen ein paar Tage und liessen uns treiben.
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| Kathedrale von Huancayo |
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| Schuhputzer-Batterie |
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| Schnapsladen |
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Collectivo / Minibus. Sie sind die Lautesten. Schreien die
ganze Zeit lautstark die nächsten Haltestellen
und HUPEN natürlich durchgehend |
Die südliche Region, die als Ausflugsziel häufig besucht wird, kannten wir ja schon von der Anreise, was ebenfalls ein Highlight unsere Reise ist. Ausgenommen unsere Rutschpartie.
Die Leute hier sind freundlich und zurückhaltend, ausser die Verkäufer. Zudem ist uns aufgefallen, dass die Peruaner (in Südperu zumindest), weit aus schlanker sind, als viele Bolivianer. Hier laufen vor allem junge Frauen in Miniröcken und hohen Hacken, statt Tracht herum. Ebenfalls macht man sich besonders abends zurecht, wenn man in ein Lokals zum Essen geht. Es gibt einige gute Restaurants mit vielseitiger peruanischer Küche, die meisten Einheimischen bevorzugen allerdings den Besuch einer der vielen POLLO BROASTER (Gockelbraterei), was das Pendent zum argentinischen Steakhouse darstellt. Geraucht wird hier übrigens nirgends. Scheint total out, nie dagewesen oder zu teuer.
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| Mini-Huhn Braterei |
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| Frisches Zuckerrohr to go |
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Körbe & Kakteen, werden gerne auch gemeinsam verkauft.
Super Crossmarketing |
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| Rollendes DVD/CD Geschäft |
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Er steht hier den ganzen Tag und preist das Halbe Huhn mit
Pommes für 1,30 € an. Lautstark. |
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| Im Supermarkt gibt es ALLES |
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| Peru hat ÜBER 3.000 Kartoffelsorten |
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| und DEUTSCHE Wurst |
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| BROTBROTBROT |
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| Ein Produkt von Coca Cola |
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| Schwarzwälder Kirsch (links) |
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Unser Hotel
Ach doch nicht, nur der örtliche Saunaclub |
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| Unser Hotel Turista |
Der Sonntagsmarkt / Mercado ist hingegen eine reine Tortur…es gibt nichts, was es nicht gibt, allerdings wenig für (ausländische)Touristen. Gefühlt waren wir die einzigen in der gesamten Stadt. Aber diese Märkte sind immer wieder beeindruckend.
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| falscher Verein, aber das Land stimmt immerhin |
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| Obst und Zeitungsverkauf |
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| Musikgeschäft |
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| Mercado-Pur |
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| Neben der Unterwäsche findet sich gleich das Obst |
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| dann die Vögelein... |
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| ...Getreide und Co |
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| Beste Avocado ever (hier: PALTA) |
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Gemüse pur.
(@SU Erbsen kg 0,90 €) |
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| Wackelpudding, WC und Restaurant |
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| Restaurant |
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| Das sind leider KEINE Haustiere.... |
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| Diese schon! |
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| Tante Emma-Drogerie vom FEINSTEN |
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| ...auch wir fasten grad... |
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| zur Begrüssung gab es Hinweise |
Nach 3 Tagen und Nächten machten wir uns auf und zogen weiter gen Norden…wo es landschaftlich auch ein paar schöne Ecken geben sollte…
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| Castrovirreyna (A) via Huancavelica (B) bis Huancayo (C) |