Gibt noch nen MINUSPUNKT.
Es hätte so schön werden können…
Wir entschieden uns dagegen, die Panam stupide nach Norden zu fahren, sondern fuhren mal wieder querfeldein, nämlich östlich in Richtung Ortschaft Humay. Dort war das besterhaltene Monument der Inkazeit an der Küste Perus zu finden. Na, und wenn es schon auf dem Weg lieg…Vorab durchfuhren wir mal wieder ein „San Clemente“ und bewunderten Weintrauben und Baumwollfelder in unzähligen Mengen, bzw. Kilometern. Hübsch sah das aus.
| Men at work |
| Cementerio = Friedhof San Clemente |
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| Tolle Wolle |
| Wattebauschen |
Diese Inka-Ruine wurde während der Regierungszeit des Inka Pachacútec erbaut und diente damals als administratives Gebäude und Unterkunft für die Behörden und Soldaten sowie als Raststätte des Inkas auf seinen Reisen durch diese Teile des Landes.
Der Name Tambo Colorado besteht aus zwei Wörtern verschiedener Sprachen; "Tampu" bedeutet in Quechua Raststätte und “Colorado” auf Spanisch farbig, was auf die noch heute klar ersichtliche rote Farbe der Wände der Raststätte zurückzuführen ist. Aber es ist nicht nur die rote Farbe seiner Wände, welche Tambo Colorado kennzeichnen, sondern auch seine typische Inka-Architektur, welche an die Zone angepasst wurde. So wurde an Stelle der grossen Steine, die wir an den Inkagebäuden der Bergregion bewundern, hier mit der gleichen Geschicklichkeit Lehm verwendet.Der Name Tambo Colorado besteht aus zwei Wörtern verschiedener Sprachen; "Tampu" bedeutet in Quechua Raststätte und “Colorado” auf Spanisch farbig, was auf die noch heute klar ersichtliche rote Farbe der Wände der Raststätte zurückzuführen ist. Aber es ist nicht nur die rote Farbe seiner Wände, welche Tambo Colorado kennzeichnen, sondern auch seine typische Inka-Architektur, welche an die Zone angepasst wurde. So wurde an Stelle der grossen Steine, die wir an den Inkagebäuden der Bergregion bewundern, hier mit der gleichen Geschicklichkeit Lehm verwendet.
Weiter ging es Richtung Berge. Mal wieder eine flotte ANDEN-Tour, obwohl ich schon beim Gedanken an Kälte die Krise bekam…Aber sie sollte nicht lange auf sich warten lassen. Die Strasse stieg an, die Kurven nahmen zu, Dörfer und Felder an Hängen ebenfalls. Es wurde schattig.
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| Hoch hinaus |
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| neue und alte Brücke...besser is. |
Als wir auf über 3.000 m waren setze Regen ein. Den gab es ja auch lange nicht. Es war zwar erst 18:00 aber stockfinster. Unser eigentlich angedachtes Ziel HUANCAVELICA war noch weit entfernt und das obwohl wir schon wieder - gefühlt - ewig unterwegs waren. In einer Ortschaft die wir durchfuhren, begrüsste man uns freundlich und legte uns nahe, heute nicht mehr weiterzufahren. Es käme noch ein Pass von knapp 5.000 m und in der Ecke würde es gerade schneien. Ein Blick knieabwärts überzeugte mich spontan. Ein Hotel und einen sicheren Parkplatz gab es in dem Ort - wie auch immer er hiess – auch. Diese Region und vor allem dieser Ort sehen nicht oft Touristen, es gibt andere Wege und Routen… Mit uns hatten sie aber ihre Freude. Wir stiegen bei Kälte und strömenden Regen aus unserem „lustigen“ Auto, bewaffnet mit Kapuzenpullover, Shorts und FlipFlops.
Das heisse Duschwasser reichte grad noch für mich, Clemens wählte unfreiwillig die Kalte Variante. Danach gingen wir auf „Restaurantsuche“…was nicht so schwierig war, denn es gab nur eines, in welchen wir freundlich bedient wurden, ja sogar Extrawürste nahm man entgegen!
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| Patio im Hotel. Man beachte die Sofaüberzüge. Sie leuchten im Dunkeln ;) |
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| Restaurant, bzw. hier sagt man CENAR (Abendessen) lauter, flackernder TV mit Spielshow und leere Bar im Hintergrund |
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| Erst im CENAR erfuhren wir, WO wir eigtl. genau waren |
Die Entscheidung die Nacht dort zu verbringen war richtig gewesen. Am Morgen sah das Örtchen bei Sonnenschein laut Clemens sogar „richtig knuffig“ aus. CASTROVIRREYNA ist also immer eine Reise wert ;)
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| Knuffige Häuser |
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| Knuffige Strasse |
Gefahrene Strecke:
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| Paracas (A) - Pisco (B) - Tambo Colorado (C) - Castrovirreyna (D) = 174 km |



















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