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| Castillo Wulff |
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| Blick auf Viňa |
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| Blick auf Viňa mit 3 Pelikanen |
Entlang der Küstenstrasse, welche parallel zur Panam verläuft und relativ gut ausgebaut ist, finden sich noch ein paar kleine, fast unberührte Orte mit schönen Stränden und wenig Hotellerie. Ab der Ortschaft MAITENCILLO wird es gen Norden hin netter und ruhiger.
In CACHAGUA finden sich nicht nur top moderne Häuser mit Meerblick auch eine kleine Felsinsel mit Humboldtpinguinen, Kormoranen und Seelöwen. Allerdings dominieren hier Residenzen und edle Wochenendhäuser.
Die Küstenstrasse endet im Ort PAPUDO in die Panam und so ging es weiter bei Sonnenschein und herrlichem Ausblick auf den funkelnden Pazifik, die angrenzenden Strände sowie die bergige, steppenähnliche Landschaft zur rechten. HALBWÜSTE nennt man das im Fachjargon. Zwischendrin gewaltige Felswände. LKW´s ziehen sich mühselig die bergige Panam hoch, zwischendrin trafen wir einige Team-Fahrzeuge der DAKAR Rally, die sich in der Region gerade befand.
Mitten im Nirgendwo sollten wir dann eine OASE namens TERMAS DE SOCOS treffen. Laut Reiseführer war es erstklassig. Was auch immer der Schreiber sich bei diesem Bericht gedacht hat, er hat gelogen. Landschaftlich war es wirklich toll, 2 km entfernt der Panam, zwischen Schluchten gelegen, Bäume und Pflanzen „bettenden“ das Gelände ein. Nach Ankunft am Abend, einem Tag im Auto bei Hitze und Sonnenschein war es uns fast egal, dass wir die Nacht in kleinen, staubigen und überteuerten Borkenkäferbuden verbrachten. Eigentlich war es schon fast wieder lustig und so liessen wir den eindrucksvollen Tag im angrenzenden Restaurant und später im Patio ausklingen. Die Thermalbäder, auf die wir uns so gefreut hatten, stellten sich als lediglich Badewanne heraus, welche in einem verdunkelten Zimmer standen. Äh, ja, das war nicht wirklich das, was wir uns vorgestellt hatten. Einige Thermen hatten wir ja nun schon gesehen. Das war nicht das Exemplar wo wir „chillen“ wollten. Also ging es am nächsten Morgen weiter. In der Region befanden sich noch zwei interessante Sehenswürdigkeiten.
Zuerst besuchten wir den abgelegenen „Parque Nacional Fray Jorge“, der über eine Wüstenzufahrtstrasse zu erreichen ist. Die 1 stündige Anfahrt über Schotterpisten, zwischen Felsen, Bergen und Kakteen, vereinzelt ein paar Lehm- und Wellblechbuden, erinnerte uns an Bolivien. Nur waren hier die Strassenverhältnisse weitaus besser und wir fuhren auf den Pazifik zu.
Der Nationalpark besticht dadurch, dass es mitten in der Wüste, einen Nebelwald gibt. Nach einer weiteren Stunde Fahrt über bergiges Stock und Stein landet man in einem kleinen Waldstück, mit vielen Bäumen und Büschen auf 600 m mit Blick auf das Meer. Das Besondere ist, dass diese Arten von Bäumen, eigt. In Valdivia 1205 km südlich zu finden ist. Der Küstennebel (CAMANCHACA) drückt vom Pazifik auf die heisse Wüstenluft.
Die eigentlich dort lebenden Tiere sowie 80 Vogelarten sahen wir nicht. Ausser ein besonderes Exemplar Tier. Nah vor uns und komischerweise nicht schreckhaft…schon ein schickes Tierchen.



















































