Wir fuhren die Ruta 40 und liessen die Andenkette rechts von uns liegen, sie sahen umwerfend und mächtig aus. Gewaltig und die „Puderzucker“ - Gipfel liessen unsere Skifahrerherzen höher schlagen.
Wir machten einen Abstecher in das Örtchen „Tupangato“, wo wir eine riesige Christus Statur besichtigten. In dem Ort gibt es ebenfalls bedeutende Weingüter und Berge, die von Crossfahrern genutzt werden.
Von 1.400 m war der Blick einfach umwerfend:
Alles was man sah war: MENDOZA…und bei Sonnenschein und 28 Grad war es noch hübscher. Wir hatten wirklich Glück mit den wenigen Regentagen.
In Orten wie Tunuyan und San Carlos sahen wir auch Asado-und Picknickwütige am Wegesrand sowie aufgrund der immer flacher werdenden Vegetation einige Fahrradfahrer. Die Landschaft wurde grün und saftig. Vereinzelnt sahen wir Pferde am Wegesrand. Bald wurden die Berge weniger. Die Strasse verlief Schnurrgerade und führte uns durch die „“Pampa“, vorbei an ausgetrockneten Flussbetten. Kaum Gegenverkehr zu sehen.
Gegen Abend erreichten wir nach nur 250 gefahrenen Kilometern die Kleinstadt „San Rafael“, die ungefähr 120.000 Einwohner hat. Sie „kann“ spontan nicht wirklich viel, tut aber auch niemanden etwas zu Leide. Auch hier bildet eine hübsche Plaza den Mittelpunkt der Innenstadt. Von hier wollten wir am Tag darauf nach „Valle Grande“ und den „Caňon del Atuel“ starten, welche nur 30 km entfernt lagen. Die Nacht verbrachten wir als einzige Gäste, auf dem Camping „el Parador“, etwas ausserhalb der Stadt.
http://de.wikipedia.org/wiki/San_Rafael_(Argentinien)
15.10.2011
14.10.2011
05.10.2011 Mendoza / Argentinien
Auf diese Stadt waren wir besonders gespannt, da wir bis dato von Reisenden entweder „top“ oder „flop“ als Bewertung erhalten hatten.
Die Region Mendoza und die zentralen Anden sind kaum mehr als ein langer, schmaler Streifen Wüstenlandschaft. Das Wichtigste vorab: Hier werden 70% des argentinischen Wein erzeugt. In der Umgebung gibt es Hunderte Weingüter, wo Führungen und Verkostungen stattfinden. Die Stadt ist lebendig und quirlig. Kultur das war in Córdoba, Salta und Buenos Aires. Hier lebt die Weinkultur.
In kurzer Distanz befinden sich einige Skiorte sowie der über den Anden gelegene Berg „ACONCAQUA“. Mit 6.962 m der höchste Gipfel Amerikas. Wow! Seine Besteigung werden wir erst mal vertagen, aber genauer betrachten wollten wir ihn.
Die Stadt ist auf Anhieb irgendwie sympathisch. Breite Alleen sowie überall Cafés und Restaurants. Hier leben +/- 1,5 Millionen Einwohner, inkl. des Umlands.
Es gibt fünf Plätze, die angelegt sind wie die 5 auf einem Würfel sowie eine Menge Springbrunnen. Die (ehemalige) Wüstenstadt hat „acequias“ = Bewässerungsgraben. Sie verlaufen neben jeder Hauptstrasse.
Das Wasser kommt aus Stauseen, die um die Stadt gelegen sind. Schickes Konzept, so finde ich. Generell ist die Stadt sehr grün, da ein riesiger Park (San Martin) zentral gelegen ist. Ein netter See mit edlem Regattaclub neben Tennis, Golf und Reitclub sowie das Fussballstadion mittendrin.
Kurz dahinter wohnten wir:
Unsere Suche nach einem hübschen Campingplatz war erst relativ erfolglos. Es gab einige Möglichkeiten in der Gegend, doch die meisten hatten (noch) geschlossen, da keine Saison (trotz 25-30Grad) war, oder aber es campierte eine Schulklasse mit 40 sehr lauten Kindern.
Aber wir fanden einen Ort, der das ganze Jahr geöffnet hat. Denn OHNE DAS kann der Argentinier nicht. Unser neues Heim war auf dem örtlichen Grillplatz genannt „Currasceros del Parque“ alias Pilmoyken. Hier gab es die Möglichkeit für uns zu bleiben. Unter Bäumen gelegen hatte jeder Platz seinen eigen Grill, Wasser-und Stromanschluss inkl. Sitzgelegenheit. Hübsch betoniert das alles und in einem meist desolatem Zustand. Sogar Wlan gab es beim „Platzwart.“ WC und Toiletten waren unter aller Kanone, aber das ist eine weitere Geschichte, da die Argentinier ein anderes Gefühl für Sauberkeit haben oder es Ihnen einfach egal ist wie. Alternativ haben sie ein abgestumpftes Schmerzempfinden. (Ausnahmen bestätigen wie immer die Regel.) Bis dato haben wir keinen Europäer, Brasilianer oder Amerikaner getroffen, der mit der mit der WC-Situation in Argentinien zufrieden war. Weder auf dem Campingplatz, noch im Restaurants. (Ausnahmen bestätigen wie immer die Regel.) Egal, anders Thema. Wir sind inzwischen etwas abgehärtet…oder tun wenigstens so.
Das Wetter war schön und somit genossen wir es durch die Stadt zu bummeln oder im grünen zu sitzen, im Park joggen zu gehen oder den Trubel auf dem Campingplatz zu beobachten. Unter der Woche kamen – meist Herren – in Ihrer Mittagspause/Siesta angerückt und „grillten“ einen aus. Stundenlang verschlangen sie Fleischberge und tranken Bier und Wein im Schatten, danach ging es (vermutlich) wieder zur Arbeit. Manche Grill-Gruppen kamen aber erst gegen Abend. So um 22:00 ging es dann halt los.
Es gibt einige gute Weinbars, wo man alle Weine der Region (und Argentinien) bekommt. Diese kann man in verschiedenen „Flights“ verkosten. Obwohl Mendoza bekannt für Rotwein, besonders Malbec ist, versucht sich der ein oder andere auch im Weisswein. „Das ist das Beste, was wir schaffen…“ sagte uns jmd. in einer grossen Bodega. Weisswein fanden wir in Cafayate weit aus gelungener.
Während ich das hier gerade schreibe, ist Sonntag. Sonntag! Sonntag? Richtig, wer aufgepasst hat weiss, dass Sonntag ASADOtag in diesem Land ist. Es ist gerade mal 13:00 und der halbe Platz ist voll. (50 von ca. 100 Plätzen). Somit sitzen wir als Einzige NICHT Griller mittendrin und schauen dem Spektakel zu. Es riecht köstlich. Dafür qualmt es an jeder Ecke. Ganze Grossfamilien rücken an, Kühltaschen mit Fleischmengen angegekarrt…und Musik aufgedreht…Jedes Auto eine andere Musik. Klar. Und laut. Auch klar.
Freunde, hier geht was. Aber so Einiges!
Nach zwei Stunden im ASADO-Qualm entschieden wir unseren angedachten Vegetarischen Sonntag zu canceln und machten uns auf den Weg in die Stadt. Wir genossen tolle Steaks mit Gemüse und Salat. Und das Gleiche am Abend nochmal. Ja wer weiss denn schon, wie die Steaksituation bald in Patagonien sein wird…
Zwischendrin haben wir „ausserhäusig“ geschlafen, da wir Weingüter in der Gegend besichtigten. Bei den meisten Bodegas macht man im Vorfeld Termine. Ein Weingut, welches wir nur "Flaschenweise" aus Restaurants kannten, schauten wir uns genauer an.
Zwischendrin hielten wir Ausschau nach Campingmöglichkeiten in der Nähe, doch die Drei die wir begutachteten fielen durch die deutsch-österreichische Sanitär-Jury.
Im Ort Maipú besichtigten wir das Weingut CarinaE, wo es keiner Voranmeldung bedarf.
CarinaE ist eine Sternenkonstellation, die nur zur Weinlese sichtbar ist.
Gegen Nachmittag landeten wir bei Brigitte und Philippe. Das französische Ehepaar hat vor einigen Jahren ihr Hobby zum Beruf gemacht und betreibt nun ein wirklich entzückendes, kleines Weingut. Nach einem Rundgang mit „le Chef“ persönlich, gingen wir über zur Weinprobe, wohl wissend, dass wir noch Auto fahren mussten, „drosselten“ wir den Konsum. Uns schmeckten mehrere Rotweine wirklich hervorragend und somit kauften wir ein paar Fläschchen und selbstgemachtes Olivenöl.
Als wir uns erkundigten, ob es in der Gegend einen Campingplatz mit europäischem Standard gäbe, boten die beiden uns ihr Gelände an. WC´s und eine heisse Dusche wären vorhanden und wir könnten uns überall hinstellen und wenn wir wollten durch die Weinfelder spazieren. Den Tastingraum mit Küche und Wlan überliess man uns ebenfalls für die Abendstunden.
Sprachlosigkeit.
Mit edlem Rotwein, Käse, Baguette und Tomatensalat genossen wir den Blick auf die knapp 20 „französischen“ Hektar. Abends wurde es kalt und windig und somit verbrachten wir unseren ersten Abend in unserem „Wohnzimmer.“ Praktisch, wenn die Laufwege und Handgriffe überschaubar sind.
Die Nacht war stürmisch und es regnete. So brachen wir am nächsten morgen früh auf um uns den ACONCAQUA aus der Nähe anzusehen. Wir fuhren ebenfalls zur Puente del Inca, vorbei an den Stauseen und vielen kleinen Skiorten, die fast alle geschlossen waren. Saisonende.
Die Brücke Puente del Inca ist eine steinerne Natürbrücke die durch Ablagerungen von schwefelhaltigem Wasser eine hübsche, frische orangene Farbe angenommen hat. Die Ruine darunter ist ein ehemaliges Thermalhotel, welches durch einen Erdrutsch zerstört wurde. Hier war es eisig. Der Wind pfiff wie „Hechtsuppe“…
Der kleine Ort Puente del Inca liegt in den argentinischen Anden in der Provinz Mendoza auf 2720 Metern Höhe. Weltbekannt ist der Ort durch die gleichnamige Puente del Inca (dt.: Brücke des Inkas), die sich am Rande der Ansiedlungen befindet. Anders als der Name vermuten lässt, ist die Brü-cke kein Bauwerk der Inkas, sondern ein durch Erosion natürlich gebildeter Bogen. Der Na-me kommt vielmehr von der Vermutung, die Inkas seien bis hierher vorgedrungen. Der natürliche Bogen spannt sich 47 Meter hoch und 28 Meter breit über den Río Mendoza. An der Puente entspringt auch eine heiße schwefelhaltige Quelle, die das Gestein rotgelb färbt. Dieser Umstand führte auch zur Errichtung eines Thermalbades, welches aber 1953 durch einen Erdrutsch zerstört wurde. Über den Weg durch die Überreste könnte man heute noch bis unter die Brücke gelangen, allerdings ist seit 2005 dieser Zugang wegen Einsturz-gefahr bis auf weiteres geschlossen.
http://de.wikipedia.org/wiki/Puente_del_Inca
Wir hielten kurz vor der chilenischen Grenze auf der Ruta 7 im 710km² grossen „Parque Provincial Aconcagua“ und „zwiebelten“ vom Feinsten denn im Schatten der Berge war es kühl und extrem windig.
Glücklicherweise bin ich ein Sammler und konnte die Sturmmaske meines Bruders nutzen, die er vor 15 Jahren von der Bundeswehr mitgebracht hat. Ich wusste schon damals, dass ich sie sicherlich irgendwann gebrauchen kann…
Wir stiegen einige Kilometer auf zur Laguna Los Horcones um einen einzigartigen Blick auf den Gipfel des Aconcaquas zu „erhaschen“…Mächtig thronte er auf knapp 7.000 m Höhe.
Der Aconcagua (mit komplettem Namen: Cerro Aconcagua) ist mit 6.962 m der höchste Berg Südamerikas und des amerikanischen Doppelkontinents sowie der höchste Berg außerhalb Asiens. Da sich die 187 höchsten Berge der Welt in Asien befinden (siehe Liste der Berge in Asien), ist der Aconcagua der 188. höchste Berg der Welt. Der Aconcagua befindet sich in den argentinischen Anden in der Provinz Mendoza nahe an der chilenischen Grenze. Er besitzt fünf Hanggletscher und bis zu zehn Kilometer lange Gletscher. Ein Nebengipfel (6.928 m) liegt südlich des Hauptgipfels. Der Berg ist kein Vulkan, obwohl er ebenso wie der Mount Everest aufgrund der häufigen Wolkenfahnen an seinem Gipfel lange für einen solchen gehalten wurde.
http://de.wikipedia.org/wiki/Aconcagua
Am 10.10. verliessen wir Mendoza. Es war Feiertag. Und schon als wir aufwachten roch es nach Asado. Der Platz füllte sich zum Vormittag. In Argentinien gibt es ca. 15-20 Feiertage, die meisten „gelten“ für Ämter und Behörden, denn viele Geschäfte, Supermärkte etc. haben geöffnet. Der Grund mancher Feiertage ist oft nicht bekannt.
Apropos Ämter: Neulich waren wir beim Post und Zollamt. Hier zieht man vor Eintritt in den (auch leeren) Raum (mit nur einem Schalter) eine Nummer. Immer. Vorher wird man nicht bedient. Wenn Du was willst: Nummer ziehen!
Aber auch in der Drogerie, beim Fleischer, Apotheke und beim Bäcker zieht man in diesem Land eine Nummer. Ordnung muss sein.
Mendoza hat uns sehr gut gefallen. Klar, das Highlight sind die fantastischen Weine und Bodegas, aber die Stadt und die wunderbare Natur, das Umland, die Nähe zu Chile machen die Stadt für uns zu einem MUSS, wenn man Argentinien besucht.
Mendoza? Doppeldaumen hoch!
Wir hatten unseren ersten TERMIN nach über 5 Monaten:
Spontan änderten wir unser Route und wollen nun von der Stadt Bariloche Osten auf die Halbinsel Valdés, wo es Glattwale, Seelöwen, Magellanpinguine und weitere Tierarten gibt.
ABER: Die Wale – das Highlight – sollen angeblich bis Ende Oktober dort vorbeikommen.
Danach aufgrund der Temperaturen nicht mehr bzw. weniger..
Zwar hatten wir in Panama schon Wale gesehen und der Weg nach Valdés bedeutet eine Menge Kilometer, aber das wollten wir uns doch nicht entgehen lassen. Dafür werden wir die angedachte Tour mit der Fähre durch die chilenischen Fjorde sausen lassen.
Nach dem Whale-Watching geht’s für uns weiter Richtung Süden.
Die Region Mendoza und die zentralen Anden sind kaum mehr als ein langer, schmaler Streifen Wüstenlandschaft. Das Wichtigste vorab: Hier werden 70% des argentinischen Wein erzeugt. In der Umgebung gibt es Hunderte Weingüter, wo Führungen und Verkostungen stattfinden. Die Stadt ist lebendig und quirlig. Kultur das war in Córdoba, Salta und Buenos Aires. Hier lebt die Weinkultur.
In kurzer Distanz befinden sich einige Skiorte sowie der über den Anden gelegene Berg „ACONCAQUA“. Mit 6.962 m der höchste Gipfel Amerikas. Wow! Seine Besteigung werden wir erst mal vertagen, aber genauer betrachten wollten wir ihn.
Die Stadt ist auf Anhieb irgendwie sympathisch. Breite Alleen sowie überall Cafés und Restaurants. Hier leben +/- 1,5 Millionen Einwohner, inkl. des Umlands.
Es gibt fünf Plätze, die angelegt sind wie die 5 auf einem Würfel sowie eine Menge Springbrunnen. Die (ehemalige) Wüstenstadt hat „acequias“ = Bewässerungsgraben. Sie verlaufen neben jeder Hauptstrasse.
Das Wasser kommt aus Stauseen, die um die Stadt gelegen sind. Schickes Konzept, so finde ich. Generell ist die Stadt sehr grün, da ein riesiger Park (San Martin) zentral gelegen ist. Ein netter See mit edlem Regattaclub neben Tennis, Golf und Reitclub sowie das Fussballstadion mittendrin.
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| Stadionsicherheit |
Unsere Suche nach einem hübschen Campingplatz war erst relativ erfolglos. Es gab einige Möglichkeiten in der Gegend, doch die meisten hatten (noch) geschlossen, da keine Saison (trotz 25-30Grad) war, oder aber es campierte eine Schulklasse mit 40 sehr lauten Kindern.
Aber wir fanden einen Ort, der das ganze Jahr geöffnet hat. Denn OHNE DAS kann der Argentinier nicht. Unser neues Heim war auf dem örtlichen Grillplatz genannt „Currasceros del Parque“ alias Pilmoyken. Hier gab es die Möglichkeit für uns zu bleiben. Unter Bäumen gelegen hatte jeder Platz seinen eigen Grill, Wasser-und Stromanschluss inkl. Sitzgelegenheit. Hübsch betoniert das alles und in einem meist desolatem Zustand. Sogar Wlan gab es beim „Platzwart.“ WC und Toiletten waren unter aller Kanone, aber das ist eine weitere Geschichte, da die Argentinier ein anderes Gefühl für Sauberkeit haben oder es Ihnen einfach egal ist wie. Alternativ haben sie ein abgestumpftes Schmerzempfinden. (Ausnahmen bestätigen wie immer die Regel.) Bis dato haben wir keinen Europäer, Brasilianer oder Amerikaner getroffen, der mit der mit der WC-Situation in Argentinien zufrieden war. Weder auf dem Campingplatz, noch im Restaurants. (Ausnahmen bestätigen wie immer die Regel.) Egal, anders Thema. Wir sind inzwischen etwas abgehärtet…oder tun wenigstens so.
Das Wetter war schön und somit genossen wir es durch die Stadt zu bummeln oder im grünen zu sitzen, im Park joggen zu gehen oder den Trubel auf dem Campingplatz zu beobachten. Unter der Woche kamen – meist Herren – in Ihrer Mittagspause/Siesta angerückt und „grillten“ einen aus. Stundenlang verschlangen sie Fleischberge und tranken Bier und Wein im Schatten, danach ging es (vermutlich) wieder zur Arbeit. Manche Grill-Gruppen kamen aber erst gegen Abend. So um 22:00 ging es dann halt los.
Es gibt einige gute Weinbars, wo man alle Weine der Region (und Argentinien) bekommt. Diese kann man in verschiedenen „Flights“ verkosten. Obwohl Mendoza bekannt für Rotwein, besonders Malbec ist, versucht sich der ein oder andere auch im Weisswein. „Das ist das Beste, was wir schaffen…“ sagte uns jmd. in einer grossen Bodega. Weisswein fanden wir in Cafayate weit aus gelungener.
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| "The Wines" - Tastingroom |
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| Unser RESERVA-Flight...mit Käseplatte |
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| Zuckerwatte pflückt man einfach am Strassenrand |
Freunde, hier geht was. Aber so Einiges!
Nach zwei Stunden im ASADO-Qualm entschieden wir unseren angedachten Vegetarischen Sonntag zu canceln und machten uns auf den Weg in die Stadt. Wir genossen tolle Steaks mit Gemüse und Salat. Und das Gleiche am Abend nochmal. Ja wer weiss denn schon, wie die Steaksituation bald in Patagonien sein wird…
Zwischendrin haben wir „ausserhäusig“ geschlafen, da wir Weingüter in der Gegend besichtigten. Bei den meisten Bodegas macht man im Vorfeld Termine. Ein Weingut, welches wir nur "Flaschenweise" aus Restaurants kannten, schauten wir uns genauer an.
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| Hagelschutz |
Zwischendrin hielten wir Ausschau nach Campingmöglichkeiten in der Nähe, doch die Drei die wir begutachteten fielen durch die deutsch-österreichische Sanitär-Jury.
Im Ort Maipú besichtigten wir das Weingut CarinaE, wo es keiner Voranmeldung bedarf.
CarinaE ist eine Sternenkonstellation, die nur zur Weinlese sichtbar ist.
Gegen Nachmittag landeten wir bei Brigitte und Philippe. Das französische Ehepaar hat vor einigen Jahren ihr Hobby zum Beruf gemacht und betreibt nun ein wirklich entzückendes, kleines Weingut. Nach einem Rundgang mit „le Chef“ persönlich, gingen wir über zur Weinprobe, wohl wissend, dass wir noch Auto fahren mussten, „drosselten“ wir den Konsum. Uns schmeckten mehrere Rotweine wirklich hervorragend und somit kauften wir ein paar Fläschchen und selbstgemachtes Olivenöl.
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| Maipú |
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| www.carinaevinos.com/ |
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| Hier könnt ihr bestellen, es lohnt sich: www.carinaevinos.com/archivos_ing/distribucion.html |
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| Geburtstagswein für meinen Bruder Flo |
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| Dedon war gestern |
Sprachlosigkeit.
Mit edlem Rotwein, Käse, Baguette und Tomatensalat genossen wir den Blick auf die knapp 20 „französischen“ Hektar. Abends wurde es kalt und windig und somit verbrachten wir unseren ersten Abend in unserem „Wohnzimmer.“ Praktisch, wenn die Laufwege und Handgriffe überschaubar sind.
Die Nacht war stürmisch und es regnete. So brachen wir am nächsten morgen früh auf um uns den ACONCAQUA aus der Nähe anzusehen. Wir fuhren ebenfalls zur Puente del Inca, vorbei an den Stauseen und vielen kleinen Skiorten, die fast alle geschlossen waren. Saisonende.
Die Brücke Puente del Inca ist eine steinerne Natürbrücke die durch Ablagerungen von schwefelhaltigem Wasser eine hübsche, frische orangene Farbe angenommen hat. Die Ruine darunter ist ein ehemaliges Thermalhotel, welches durch einen Erdrutsch zerstört wurde. Hier war es eisig. Der Wind pfiff wie „Hechtsuppe“…
Der kleine Ort Puente del Inca liegt in den argentinischen Anden in der Provinz Mendoza auf 2720 Metern Höhe. Weltbekannt ist der Ort durch die gleichnamige Puente del Inca (dt.: Brücke des Inkas), die sich am Rande der Ansiedlungen befindet. Anders als der Name vermuten lässt, ist die Brü-cke kein Bauwerk der Inkas, sondern ein durch Erosion natürlich gebildeter Bogen. Der Na-me kommt vielmehr von der Vermutung, die Inkas seien bis hierher vorgedrungen. Der natürliche Bogen spannt sich 47 Meter hoch und 28 Meter breit über den Río Mendoza. An der Puente entspringt auch eine heiße schwefelhaltige Quelle, die das Gestein rotgelb färbt. Dieser Umstand führte auch zur Errichtung eines Thermalbades, welches aber 1953 durch einen Erdrutsch zerstört wurde. Über den Weg durch die Überreste könnte man heute noch bis unter die Brücke gelangen, allerdings ist seit 2005 dieser Zugang wegen Einsturz-gefahr bis auf weiteres geschlossen.
http://de.wikipedia.org/wiki/Puente_del_Inca
Wir hielten kurz vor der chilenischen Grenze auf der Ruta 7 im 710km² grossen „Parque Provincial Aconcagua“ und „zwiebelten“ vom Feinsten denn im Schatten der Berge war es kühl und extrem windig.
Glücklicherweise bin ich ein Sammler und konnte die Sturmmaske meines Bruders nutzen, die er vor 15 Jahren von der Bundeswehr mitgebracht hat. Ich wusste schon damals, dass ich sie sicherlich irgendwann gebrauchen kann…
Wir stiegen einige Kilometer auf zur Laguna Los Horcones um einen einzigartigen Blick auf den Gipfel des Aconcaquas zu „erhaschen“…Mächtig thronte er auf knapp 7.000 m Höhe.
Der Aconcagua (mit komplettem Namen: Cerro Aconcagua) ist mit 6.962 m der höchste Berg Südamerikas und des amerikanischen Doppelkontinents sowie der höchste Berg außerhalb Asiens. Da sich die 187 höchsten Berge der Welt in Asien befinden (siehe Liste der Berge in Asien), ist der Aconcagua der 188. höchste Berg der Welt. Der Aconcagua befindet sich in den argentinischen Anden in der Provinz Mendoza nahe an der chilenischen Grenze. Er besitzt fünf Hanggletscher und bis zu zehn Kilometer lange Gletscher. Ein Nebengipfel (6.928 m) liegt südlich des Hauptgipfels. Der Berg ist kein Vulkan, obwohl er ebenso wie der Mount Everest aufgrund der häufigen Wolkenfahnen an seinem Gipfel lange für einen solchen gehalten wurde.
http://de.wikipedia.org/wiki/Aconcagua
Am 10.10. verliessen wir Mendoza. Es war Feiertag. Und schon als wir aufwachten roch es nach Asado. Der Platz füllte sich zum Vormittag. In Argentinien gibt es ca. 15-20 Feiertage, die meisten „gelten“ für Ämter und Behörden, denn viele Geschäfte, Supermärkte etc. haben geöffnet. Der Grund mancher Feiertage ist oft nicht bekannt.
Apropos Ämter: Neulich waren wir beim Post und Zollamt. Hier zieht man vor Eintritt in den (auch leeren) Raum (mit nur einem Schalter) eine Nummer. Immer. Vorher wird man nicht bedient. Wenn Du was willst: Nummer ziehen!
Aber auch in der Drogerie, beim Fleischer, Apotheke und beim Bäcker zieht man in diesem Land eine Nummer. Ordnung muss sein.
Mendoza hat uns sehr gut gefallen. Klar, das Highlight sind die fantastischen Weine und Bodegas, aber die Stadt und die wunderbare Natur, das Umland, die Nähe zu Chile machen die Stadt für uns zu einem MUSS, wenn man Argentinien besucht.
Mendoza? Doppeldaumen hoch!
Wir hatten unseren ersten TERMIN nach über 5 Monaten:
Spontan änderten wir unser Route und wollen nun von der Stadt Bariloche Osten auf die Halbinsel Valdés, wo es Glattwale, Seelöwen, Magellanpinguine und weitere Tierarten gibt.
ABER: Die Wale – das Highlight – sollen angeblich bis Ende Oktober dort vorbeikommen.
Danach aufgrund der Temperaturen nicht mehr bzw. weniger..
Zwar hatten wir in Panama schon Wale gesehen und der Weg nach Valdés bedeutet eine Menge Kilometer, aber das wollten wir uns doch nicht entgehen lassen. Dafür werden wir die angedachte Tour mit der Fähre durch die chilenischen Fjorde sausen lassen.
Nach dem Whale-Watching geht’s für uns weiter Richtung Süden.




















































