Die Grenze vor der man uns viel schlechtes erzählt hatte war „easy peasy“ und verlief problemlos. Gleich zu Beginn eine Besonderheit im neuen Land: Bevor wir Stempel in unserem Pass, bzw. die Zollpapiere für den Löördie bekamen, mussten wir eine Versicherung abschliessen. Diese ist in Ecuador Pflicht und mir 5,00 US für einen Monat bezahlbar. Es gibt sie nur monatsweise und kann überall verlängert werden. Mehr als 3 Monate kann man innerhalb eines Jahres allerdings nicht in Ecuador bleiben. In allen anderen Ländern, ausser Brasilien, hingegen schon. Raus aus dem Land, Kaffeetrinken, zurück und neue 3 Monate, hurra.
In Ecuador begrüsste man uns nett und freundlich, selbst die sonst oft mürrischen Zöllner und strengen Polizisten waren sehr zuvorkommend und gutaussehend ;) Kleiner Witz.
So, aber wo genau waren wir denn nun und was erwartete uns in dem Land, was bis jetzt ALLE Reisenden als ein, oder das HIGHLIGHT von Südamerika empfanden.
Ecuador ist eine Republik im Nordwesten Südamerikas zwischen Kolumbien und Peru und hat etwa 15 Millionen Einwohner. Die im Andenhochland (Sierra) auf 2850 m gelegene Hauptstadt heißt Quito; die größte Stadt Guayaquil liegt in der Pazifikküsten-Ebene (genannt Costa). Das Land ist nach der Äquatorlinie benannt, die durch das Staatsgebiet verläuft, wobei sich der Großteil desselben in der südlichen Hemisphäre befindet. Die Galápagos-Inseln befinden sich etwa 1000 km westlich der Küste im Pazifik.
Ecuador ist geographisch, topographisch, klimatisch und ethnisch eines der vielfältigsten Länder der Erde. Schon Alexander von Humboldt bemerkte vor 200 Jahren, dass die einzige Konstante in der Geographie Ecuadors seine Vielfalt sei.
Ecuador grenzt an Kolumbien (590 km), an Peru (1420 km) und an den Pazifischen Ozean. Die gesamte Länge der Landesgrenzen beträgt 2010 Kilometer. Die Landesfläche ist mit 272.046 km² etwas größer als die von Großbritannien (244.140 km²).
http://de.wikipedia.org/wiki/Ecuador
Logischerweise war es auch hier heiss und sonnig. Gleich zu Beginn begrüssten uns gewaltige Bananen-Plantagen. Kilometerweise führte der Weg durch die saftig grünen Bananenbäume mit ihren „bereits eingetüteten Stauden“. Ein Löwenanteil gehört dem Unternehmen DEL MONTE….also Augen auf beim Bananenkauf. Kommt alles von hier und sie sahen echt lecker aus!
Danach ging es in die Berge…ja, denn nach dem Strand folgen? Genau Kartoffel, äh, nein, ich meine die Anden. Hier schlug das Wetter zwischenzeitlich etwas um und es wurde kühler und auch ein Nieselregen liess sich blicken. Auch hier sind die Anden natürlich beeindruckend.
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neue Verkehrszeichen.
Wieder UNGERADE Zahlen |
Nach circa 270 km erreichten wir unsere erstes Ziel in Ecuador: Die angeblich schönste Stadt hatten wir uns gleich zu Beginn rausgepickt.
Cuenca (von span. cuenca - „Becken“) ist mit rund 277.000 Einwohnern die drittgrößte Stadt Ecuadors und Hauptstadt der Provinz Azuay. Sie liegt südlich von Quito, ihrem Namen entsprechend in einem andinen Hochlandbecken in 2450 bis 2600 m Höhe. Der Tomebamba durchfließt die Stadt, die kleineren Flüsse Machangara, Yanuncay und Tarqui passieren ihren Nord- bzw. Südrand.
http://de.wikipedia.org/wiki/Cuenca_(Ecuador)
Der Zentrale Platz in der Stadt heisst hier "Plaza Abdón Calderón," welcher von riesigen Araukarien umgeben ist. Hier befinden sich die alte Kathedrale (La Catedral Vieja) mit der ältesten Orgel Ecuadors und die 1885 begonnene, aber wegen diverser Erdbeben nicht fertiggestellte neue Kathedrale (La Nueva Catedral). Hier finden 10 000 Gläubige Platz. Sehr beeindruckend, ihre 4 blauen Kuppeln leuchten über die gesamte Stadt.
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| Blick über einen Teil der Stadt |
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| Weg in die Stadt |
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| La Catedral Vieja |
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| La Nueva Catedral
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Die Altstadt Cuencas wurde 1999 auf die Liste des Weltkulturerbes der UNESCO aufgenommen. Cuenca gilt als das „Athen Ecuadors“ und hat offensichtlich europäischen Einfluss.
Viele Europäer trifft man hier an.
Gastronomisch kann man sich hier auch richtig gut austoben…
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| Café Austria |
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| zu Hause schmeckt´s... |
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...dann aber doch am Besten.
Rinderrouladen mit Knödeln |
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| Restaurant Tiesto´s.. |
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| ...sehr köstlich und gemütlich! |
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| Nuss-Pralinentorte mit Café aus Ecuador |
Wir besuchten das Panamahut-Museum, in welchen man uns die Arbeitsgänge der traditionellen Strohhuterstellung zeigte. Beeindruckend. Und für alle die immer noch denken, er käme aus Panama, der haben sich getäuscht, denn er kommt: AUS ECUADOR.
Er wird innerhalb von 3 Monaten per Hand hergestellt und kostet bis zu 900 US.
http://de.wikipedia.org/wiki/Panamahut
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Hut in Arbeit
vRnL |
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| Clemens neuer Hut |
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| grandiose Auswahl |
Cuenca ist eine wirklich schöne Stadt, ja hier gefiel es uns sehr gut. Auf den ersten Blick erscheint uns Ecuador recht teuer, wenn man die Restaurant-und Supermarktpreise begutachtet und vergleicht.
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| Auswahl im Supermarkt... |
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...erfreut und dann doch.
BIO-Lieblingswein aus Chile
Weingut EMILIANA, Casablanca |
Tanken hingegen ist mit ca. 0,25 € / Liter ein wahrer SCHNAPPER!
Die offizielle Währung hier ist übrigens der US Dollar.
Unterkunft fanden wir beim „kleinen Hubert“ auch hier genannt HUMBERTO. Ein Stellplatz etwas ausserhalb der Stadt (20 Min. Fussweg) wo vermutlich alle Overlander mit Auto hinkommen. Hier wohnten wir auf einem Bauernhof, mit Hund, Katze, Maus und fielen alle paar Meter über eines der unendlich vielen Hühner. Es war eher eine Art „Campingsituation“, mit Unterstand, heisser Dusche und Internet sowie frischen Eiern und Familienanschluss.
Nach 2 Tagen Regen erwies sich die grüne Wiese mehr als matschiger Acker. Zwar gab es mittags mal eine Runde wunderbaren Sonnenschein, doch nachts kam erneut die Sintflut.
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| Brauner Bär |
Nun peilen wir nochmal die südliche Region Ecuadors an und machen uns bei Regen und ca. 16°auf in die Region Loja…ja, nicht immer nur Sonnenschein, vorerst Schluss mit dem FlipFlopwetter.
Ach ja, HUPEN tut man hier nur, wenn es sein muss, Motos und Minitaxis sind nicht zu sehen.
Das Leben scheint also wieder seine normalen Gang zu nehmen.
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| Tumbes, Peru bis Cuenca, Ecuador, ca. 270 m |