14.12.2011

10. 12. 2011 Curanipe / Chile

…wir wissen gar nicht, wo wir genau waren, aber da wo wir waren - da war es sehr schön…sogar mehr als das.
Nach „Chillán“ ging es nordwestlich gen Meer. Die Strasse war überraschend bergig und kurvig. Zudem bewaldet. Forstwirtschaft und Fruchthandel sind in der Region das Steckenpferd.
Zungenbrecher

Forstwirtschaft
Wir erreichten „Cobquecura“…ein kleiner Ort, mit bunten Häusern und Trockenmauern. Davor ein breiter langer Strand und die „Loberia“, wo sich Seelöwen tummelten… Ein kurzes Stück dahinter befindet sich am Strand die IGLESIA DE PIEDRA, die „Steinerde Kirche“, ein Monolith mit riesigen Höhlen, die sich zum Meer hin öffnen…Die präkolumbischen Einwohner des Ortes hielten wir auch deshalb im Felsen rituelle Versammlungen ab. Heute steht dort eine Figur der Jungfrau Maria.


Kircheneingang



Der Strand, die Höhle, der Ort, das Wetter? Abgefahren!
Die Ortschaft "Buchupuero" 13 km nördlich ist ebenfalls ein neuer Surfhotspot…ein beschauliches Bauerndorf mit mächtigen Wellen. Die Wellen kamen wohl schneller als geplant, denn ausser eine Handvoll Unterkünften und einem Restaurant gibt wenig. Schon toll. Da es sich um ein verlängertes Wochenende handelte, war alles ausgebucht.

Jut, wer nicht will der hat schon. Also weiter. Es war 17:00 und wir entschieden weiter gen Norden zu fahren. Orte wie Curanipe oder Pelluhue seien etwa grösser und hätten etwas mehr Kapazität. Nun gut. Der Weg dahin wechselte zwischen Asphalt und Schotter, Meerblick und Waldfahrten vorbei an wenigen Häusern und Höfen, welche direkt am Meer liegen.
Wir waren noch nicht in Curanipe, da stoppte Clemens den Wagen abrupt. Ein Grundstück am Meer warb mit Cabanas und allem Schnickischnack und der deutschen Sprache. Na, da sagen wir doch mal HALLO!
Uns eröffnete ein kleines Paradies, so schön war das Gelände mit Cabanas, Sauna, Pool und Co angelegt. Zudem gab es einen grossen Platz für Motorhomes.
Das lag ggf. daran, dass die beiden Eigentümer, Betina & Christian einst selber auf der Strassen Südamerikas unterwegs waren bzw. sind. Das als Clowns und für einen guten Zweck. So toll! www.clown-projekt.com

Unser Häuschen
"Tina Caliente"
http://www.tinascalientes.cl/spa-hot-tubs/tinas-de-madera-spa.htm
Sauna
Auch hier wütete der Tsunami 2010
http://www.clown-projekt.com/aktuelles.html
Primär aber pflegen sie ihr Paradies, es ist so unsagbar grün, mit tollen Pflanzen versehen und neben Behandlungen bieten die beiden noch allen erdenklichen Service.

Es sind nur 100 Schritte zum wunderschönen Strand. Wir waren sprachlos. Die Brandung des Pazifiks „sang“ uns in den Schlaf, die Sonne war jeden Tag aktiv, den kilometerlangen Strand hatten wir für uns und das Gelände war eine Oase.



...das haben wir uns verdient!

Ins Meer konnten wir zwar noch nicht, das war mal riiiiiiiichtig kalt. Aber typisch für den Pazifik... Und windig. Auch typisch. Aber in der Sonne konnte man es aushalten. Zu gut. Erster Sonnenbrand lässt grüssen.







Muscheln im Wachstum
wir haben keine Ahnung...
Minikrebs
2 Nächte genossen wir leider nur, aber es war einfach nur WOW!
www.luzdeluna-suhaila.cl


schön war´s

09.12.2011 Salto del Laja / Chile

Ehrlich gesagt hielten wir hier nur, weil wir schlafen mussten. Naja, tagsüber hätten wir es ggf auch gehalten. Nun checkten wir aber in einem Ort ein, der sich nur um einen 50 m Wasserfall drehte. Dank Reiseführer fanden wir eine Unterkunft, diese war wie beschrieben „Retro“. Allerdings besticht das Hotel heute durch „alt und abgenutzt“. Es war so furchtbar, dass wir nur lachen konnten.
Begrüssung im Hotel
Klare Ausschilderung - klarer Sponsor
Zum Abendessen gab es ein kühles Dosenbier, mehr wollten wir nicht anfassen. Wir schliefen heute ein durch Faun- Geschrei, denn diese Tiere liefen hier in Unmengen über den Hof…aber der Blick auf die Wasserfälle war deluxe!
Pfau von vorn
Pfau von hinten



Salto
Die Wasserfälle werden bei manchen Chilenen als die „Iguazu en minianture“ genannt…hier heissen sie übrigens Salto und nicht wie in Argentinien Cataratas...obwohl das gleiche gemeint ist.

Sagen wir mal so: sie sind echt nett und hübsch anzusehen, aber der Vergleich zu den Argentinischen/Brasilianischen Wasserfällen hinkt…denn Iguazu ist einfach einzigartig. Peng aus.



auch hier findet sich gute Hausmannskost
Es wurde wärmer, es gefiel uns. Der Sommer schien nun da zu sein. Einen Stopp in der überraschend netten Stadt „Chillán“ tätigten wir noch zum Einkaufen und ein der wenigen geschmückten Restaurants zu sehen.


Im PUENTE ALEMAN, einem Café gab es endlich ein Bäumchen. Auf uns Piefkes ist zum Glück verlass!

Weihnachtsdeko ist hier sonst nur im Baumarkt zu finden. Die Strassen/Städte sind nicht dekoriert. In Geschäften läuft vereinzelt Weihnachtsmusik. Wir fragen uns, wann genau losgelegt wird?.In kleineren Dörfern trifft man mal etwas Deko am Haus oder einen Plastikbaum im Garten. Hier trifft man auch mehr offene Münder, wenn wir durch den Ort fahren. Anscheinend kommen dort weniger Menschen mit so einem „verrückten“ Auto vorbei. In der Stadt „Chillán“ trafen wir allerdings das NON-PLUS-ULTRA an Supermärkten…über die gesamte Auswahl (welche wir nicht ausführlich darstellen) sind wir bis heute sprachlos….aber happy ;)
die Auswahl war zu gross

HALLO Hannover!

...Bier-Freuden

...ne kölsche Jaffel!